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  #1 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 09:16
Benutzerbild von Sista
Naschkatzen Goldi
 
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hund an katze gewöhnen?

hallo

ich brauch euren guten rat:

mein freund und ich ziehen jetzt so nach und nach zusammen. leider hat er einen hund (akita-inu), der 4 jahre alt ist und in relativer einzelhaft gelebt hat. d.h. er durfte nicht mit anderen hunden zusammen, kennt keine katzen, schnappt nach jeder maus und wühlt hinterher. ein richtiger jagdhund eben.
seit 3 wochen wohnen wir nun in der neuen wohnung. die katze hat sich schon soweit an den hund gewöhnt. nur der hund eben nicht an sie. es ist schon besser geworden, die mieze kann sich jetzt schon bewegen ohne das der hund in hetzstellung geht.
gestern aber der abschuss. ich wollte den hund etwas an der katze schnüffeln lassen, damit es wieder etwas "voran" geht. aber was macht der hund? zwickt in den schwanz der katze! ich weiß nicht ob er richtig zugebissen hat oder wirklich nur gezwickt hat. ich hab den hund geschimpft und geschüttelt und bis heute morgen ignoriert. sie tat mir schon leid, aber irgendwas muss ich doch machen...

hatte jemand von euch schon mal so eine situation?
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Alt 17.10.2007, 09:53
Benutzerbild von Anyanka
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Was soll den schimpfen, schütteln (das geht ja schon mal garnicht) und ignorieren bringen? Es ist nun mal ein Hund es ist nunmal sein Instinkt der ihn so handeln lässt. Das wirst Du auch bei Hunden feststellen die Artgenossen kennen oder Katzen und Kleintiere die im Haushalt leben. Fremde Tiere sind nämlich wieder was anders und drei Wochen sind für einen Hund der sowas garnicht kennt keine sehr lange Zeit.

Nein ich hatte noch keine solche Situation, denn ich weiß, daß ich meiner Hündin da nicht trauen kann, also setze ich weder sie noch die Meeris dieser Situation aus. Sie darf vorm Käfig liegen und ihnen zukucken solange sie sie nicht bedrängt und das wars. Bedrängt sie die beiden muss sie eben weggehen. Ansonsten bestärke ich sie wenn sie sich so verhält wie sie das möchte.

Ich kann mit einem Hund üben seine Instinkte zu kontrollieren, aber ich kann ihn dafür doch nicht bestrafen.

Was die beiden brauchen ist Zeit, allerdings ist das trotzdem keine Garantie, daß sie sich mal gut vertragen. Vielleicht suchst Du Dir auch mal Hilfe bei einem kompetenten Trainer der ab und an zu euch nach Hause kommt, Übungen kennt die für beide Tiere vertretbar sind und Dir sagt wann Du den nächsten Schritt gehen kannst.
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  #3 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 09:55
Spitzen Naschkatze
 
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naja vermutlich hat der hund einfach angst, was ja auch kein wunder ist, wenn er in seinem hundeleben noch nix kennengelernt hat.
das mit dem schimpfen war denke ich ganz ganz schlecht. denn für den hund ist jetzt die katze daran schuld, dass er geschimpft worden ist, denn er hatte ja nur angst. (sag ich jetzt mal so, ich war ja nicht dabei)
der hund muss mit der katze positive erlebnisse verbinden. also er kriegt dann leckerlies (oder überhaupt das fressen, oder das lieblingsspielzeug) wenn die katze im raum ist (mal als anregung, da fällt dir sicher noch mehr ein) sowas geht nicht von heute auf morgen und muss geübt werden und es kann auch sein, dass der hund nie mit der katze richtig kann (also dass sie dicke freunde werden) aber es sollte zumindest machbar sein, einen "waffenstillstand" zu erlangen. bei manchen hunden geht aber selbst das nicht.
einen jagdhund wirst du übrigens nie zu einem schoßhündchen machen können und das nachwühlen nach mäusen musst du schon verstehen, das riecht doch alles so interessant und aufregend!

viel spass beim üben
lg
skin
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Alt 17.10.2007, 10:00
Ist öfters hier...
 
