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  1. #1
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    Zum ewigen "männer sind so" und "frauen sind

    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/...enner?page=all

    Endlich mal ein VERNÜNFTIGER Artikel jenseits von "warum frauen immer schuhe kaufen" & co.

    Ich hoffe, es spricht sich herum.

    »Innerhalb der Geschlechter gibt es weit größere Unterschiede als zwischen den Geschlechtern«, sagt der Biopsychologe Markus Hausmann, der an der Universität Bochum über Männer und Frauen forscht. »Die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern sind viel größer als die Differenzen.«

    Entspricht auch alles genau meiner Wahrnehung und meiner Lebenswelt.

    Viel Spass beim lesen und - nehmt es nicht zu hart Es fallen halt ein paar simple "Ausreden und Erklärungen" weg
    Mache seit Juli 09 SiS



    Wer ein gutes Selbstwertgefühl hat, weit gestreute Interessen und privat wie beruflich ein ausgefülltes Leben, der hat weniger Anlass, den Körper sorgfältig zu betrachten und Veränderungen überwertig wahrzunehmen. Dr. Christa-Maria Höring

  2. #2
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    Ist aber auch nicht neu.
    Soziologen behaupten schon ewig, dass fast alles nur auf rein sexistische Erziehung zurückzuführen ist.

    "Jungen weinen doch nicht."
    "Aber ein Mädchen muss sich hübsch machen"
    Happy Birthday- 'ne Puppe für Dich, Legobausteine für Dich.
    "Nimm Du mal die schweren Sachen" "Hilf Du mal Deiner Mutter in der Küche" usw.

    Aber eben durch diese Erziehungsaspekte ergeben sich absolut gravierende Unterschiede zwischen Mann und Frau.

  3. #3
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    Du sagst das sei nicht neu - das ein oder andere Weltbild ist aber sogar auf diese ach so naturgegebenen vermeindlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau aufgebaut! Ja, sogar ein ganzes Gesellschaftssystem (nämlich das Patriarchat) wird damit gerechtfertigt!

    Aber eben durch diese Erziehungsaspekte ergeben sich absolut gravierende Unterschiede zwischen Mann und Frau.
    Ja klar, aber man kann bzw MUSS es sich bewusst machen um dagegen angehen zu können. Das ist es ja. Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!

    Da gabs mal einen Test. Da hat man 1-jährige Kinder spielen lassen und Erwachsene diese beobachten. Man hat ihnen unterschiedliche Informationen dazu gegeben welche Jungen und welche Mädchen sind.

    Wenn sie der Auffassung waren, dass es sich um Jungen handelt wurde sie als "lebhaft" und "extroviertiert" bezeichnet.
    Glaubten sie es handele sich um Mädchen (bei den GLEICHEN Kindern) hiess es sie seien etwas aggresiv und unruhig.

    Ist doch krass, oder?!

    Man muss einfach auf diese Schere im Kopf achten. Darum geht es. Es sich dauern BEWUSST machen. Nur so wird sich jemals etwas ändern.

    Behandelt Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts anders!
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Nimmersatt
    Behandelt Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts anders!
    Finde Deine Einstellung super

    Ich kann es nämlich auch nicht mehr hören, dass von Natur her Jäger sind- im Outdoor-Bereich tätig und ihr Sperma verbreiten müssen, während Frau sich um die Familie sorgt und nur einen Beschützer braucht.

    Ändern können wir eigentlich nur was, indem wir die eigenen Kinder anders erziehen.
    Ich erlebe es in meinem Bekanntenkreis immer noch so, dass Mädchen zur Ordnung und Sauberkeit genötigt werden, während man den Jungen alles durchgehen lässt, da das angeblich nicht in ihren Genen liegt. *kopfschüttel*
    Auch ich war früher oft wütend, wenn mein Vater mir gewisse Dinge verboten hat- und es damit begründet hat, dass ich nicht männlich bin. (allein verreisen, bei anderen übernachten usw.)

  5. #5
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    Das es Unterschiede gibt wird wohl keiner bestreiten, egal ob gegenisch oder erziehungsbedingt. Und wisst ihr was:
    Da bin ich auch froh drüber!!!!!
    Ich möchte doch gar nicht wie ein Mann behandelt werden und genausowenig möchten Männer doch als Frauen behandelt werden!
    Wie wäre das langweilig, ohne diesen kleinen, großen Unterschied!
    Ich bin Frau und stolz drauf! WARUM? finde ich gar nicht so wichtig

    ABER das Problem ist doch, das diese Unterschiede pos. bzw. neg. bewertet werden.
    Da sagt z.B. die Oma zu meinem Sohn:
    "Du benimmst dich wie ein Mädchen!" -> Ja, Und??? Solche Bemerkungen sind grauenhaft!
    Und DAS muss einem klar werden, das die Geschlechter zwar unterschiedlich, aber GLEICHWERTIG sind!

    Ich erziehe meine Kinder in mancherlei Hinsicht bestimmt geschlechtsspezifisch. Und ich finde das gar nicht problematisch. Warum auch? Meine Tochter spielt gerne mit Puppen und darum bekommt sie z.B. auch einen Puppenwagen, den ich meinem Sohn wahrscheinlich nicht gekauft hätte. Der hat aber auch eine Puppe zum spielen gehabt, die allerdings extrem wenig Beachtung fand. Meine Tochter spielt manchmal mit Autos, aber eine HotWheels-Bahn käme eher nicht in Frage. (Wenn´s denn so wäre, das sowas unbedingt gewünscht wird, wäre das natürlich auch OK!)
    So sollen beide lernen sich mit ihrem Geschlecht zu identifizieren und stolz darauf zu sein!
    Das heist aber doch nicht, das der Sohn Mechaniker und die Tochter Mama wird! Wenns so simpel wäre…
    Und… selbst WENN es so wäre! Es ist eben GLEICH GUT! Egal, ob man Mama oder Mechaniker ist.
    „Durch Menschen bewegen sich Ideen fort, während sie in Kunstwerken erstarren und schließlich zurückbleiben.“

  6. #6
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    Zitat Zitat von tulma
    Ich erziehe meine Kinder in mancherlei Hinsicht bestimmt geschlechtsspezifisch. Und ich finde das gar nicht problematisch.
    Natürlich ist es schön, wenn gewisse Unterschiede noch bestehen bleiben.
    Problematisch finde ich es aber dann, wenn eine bestimmte Rollenaufteilung bereits anerzogen wird- gerade wenn es darum geht, dass der Sohnemann nie was machen muss ("ist doch ein Junge" "sowieso zu ungeschickt") und die Tochter ständig zur Hausarbeit herangezogen wird.

    Dass man Mädchen Puppen schenkt, wenn sie sich diese wünschen, ist eine ganz andere Geschichte.
    Unmöglich wird es eben nur dann, wenn man Ihnen erklärt sie dürften das Auto nicht bekommen, weil es zu unweiblich wäre.

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