Ach, das ist nicht sooo tragisch.
Es ist auch immer unterschiedlich, wie man das verkraftet. Meine Schwester war nach drei Tagen komplett durch damit, bei mir hat es sich trotz Entzündungshemmer entzündet und war dann eher unspaßig und hat länger gedauert. Aber auch das war nicht so, dass man panisch werden müsste.
Wir haben es beide ambulant unter Vollnarkose gemacht und nach dem, was in der Praxis an Geräuschen von dem vor mir mitbekommen habe, würde ich es auch immer wieder in Vollnarkose machen lassen. Man wird "schlafen gelegt", die flexen im Mund rum und nach 30 Minuten ist man wieder wach, fühlt sich etwas matschig, aber das ist auch alles.
Du musst vor allem gaaaaaanz viel kühlen und die Schmerztabletten und Entzündungshemmer, die du bekommst, immer brav nehmen.
Bei mir ist es trotz Kühlen über Nacht stark angeschwollen, während bei meiner Schwester fast nichts zu sehen war. Ich hab gerade noch so einen Teelöffel zwischen den Zähnen durch bekommen. Deswegen hatte ich ein bißchen Probleme mit dem Essen... man darf halt keine Milchprodukte essen (und da sollte man sich auch dran halten!!) und dann blieb halt nur noch Apfelmus und Brühe. Meine Schwester hat fast normal weiter gegessen, sie hat ja den Mund auf bekommen

Abgenommen habe ich dadurch etwa 3kg, meine Schwester logischerweise gar nicht.
Alles in allem: es ist unangenehm, aber nicht schlimm, immer schön kühlen, Schmerzmittel nehmen und nach ein paar Tagen bist du wieder auf dem Damm. Ach ja, und fang sofort danach an, deine Mundwinkel mit Bepanthen oder so einzukleistern... dieser "Maulspreizer", den sie während der OP benutzen, lässt die Haut da einreißen, das bekommt man am Anfang gar nicht mit und bei mir hat es lange gedauert, bis es wieder verheilt war, weil es eine so blöde Stelle ist.