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Ich bin zwar kein Tierpsychologe, ich kann dir nur den guten Rat geben lass die beiden das alleine machen. Du hast warscheinlich Angst um deine Katze, das brauchst du nicht, sie kann sich gut gegen den Hund durch setzen. Wir hatten vor einigen Jahren das gleiche Problem. Unsere Katze kannte allerdings Hunde, unser alter Hund ist gestorben und wir haben dann irgendwann einen neuen Hund dazu genommen. Die ersten Tage dachten wir es geht nicht. Die Katze hat sich nur versteckt, der Hund hat nur beobachtet. Dann gab es eine Rauferei bei der die Katze dem Hund gezeigt hat wer das Oberhaupt ist, seit dem sind die beiden unzertrennlich. Sie lecken sich gegenseitg die Öhrchen sauber, liegen in einem Körbchen usw. Übrigens, andere Katzen haben bei unserem Hund keine Schnitte! Die beiden regeln das sicher unter sich, der Hund merkt doch das die Katze zu seinem Rudel gehört.
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  #5 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 10:07
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Naschkatzen Goldi
 
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ach so. ich hatte wirklich nur daran gedacht, dass der hund der katze weh tun könnte. an die andere seite hatte ich nicht gedacht.
vor ner rauferei hab ich totalen schiss, weil ich meine katze schon zerbissen aufm boden seh...
also gut, dann muss ich mit leckerlis arbeiten. freunde brauchen sie nicht werden, aber ich möchte nicht, dass der hund ständig hinter der katze herhetzt und jagt.
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  #6 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 10:39
Vicky2004
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Bitte nicht die Katze und den Hund zusammen allein lassen, wenn die Katze keine Möglichkeit zur Flucht hat (also in der Wohnung). Das Katze und Hund das untereinander klären, mag sicher möglich sein. Aber der Akita-Inu ist ein sehr kräftiger Hund und hat Jagdinstinkt und beim Rangordnung klären wäre die Katze chancenlos und es könnte auch böse ausgehen. Ihr müßt festlegen, das die Katze ranghöher ist. Das heißt, die Katze frisst zuerst, die Katze bekommt zuerst Streicheleinheiten, u.s.w. Der Katze wird dadurch selbstsicherer und der Hund weißt: Katze ist Chef. Wenn der Hund knurrt, nur kurz schimpfen, ihn dann ignorieren, das straft ihn mehr, als ihn durchzuschütteln. Vor allem, macht es ganz ganz langsam und ganz ruhig, gebt dem Hund genug Zeit, sich an die Katze zu gewöhnen und bitte keine Experimente, die zwei können das nicht untereinander klären, der Hund ist überlegen!!!
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  #7 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 10:43
Benutzerbild von Anyanka
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Vom alleine regeln lassen halte ich wenig. Finde ich fahrlässig. Was istwenn Du ne Katze hast die sich nicht wert? Nen Hund dergleich richtig zu beißt?

Hast Du schon mal geclickert? Ich finde das wäre ne tolle Idee. Eine Bekannte aus einem anderen Forum hat damit ihrem Hund beigebracht ihre freilaufenden Meeris in Ruhe zu lassen. Allerdings hat sie auch sehr gute Nerven.
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  #8 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 10:53
Der Geist ist willig...
 
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Also vor 1,5 Jahren haben wir uns einen 6 Monate alten Schäferhund geholt und zwei Monate später einen 2-jährigen Kater aus dem Tierheim. Am Anfang waren beide misstrauisch und unser Hund ist dem KAter dauernt nachgerannt, aber inzwischen akzeptieren sie sich, aber gehen sich ansonsten aus dem Weg bzw. Der Hund würde am liebsten engeren Kontakt mit dem KAter haben, aber dieser verzichtet darauf.

