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Wie einen guten Hausarzt finden? Wie einen guten Hausarzt finden?

 
 
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  #11 (permalink)  
Alt 10.03.2010, 20:06
Naschkatzen Goldi
 
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Vielen Dank für eure Antworten - und für die Webseite. Ich werde sie mir mal ansehen.

Ich kann nicht mal sagen, dass ich wirklich unzufrieden mit meiner jetzigen Ärztin bin. Sie ist nett und sie wirkt sehr kompetent. Nur hat sie keine Zeit; sie ist gehetzt. Sie hat 3 Behandlungsräume und in jedem wartet schon immer ein Patient.

Mir geht es derzeit gesundheitlich nicht so gut und ich habe wirklich Angst, dass es was Schlimmeres ist. Ich surfe dann immer in Ärzteforen oder bei Netdoktor vorbei und versuche mir einen Reim aus meine Symptome zu machen. Dabei macht man sich echt bekloppt - weil am Ende immer irgendwas zwischen total harmlos und unheilbar rauskommt. Jeder sagt dann "Frag nicht uns, geh zum Hausarzt".
Und dann sitze ich da mit meinen 150 Fragen ... möchte mich beruhigen lassen, möchte abklären, ob diese oder jene Krankheit wirklich zutreffen könnte, woher sie rührt, was ich im Zweifelsfall tun kann, wie ich es vorbeugen kann - und sie? Sie fällt mir ins Wort, nickt zu heftig, redet zu schnell und versucht mir Schmerzmittel oder Tropfen aufzuschreiben, für die ich eh keine 5 Euro ausgeben werde, weil sie total an meine Symptome vorbeigehen

Dann ruft man den Facharzt an, sagt "Verdacht auf xyz, haben sie diese Woche noch einen Termin?" - und was schlägt einem entgegen? Gefühltes Gelächter.

Ich finde ohnehin, dass viel Arzthelferin absolut hochnäsig und unsympathisch sind. Wenn man schon merkt, wie sie einen grimmig ignorieren, während man kleinlaut mit seiner Karte an der Anmeldung steht, dann könnte ich schon wieder rückwärts rausgehen. Wenn es nicht um meine Gesundheit gehen würde, für die ich ja letzten Endes allein verantwortlich bin...
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Geändert von filmstreifen (10.03.2010 um 20:09 Uhr).
  #12 (permalink)  
Alt 10.03.2010, 20:10
Naschkatzen Goldi
 
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Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn die Sprechstundenhelferinnen nett sind, ist es der Arzt auch *meine Erfahrung*
Das bringt dich auch nicht weiter, oder?
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Ela ist meine Barbieblutsschwester

  #13 (permalink)  
Alt 10.03.2010, 20:15
Ist öfters hier...
 
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@filmstreifen: ich hab ja vorhin schon geschrieben dass ich krank war/bin.. und ich hab dann mir auch immer im internet nachgeschaut und bin irgendwann echt verrückt geworden.. ich war dann sogar beim psychologen.. der meinte nur zu mir dass er mir nich helfen könnte.. weil ich ja nen berechtigten grund hätte.. angst zu haben..
ich hab mich ein jahr lang von solchen ängsten echt beeinflussen lassen.. und das im internet nachschaun hat alles nur schlimmer gemacht..
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Meine Zwischenziele:

2. 84,9 kg - ERREICHT am 17. März 2010 3. 79,9 - ERREICHT am 10. Juni 2010 4. 74,9 - ERREICHT am 20. Februar 2011
  #14 (permalink)  
Alt 11.03.2010, 09:39
Naschkatzen Goldi
 
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Hör auf mit der bescheuerten Googelei!

Das die Ärztin dich unterbricht kann ich ehrlich gesagt verstehen. Sie hat wenig Zeit und du kommst da mit 1000 Krankheiten an, die du nur durch sinnloses rumgegoogel überhaupt kennst. Lass deine Ärztin die Untersuchungen machen und frage sie dann, was sie meint, was es ist. Dazu wird sie dir dann sicher auch Fragen beantworten.
Und ob die Medikamente richtig sind oder nicht liegt meines Erachtens nicht in deinem Ermessen!

