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Poesie, gedichte....
Ich dachte ich eröffne mal einen Thread mit Poesie..Hoffe ich stosse hier auf Zustimmung...Hab jetzt bewusst mal nicht nach einem ähnlichen thread gesucht....wer schön wenn man sich austauschen könnte...
Dir nur öffne ich mein Ohr
Vater, Deinem Wort ich trau.
Kommt's mir widersprüchlich vor
fehlt mir Weisheit, bin ich lau.
Deinem Wort gehorsam leben
gerade so, wie's Jesus tat.
Wer nicht schneiden lässt die Reben
dem geht auf nicht Gottes Saat.
Lässt ein Strauch sich nicht beschneiden
von des Gärtners liebend Hand.
Weil er will sich nicht entscheiden
wächst er zum verfluchten Land.
Dort erscheinet ihm die Frucht
wild und frei und doppelt schön.
Wer sie isst, verfällt der Sucht
kann dann nur sich selbst noch sehn.
Alles ist in Gott gegründet
alles kommt aus Seiner Hand.
Menschen haben sich versündet
Seinen Sohn ans Kreuz gebannt.
Seine Liebe wird verhöhnet
Seine Weisheit nur verlacht.
Hat durch Jesus uns versöhnet
gab uns Licht in dunkler Nacht.
Vater, öffne Du mein Herz
nimm vom Auge mir den Schleier.
Füll mich aus mit heiligem Schmerz
kleide mich zur schönsten Feier.
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Welk
die Blumen
auf dem Grab
Nur ein einziges
Wort ins
hölzerne
Kreuz geritzt:
Liebe
Ich lege
mein Lächeln
daneben.
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Die Spielsucht hält dich lang' gefangen,
du opferst ihr, dein Hab und Gut.
Black Jack, Roulette und die "Banditen",
"schenken" dir, was gut nicht tut.
Deine Gier, nach Geld und Reichtum,
machen dich im Herzen krank.
Zu echter Freundschaft, bist nicht fähig,
kannst nicht empfinden herzlich Dank.
Hast viel Macht mit deinem Gelde,
viele Menschen beutest aus.
Bezahlest Vielen Hungerlöhne,
für den Profit, schmeißt Viele raus.
Du produzierst in fernen Ländern,
weil dort dein Reichtum schneller steigt.
Dich kümmern nicht die Arbeitslosen,
die Zahl wird täglich dir gezeigt.
Wie ein Tiger in dem Käfig,
rennst ruhelos beim "Spiel" umher.
Du setzt blind an jedem Tische,
und verlierst nur noch viel mehr.
Wenn mal "gewinnst", scheinst du so glücklich,
doch ist's von langer Dauer nicht.
Die Spielbank, sie am End' gewinnet,
im verruchten, schummrig' Licht.
Es spricht dein Herz mit warnend' Stimme,
kehr doch um, zum schmalen Weg.
lass füllen dir, dein Herz mit Liebe,
den faulen Ast, vom Baume säg'.
Entsinne dich, der wahren Werte,
reich helfend, deine starke Hand.
Mach auf, die Augen, vor dem Elend,
dass es gibt, in jedem Land.
Du magst am Ende wenig haben,
von den Dingen, die sind leer.
Doch Sinnerfüllt, wird dir dein Leben,
dein Herz, es ist dann nicht mehr schwer.
Zurück kommt bald dein fröhlich Lachen,
Lieder singst mit voller Lust.
Wahre Freunde, hast gefunden,
vorbei ist all' dein lähmend' Frust.
Nur wahre Liebe, dies' vollbringet,
dein kaltes Herz wird wieder warm.
Aus Saulus wurde so ein Paulus,
wie Er, im Herz, bleibst nicht mehr arm.
Ruf in der Not, nach deinem Schöpfer,
lass dir zeigen, deinen Weg.
Unsagbar Freude, Er kann schenken,
dein Schiff dann liegt an sich'rem Steg.
