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  #1 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 13:12
Finchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Klinik Erfahrungen

Nachdem ich im Moment wieder großen Stress mit dem Essen habe (sprich nur am Stopfen bin, aber WAS für Massen Kein Erbrechen!), denke ich, dass es doch an der Zeit wäre, meine Essstörung (diagnostiziert wurde Buli) stationär behandeln zu lassen.
Denke schon seit zwei, drei Jahren drüber nach, aber irgendwie hatte ich bisher nicht den Mumm Hat jemand Erfahrung mit einer Klinik für Essgestörte und kann mir sie empfehlen? Ich habe Infomaterial von div. Kliniken, aber ich wüsste gerne von Betroffenen, was diese empfehlen können....denn klar, die Kliniken selber loben sich überschwänglich

Danke schon mal im Voraus!
  #2 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 14:03
Naschkatzen Goldi
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 2.940
Geschlecht:
Kein Erbrechen und du isst Massen und wiegst dabei nur knapp über 50 Kilo? Was passiert dann mit den "Massen" die du isst? :-|

Ich würde mich da eher bei der Krankenkasse melden und dir ne Liste geben lassen - stellt sich die Frage ob du dir das so ohne weiteres aussuchen darsft wo du hinkommst. Ansonsten gibt es im Internet ja öfter Erfahrungsberichte zu Kliniken
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Wer immer zu sich selbst steht, kann nicht jedermann liegen
  #3 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 14:14
Schlafmuetze
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich bin zu meiner hausärztin gegangen, weil ich mein verhalten nicht mehr akzeptieren konnte....!
Sie hat mich direkt nach dortmund zur westfälischen klinik überwiesen...!Prompt hatte ich dort einen termin und gehe bereits am mittwoch zu behandlung rein.
Ich würds jederzeit wieder über die ärztin machen, denndie bestimmt obs notwendig ist...das macht nicht die krankenkasse...
  #4 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 14:23
Naschkatzen Goldi
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 2.940
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Zitat:
Zitat von Schlafmuetze
Ich bin zu meiner hausärztin gegangen, weil ich mein verhalten nicht mehr akzeptieren konnte....!
Sie hat mich direkt nach dortmund zur westfälischen klinik überwiesen...!Prompt hatte ich dort einen termin und gehe bereits am mittwoch zu behandlung rein.
Ich würds jederzeit wieder über die ärztin machen, denndie bestimmt obs notwendig ist...das macht nicht die krankenkasse...
Naja schön und gut aber die Krankenkasse zahlt. ich weiß noch das es bei mir damals Ärger gab und die Kasse eben auch keine Wünsche akzeptiert hatte über den Aufenthaltsort. Kommt aber vielleicht auch auf die Kasse an. AOK ist sowieso nicht im besten Ruf sehr kulant zu sein - wird Zeit das ich wechsele glaub ich ^^
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  #5 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 14:31
Crizzi
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich durfte mir damals aussuchen in welche Klinik ich gehe wollte nicht hier in die Städttischen Kliniken und bin dann in die Uni Klinik Essen gegangen
  #6 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 15:03
Schlafmuetze
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich bin bei der barmer...
Habe bis jetzt noch nicht mit der krankenkasse drüber geredet. Die klinik brauch lediglich eine einweisung und regelt das, soweit ich weiss, selbst mit der kasse...!Die stellen die anträge...war bei mir damals ähnlich...
  #7 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 15:39
karla
Gast
 
Beiträge: n/a
bei mir ging das damals ganz problemlos - allerdings hatte ich auch innerhalb von 3-4 monaten über 30 kilo zugenommen...
mein damaliger therapeut hat das alles geregelt - ich musste allerdings etwa 4 wochen auf einen platz warten....ich war in malente in der curtius klinik - sehr zu empfehlen....!!!!
  #8 (permalink)  
Alt 19.08.2007, 15:44
Schlafmuetze
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich war vor 2 wochen zum beratungsgespräch in dortmund und innerhalb einer woche rief man mich an und teilte mir mit, ich könne nächste woche schon kommen...ging schnell...!
Habe aber auch in 5 jahren 50ab und 80kg zugenommen...
  #9 (permalink)  
Alt 22.08.2007, 09:42
s22
Gast
 
