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  #1 (permalink)  
Alt 20.07.2007, 12:37
Benutzerbild von Herztrost
Kennt sich schon aus...
 
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Blaufärbung an Narbe

Hallo,

ich wurde am Montag endoskopisch operiert, wobei mir die Gallenblase entfernt wurde. Ich hatte nen Gallenstein der sich druch Schmerzen bemerkbar gemacht hat. Naja, und jetzt sieht die eine Narbe oberhalb meines Bauchnabels ganz blau rundrum aus *~* Ist das normal? Hat da jemand Ahnung?
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  #2 (permalink)  
Alt 20.07.2007, 12:42
Kennt sich schon aus...
 
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also..
ich denke, es ist nichts anderes als n hämathom...

ansonsten:
arzt kontaktieren und nachfragen
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  #3 (permalink)  
Alt 20.07.2007, 12:47
ice ice ist offline
Frischling
 
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ice eine Nachricht über ICQ schicken
Ich würde auch auf einen Bluterguss tippen. zumal es aussenrum ist.

Zur beruhigung für später: wenn ich braun werde, werden meine Narben lila XD ist wohl auch völlig normal.
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  #4 (permalink)  
Alt 20.07.2007, 12:58
Benutzerbild von Herztrost
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*lol* Ice

Ja ihr habt wohl recht X) Danke für die Antworten =)
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  #5 (permalink)  
Alt 21.07.2007, 14:07
Gast30
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Beiträge: n/a
Hallo Herztrost...

...wenn es sich bei Dir lediglich um eine örtlich begrenzte, bläuliche Verfärbung der Operationsnarbe handelt, so brauchst Du Dir mit größerer Wahrscheinlichkeit keine Sorgen zu machen. Dies gehört nach laperoskopischen Eingriffen zu einer der leichteren Komplikationen und heilt in den meisten Fällen ohne weitere ärztliche Intervention problemlos ab. Es handelt sich - wie bereits von Anderen hier gesagt - um ein sogenanntes Hämatom, eine Einblutung ins Gewebe, die man im Bedarfsfall mit z.B. Dexpanthenol behandeln kann, aber in den meisten Fällen nicht unbedingt muss.

Die bei Dir durchgeführte Cholezystektomie im laperoskopischen Operationsverfahren ist ganz sicher weitaus risikofreier, als die Komplettentfernung der Gallenblase durch einen Bauchschnitt (Laparotomie) und man kann sich grundsätzlich betrachtet glücklich schätzen, wenn man dem Patienten den Bauchschnitt ersparen kann.
Allerdings gibt es auch bei der Laparoskopie einige kleinere Risiken, die nicht unerwähnt bleiben sollten. So kann die Gallenblase beim Herausziehen unbeabsichtigt eröffnet worden sein und eventuell vorhandene Steine können sich in den Bauchraum entleert haben. Allerdings müsste der Arzt bei anschließender Inspektion der Gallenblase erkannt haben - dass also kann man in Deinem Fall als mögliche Ursache wahrscheinlich ausschließen; abgesehen davon, dass hier die Anzeichen auch anders wären. Es kann jedoch auch zu einer Abszess- bzw. einer Fistelbildung kommen, die dann aber auch mit Schmerzen einhergeht und ich denke mal, dass Du eine solche Komplikation nicht unerwähnt gelassen hättest.

Wenn also keine Entzündungszeichen, keine erhabene Narbenverhärtung, kein Narbenauftrieb vorhanden ist, so gehe ich von einem eher harmlosen Hämatom aus - sollten aber, abgesehen von einem als normal zu erachtenen, leichten Wundschmerz - stärkere Schmerzen, gar Fieber usw. auftreten, so ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen !

Ansonsten Gute Besserung
und Alles Liebe

Thommy...
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  #6 (permalink)  
Alt 21.07.2007, 15:38
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 11.07.2007
Beiträge: 294
Zitat:
Zitat von Thommy
Hallo Herztrost...

...wenn es sich bei Dir lediglich um eine örtlich begrenzte, bläuliche Verfärbung der Operationsnarbe handelt, so brauchst Du Dir mit größerer Wahrscheinlichkeit keine Sorgen zu machen. Dies gehört nach laperoskopischen Eingriffen zu einer der leichteren Komplikationen und heilt in den meisten Fällen ohne weitere ärztliche Intervention problemlos ab. Es handelt sich - wie bereits von Anderen hier gesagt - um ein sogenanntes Hämatom, eine Einblutung ins Gewebe, die man im Bedarfsfall mit z.B. Dexpanthenol behandeln kann, aber in den meisten Fällen nicht unbedingt muss.