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Hell
Klar
Leuchtend
Unheimlich
Glänzend
Strahlend
Geheimnisvoll
Trüb
Stumm
Farbig
Glasig
Nah
Dunkel
Fern
Und vieles Mehr sind Augen
Augen eines Tieres
Eines Menschen
Einer Seele
Der Welt!
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Die Menschen sie sagen, die Welt ist so schlecht
wenn jeder so gut wär' -wie- ich, dann wär's recht.
Doch bringen die Andern mich immer in Wut,
ich wäre so hart und kein bisschen gut.
Die Umwelt verpesten sie mit Ihren Wagen
woll'n nicht mit Katalysator schon fahren.
Kann Steuer dann sparen, grad' in meiner Klasse,
Fünfhunderter Benz hat eben Rasse.
Die poplige Masse mit Ihren Beulen
hat wohl das Geld nicht, sind nun am heulen.
Sie wären wie immer am schlechtesten dran,
er ist zu bedauern, der einfache Mann.
Er könnt' ja studieren genauso wie wir,
die Andren zu schröpfen, fällt leicht Ihm dann hier.
Dann wüste er sicher wie Steuern man spart,
dann könnt auch betuppen wie wir, er den Staat.
Er wäre dann auch groß und könnte, gebt acht,
viel Geld dann verdienen und lebt in der Nacht.
Mit Sex-Superbienen in Schaumwein dann baden,
das prickelt so herrlich und stärket die Waden.
So kann er erfolgreich im Leben bestehen,
fand Achtung beim Menschen, sein Leben ist schön.
Doch hat er bei Allem eins nicht bedacht,
die Sucht nach dem Reichtum blind Ihn nun macht.
Er sucht seine Freude in Macht und in Wissen,
je länger er's hat, er fühlt sich beschissen.
Die Dinge, die Schönen erfreuen Ihn nicht mehr,
er sehnt sich nach Freunden, doch hat sie nicht mehr.
So treibt dann manch einer gar seltsame Blüten,
der eine liebt Männer, der andre klebt Tüten,
und manche können gar beides vereinen,
und irgendwann ist man dann nur noch am Weinen.
Warum ist denn die Welt nur so schlecht.
Weshalb macht Gott nicht die Welt wieder recht.
Weswegen gab Er uns den freien Willen.
Wieso kann er die Bösen nicht killen.
Ich bin doch selbst nur so'n kleiner Specht
und vieles da draußen ist auch nicht Recht.
Von draußen gehörte so mancher hier rein,
wir hatten Pech, die haben Schwein.
Wartet bis ich wieder draußen bin
das nächste Mal haut alles besser hin.
Ich hab's lang durchdacht bis ins kleinste Detail
absolut sicher, bald bin ich frei.
Da hör' ich vom Kumpel in meiner Zelle,
da kämen so Typen, die wären ganz helle.
Nur eins, dass wäre etwas Mist,
die labern ewig von Jesus Christ.
Was nimmt man nicht alles heut so in Kauf,
selbst christliche Lieder haben die drauf.
Ist mal was anderes, so kommt man mal raus,
zweieinhalb Stunden, dann ist's wieder aus.
Doch eins ist schon komisch in diesen Stunden,
obwohl ich's nicht wollte, ich hab Gott gefunden.
Und Jesus vergab mir all meine Taten,
so kann ich getrost auf die Wiederkehr warten.
Bis dahin helf' ich den Jungs hier recht gern,
ich bin für Sie so was wie'n leuchtender Stern.
So leb' ich erfüllt hier den Rest hinter Mauern,
denn dort wo ich lebe, soll ich nicht trauern.
Die Freude im Herzen weil Gott mir vergibt,
hab strahlende Augen weil Jesus mich liebt.
Schenkt mir das Verständnis um Gottes Wort,
trag hin es im Herzen, an jeden Ort.
So fühl' ich mich frei, selbst hier im Knast,
vorbei meine Eile, vorbei meine Hast.
Ich habe die Ruhe wohl wieder gefunden,
der Rest meines Lebens, nur sinnvolle Stunden.
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