Beiträge: n/a
ich bin im Mai, bei uns in einem örtlichen Krankenhaus auf der Psychosomatischen Abteilung gewesen, für 3 Wochen. Danach wäre es gut gewesen, eine Reha, zum Beispiel in der Klinik am Corso zu machen, was sich aber aus beruflichen Gründen nicht einrichten ließ. Als Ersatz soll ich nochmal im Spätsommer rein, was ich aber nicht mehr machen werde. Im Mai hat es mir viel gebracht, war eine gute Erfahrung und hat mir viel neues gelernt. Nun bin ich in ambulanter Therapie. Mein Therapeut ist aber auch der Meinung, dass der Krankenhausaufenthalt zwar seine Vorteile brngt, jedoch nicht der Alltag ist und ich danach wieder das Problem hätte, nicht zu wissen wie ich alles in meinem Alltag um setzen kann. So ein Aufenthalt in einem normalen Krankenhaus geht von einem zum nächsten Tag und wird schnell von der Krankenkasse genehmigt.
Wenn , dann würde ich höchstens noch einmal eine Kur in einer Reha machen, wenn es arbeitsmäßig mal passt, das man 6 Wochen auf mich verzichten kann. Das mit dem Krankenhaus kann ich mir jetzt noch bis MItte September ueberlegen, ob ich diese 3 Wochen nochmal möchte. Allternativ dazu ist eine 10-Tage intensiv Fahrt nach Tschechien geplant...wozu ich mich aber erst bewerben muss. Die Kosten werden nicht von der Kasse übernommen. Die Fahrt ist für allgemeine Psychische Probleme, also nicht auf ES spezialisiert.
Die Fahrt soll die Hölle sein, aber sehr erfolgreich. Eine Kollegin hat sie bereits einmal gemacht. Im Krankenhaus war mein Problem, dass ich mich zu oft besuchen ließ, heimlich raus gegangen bin und eigentlich mir nicht wirklich die Ruhe genommen habe, die man hat wenn man woanders hin fährt. Solche Kuren benötigen sehr viel Geduld, da es bei der Krankenkasse lange dauern kann.
Bei uns gibts auch noch die Möglichkeit in eine betreute WG zu ziehen. Dort wohnt man zusammen mit anderen Essgestörten. Mindesten 6 Monate oder 2 Jahre. Dies kostet die Krankenkasse um die 5000€ pro Monat und ist noch zeitaufwendiger zu beantragen. Mir wurde damals von der Betreuerin dieser WG abgeraten, da ich bereits lange alleine wohne und sie der Meinung war, das es für mich ein Rückschritt wäre.

Im Großen und Ganzen gehts mir seit dem Aufenthalt im Krankenhaus besser, aber es wird dort einem auch gleich von Anfang gesagt, dass man diese Krankheit, die man meist schon Jahre hat, nicht erwarten kann, in den 3-6 Wochen ganz los zu werden...damit muss man erst mal klar kommen. Ich fiel danach wieder stark zurück, konnt mich mit der Zeit aber auf rappeln weiter dran zu arbeiten. Man kann dich dort sensibilisieren, jedoch benötigt es danach noch viel Zeit und Arbeit, bis man vollständig gesund ist.

LG...wurde etwas länger
  #10 (permalink)  
Alt 22.08.2007, 09:54
Naschkatzen Goldi
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 2.940
Geschlecht:
Naja die Frage ist auch, ob es die klinik allein macht. Ich hatte das auch einmal das ich in einer Klinik war und mich sauwohl gefühlt habe. Beim nächsten Mal wollte ich da wieder hin und hab das da auch durchgekriegt (war da nicht bei der AOK) und da war es dann totaler Mist. ich hab mich mit der Therapeutin absolut nicht verstanden. Irgend wo steht und fällt doch eine Therapie auch mit dem Therapeuten.
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