Die bei Dir durchgeführte Cholezystektomie im laperoskopischen Operationsverfahren ist ganz sicher weitaus risikofreier, als die Komplettentfernung der Gallenblase durch einen Bauchschnitt (Laparotomie) und man kann sich grundsätzlich betrachtet glücklich schätzen, wenn man dem Patienten den Bauchschnitt ersparen kann.
Allerdings gibt es auch bei der Laparoskopie einige kleinere Risiken, die nicht unerwähnt bleiben sollten. So kann die Gallenblase beim Herausziehen unbeabsichtigt eröffnet worden sein und eventuell vorhandene Steine können sich in den Bauchraum entleert haben. Allerdings müsste der Arzt bei anschließender Inspektion der Gallenblase erkannt haben - dass also kann man in Deinem Fall als mögliche Ursache wahrscheinlich ausschließen; abgesehen davon, dass hier die Anzeichen auch anders wären. Es kann jedoch auch zu einer Abszess- bzw. einer Fistelbildung kommen, die dann aber auch mit Schmerzen einhergeht und ich denke mal, dass Du eine solche Komplikation nicht unerwähnt gelassen hättest.

Wenn also keine Entzündungszeichen, keine erhabene Narbenverhärtung, kein Narbenauftrieb vorhanden ist, so gehe ich von einem eher harmlosen Hämatom aus - sollten aber, abgesehen von einem als normal zu erachtenen, leichten Wundschmerz - stärkere Schmerzen, gar Fieber usw. auftreten, so ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen !

Ansonsten Gute Besserung
und Alles Liebe

Thommy...
Bist du Arzt?? Ich wollte schon seid über einem Jahr eine ganz Körper untersuchung machen. Also Blut, Nierensteine, Blinddarm,Gebehrmutter, Röntgen. Nun, halt alles überprüfen. Wie geht das, soll ich zu meinem Hausarzt und der Bescheinigt mit etwas. Oder soll ich direkt ins Krankenhaus gehen? Muss man dafür was Zahlen oder übernimmt das die Krankenkasse?
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  #7 (permalink)  
Alt 21.07.2007, 16:04
Benutzerbild von Herztrost
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Ok danke Thommy =) Ne große Schmerzen hab ich nich, nur das übliche Ziepen an den Narben wenn ich mich bewege.
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  #8 (permalink)  
Alt 21.07.2007, 16:33
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Hallo liatschka...

Zu Deiner Frage : Ja - bin ich...

Inwiefern die Kosten für solche von Dir angestrebten Untersuchungen von den Kassen übernommen werden, kann ich Dir pauschal nicht mit letzter Sicherheit beantworten, da diese Kostenübernahmen von Kasse zu Kasse unterschiedlich gehandhabt werden. Einige Untersuchungen sind darüber hinaus auch sogenannte "IGEL-Leistungen" (Individuelle Gesundheitsleistungen), welche im Grundsatz vom Patienten selbst zu tragen sind. Hierbei muss jedoch angemerkt werden, dass nach Sicht der Verbraucherzentralen und auch nach Sicht einiger kritischer Mediziner auch Leistungen angeboten werden, die in ihrem Kosten-Nutzen-Verhältnis eher als fragwürdig einzustufen sind - aber das nur am Rande.
Ich würde Dir zunächst mal den Rat geben, Dich bei Deiner Krankenkasse zu erkundigen, welche Kosten für die Früherkennung von Krankheiten übernommen werden; ebenso kann Dein Hausarzt Dich hier entsprechend beraten...

Der übliche Standart-Check-Up ist jedoch prinzipiell immer möglich; hierzu zählt das ärztliche Gespräch (Befragung über die gesundheitliche Vorgeschichte, familiäre Krankheiten), eine allgemeine körperliche Inspektion mit Pulskontrolle, Blutdruck, EKG, sowie Blutbilduntersuchung mit Abklärung Blutzucker und Cholesterinspiegel.
Alle Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sind in Deutschland im Rahmen der Sozialgesetzgebung verankert und hierbei gibt es bestimmte Altersfestsetzungen, ab wann eine Kostenübernahme durch die Solidargemeinschaft der Kassen übernommen werden muss. Die meisten Untersuchungen sind hier ab dem 35. Lebensjahr festgelegt; Ausnahmen bilden die pädiatrischen Vorsorgemaßnahmen (Kinderheilkunde), die Schwangerschaftsvorsorge, notwendige arbeitsmedizinische Untersuchungen und man muss hierzu auch anmerken, dass gerade bei jüngeren Patienten nicht jede Untersuchung sinnvoll ist. So wird z.B. die Mammografie in der Früherkennung von Brustkrebs erst als Vorsorgemaßnahme ab dem 40. Lebensjahr empfohlen, da es bei jüngeren Frauen hier auch leicht zu sogenannten "falsch-positiven Befunden" kommen kann.
Anders wieder beim sogenannten "Zervixkarzinom", dem Gebärmutterhalskrebs, für den bereits seit allerneustem (Juni 2007) die Kostenübernahme für Impfungen bereits ab dem 12. Lebensjahr empfohlen werden.
Du siehst - die Materie ist nicht so ganz einfach zu erläutern... - ...erkundige Dich wie gesagt am Besten bei Deinem Hausarzt, bzw. bei Deiner Krankenkasse, die Dir sicher gerne weiterhelfen wird...

lg Thommy...
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