Ich würde als Arzt irre werden, wenn jeder Hans und Franz mit einer Google- Diagnose bei mir ankommt und meint mit mir diskutieren zu wollen!

Sorry, das ist nicht böse gemeint, aber du machst dich sinnlos verrückt! (und die Ärzte gleich mit!)
__________________
LG Dani
  #15 (permalink)  
Alt 11.03.2010, 13:09
Naschkatzen Goldi
 
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@ diedickemaus:

Ich mache mich verrückt, ja. Vielleicht auch sinnlos.
Den Rest würde ich nicht unterschreiben. Ich hab keine tausend Selbstdiagnosen gehabt, sondern einige wenige. Ich wollte mich dahingehend nur von ihr beruhigen lassen oder wissen, was wie realistisch ist bzw. welche Symptome für was wirklich zutreffen und was man sich nur einbildet.
Das ist doch ganz normal.

Außerdem wollte sie mir ein Schmerzmittel aufschreiben, was man auch so frei verkäuflich bekommt. Das fand ich Unsinn ... noch dazu, weil es eventuell mehr Schaden als Nutzen anrichten könnte. (im privaten Forum habe ich geschrieben, worum es eventuell geht)
Sie hat mir gar nicht zugehört, denn ich sagte mehrmals, dass ich zwar etwas spüre, aber eben keinen richtigen Schmerz.
Das ist, als würde ich bei Kopfschmerzen ein Kopfschmerzmittel einnehmen und davon ausgehen, dass damit die Ursache beseitigt wäre.

Klar vertraue ich Ärzten und stehe ihnen ihre Kompetenz zu. Aber man darf nicht vergessen, dass das auch keine Götter sind, sondern Menschen, die irgendwann mal vor Lehrbüchern gesessen haben und Symptome mit Krankheitsbildern verglichen haben.

Wenn man sich im Internet auf diversen Medizindiensten umsieht, dann kann man so gut wie jede Krankheit durch Symptome erörtern, sich Diagnose- und Therapieverfahren durchlesen.
Ich bin mit einem bestimmten Verdacht/Angst gekommen - und fühlte mich mit meinen Fragen allein gelassen.

Es ist so keinem Zeitpunkt so gewesen, dass ich ihr mein Halbwissen aufgetischt hätte oder es gar besser wissen wollte.
Ich wollte ihr erzählen, wie der "Schmerz" sich genau anfühlt, wann ich das Gefühl habe, dass er intensiver auftritt usw. Und dabei habe ich mich gehetzt gefühlt, weil ich gesehen habe, dass sie zu heftig nickte (ein Zeichen für "Kommen Sie zum Punkt") oder mich teilweise sogar unterbrach.

Und das ist dann son Teufelskreis: Wenn man keine Zeit für Dich hat, um alles ordentlich durchzugehen und abzuklären, dann beschafft man sich seine Informationen woanders. Was soll man sonst auch tun, außer einen anderen Hausarzt zu finden?
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Geändert von filmstreifen (11.03.2010 um 13:12 Uhr).
  #16 (permalink)  
Alt 11.03.2010, 13:38
Naschkatzen Goldi
 
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Zitat von filmstreifen Beitrag anzeigen
@ diedickemaus:

Ich mache mich verrückt, ja. Vielleicht auch sinnlos.
Den Rest würde ich nicht unterschreiben. Ich hab keine tausend Selbstdiagnosen gehabt, sondern einige wenige. Ich wollte mich dahingehend nur von ihr beruhigen lassen oder wissen, was wie realistisch ist bzw. welche Symptome für was wirklich zutreffen und was man sich nur einbildet.
Das ist doch ganz normal.