Ich denke bei dir ist auch nen Problem dass es sich um einen Husky handelt. Die sind dafür bekannt, dass sie nen ausgeprägten Jagdinstinkt haben, aber sicher gibt es auch Fälle. wo sich da Hund und KAtz aneinander gewöhnt haben.

Bei uns zum Beispiel darf der Kater auf die 1. und 2. Ettage, der Hund aber nicht, damit der KAter auch mal ruhe hat und damit bei unserem Hundi nicht Rückenprobleme vom Treppensteigen auftreten. Das war eigentlich ne ziemlich gute Lösung am Anfang, so hatten beide ihre Ruhe, wenn sie die haben wollten.

Aber eine Bitte, Zwing den Kontakt NIEMALS herbei. Die Katze dem Hund unter die Nase halten ist das falscheste was du überhaupt machen kannst. Das ist für beide Tiere ein negatives Erlebnis, sowohl für Hund und KAtze und nicht besonders fördernd für das, was du erreichen willst. Wenn du willst, dass der Hund sich an den Geruch von der Katze gewöhnen soll, dann leg ne Decke/Tuch auf den Platz wo die KAtze oft liegt und nach 1-2 Tagen legst du diese Decke auf den Platz des Hundes. So kann er sich an den Geruch der KAtze gewöhnen, ohne das diese gleich nen Herzinfakt kriegt.
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80kg =
75 kg=
70 kg=
65 kg=
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Alt 17.10.2007, 10:55
Mellymell
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Bei uns ist die Situation ähnlich.
Vor ca. 2 Jahren holten wir uns ein Hund, hatten aber schon eine 13 Jahre alte Katze, die eigentlich mehr draußen als im Haus lebt.
Als die Katze das erste mal den Hund sah, war sie doch schon sehr beleidigt, dass sie nun mit so einem Stinktier unter einem Dach leben sollte.
Wir dachten schon, dass wird nie was mit den Beiden, aber nach und nach wurde es immer besser. Am Anfang haben sich beide gründlich missverstanden, da wenn Katze am Schwanzwedeln war Hund meinte, oh fein die will bestimmt spielen. Da bekam der Hund schon das eine oder ander Mal eine gelangt.
Die Körpersprachen bei Hund und Katze, ist nun mal völlig gegenteilig.

Nun haben sich beide eigentlich ziehmlich gut aneinander gewöht. Mieze frißt sogar aus Hundis Napf und liegt auf seine Decke .
Nur riechen mag unser Mieze Ihn gar nicht, wenn es geregnet hat, da flüchtet sie vor ihm.
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  #10 (permalink)  
Alt 17.10.2007, 10:58
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ne, allein lass ich die beiden nicht! niemals!
mein freund meinte, dass der akita IMMER versucht der überlegene zu sein. auch wenn ich die katze höher steht als der hund, sie wird es immer versuchen.
dann bleibt uns nix anderes übrig geduldig zu sein. momentan ist der hund bei uns immer angeleint, damit die katze einigermaßen bewegungsfreiheit hat.

clickern ist so ne sache, weil der hund tagsüber bei seinen eltern ist und dort richtig vermenschlicht wird. sie darf alles, nach dem fressen und saufen (bei ihnen ist es essen und trinken) wird die schnauze abgeputzt. oder wenn ein anderes tier läuft draußen vorbei, machen die den fehler den hund beruhigend zu streicheln wenn sie bellt. ich weiß dass das falsch ist, aber die wollen es nicht einsehen. der hund tanzt ihnen teilweise richtig auf der nase rum.

also wenns ums saufen geht, dann saufen beide aus dem gleichen napf. obwohl der hund seinen eigenen hat und die katze zwei an verschiedenen orten. ums spielen gehts weniger, sondern wirklich um die jagd. wegen dem geruch: der katz macht das nix aus, der hund schnüffelt hal immer wie verrückt rum
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