Sorry, aber ich finde das nicht normal. Es ist doch nicht normal die Symptome zu googeln, um dann die möglichen Erkrankungen die dabei rauskommen vom Arzt abklären zu lassen.
Hast du schonmal dran gedacht, das deine ergoogelten Krankheitsmöglichkeiten vielleicht völliger Quatsch sind, weil andere Dinge, die evtl. noch dazu gehören, nicht auf dich zutreffen? Du das aber nicht weisst, weil du eben nicht alles, was dazu gehört kennst?

Außerdem wollte sie mir ein Schmerzmittel aufschreiben, was man auch so frei verkäuflich bekommt. Das fand ich Unsinn ... noch dazu, weil es eventuell mehr Schaden als Nutzen anrichten könnte. (im privaten Forum habe ich geschrieben, worum es eventuell geht)
Woher willst du das wissen?
Dazu müsstest du erst eine zuverlässige Diagnose haben, oder?

Sie hat mir gar nicht zugehört, denn ich sagte mehrmals, dass ich zwar etwas spüre, aber eben keinen richtigen Schmerz.
Das ist, als würde ich bei Kopfschmerzen ein Kopfschmerzmittel einnehmen und davon ausgehen, dass damit die Ursache beseitigt wäre.

Das ist es, was man im Normalfall auch erstmal macht! Erst, wenn sie immer wieder auftreten, würde man den Arzt aufsuchen, oder?

Klar vertraue ich Ärzten und stehe ihnen ihre Kompetenz zu. Aber man darf nicht vergessen, dass das auch keine Götter sind, sondern Menschen, die irgendwann mal vor Lehrbüchern gesessen haben und Symptome mit Krankheitsbildern verglichen haben.

Klar sind es keine Götter, sondern Menschen die auch Fehler machen. Aber immerhin haben sie ihr Fach mehrere Jahre studiert!!!


Wenn man sich im Internet auf diversen Medizindiensten umsieht, dann kann man so gut wie jede Krankheit durch Symptome erörtern, sich Diagnose- und Therapieverfahren durchlesen.
Ich bin mit einem bestimmten Verdacht/Angst gekommen - und fühlte mich mit meinen Fragen allein gelassen.

Du kannst für deine Schmerzen ganz sicher 100 verschiedene Krankheiten finden wenn du willst, die von Verdauungsproblemen bis Leberkrebs reichen werden!

Es ist so keinem Zeitpunkt so gewesen, dass ich ihr mein Halbwissen aufgetischt hätte oder es gar besser wissen wollte.
Ich wollte ihr erzählen, wie der "Schmerz" sich genau anfühlt, wann ich das Gefühl habe, dass er intensiver auftritt usw. Und dabei habe ich mich gehetzt gefühlt, weil ich gesehen habe, dass sie zu heftig nickte (ein Zeichen für "Kommen Sie zum Punkt") oder mich teilweise sogar unterbrach.

Hat sich dich dazu etwas befragt? Also zu den Schmerzen meine ich.

Und das ist dann son Teufelskreis: Wenn man keine Zeit für Dich hat, um alles ordentlich durchzugehen und abzuklären, dann beschafft man sich seine Informationen woanders. Was soll man sonst auch tun, außer einen anderen Hausarzt zu finden?
Ich hatte auch einen Hausarzt, der nie Zeit hatte und immer von einem Zimmer ins nächste geflitzt ist. Das hat mir gestunken und ich habe ihn gewechselt. Wobei ich sagen muß, das ich dazu übergegangen bin mir einzelne Fachärzte zu suchen.

Wenn man sich nicht wohlfühlt bei seinem Arzt, dann bringt das nichts und man sollte wechseln, das ist keine Frage.

Ich denke aber auch, das dir die Informationen, die du dir besorgst nix bringen. Geholfen ist dir mit der Selbstdiagnostiziererei doch auch nicht.
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LG Dani
  #17 (permalink)  
Alt 11.03.2010, 22:19
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Also arbeite selbst in der Praxis. Wenn bei uns ein Patient ohne Termin kommt 5 min vor Schluss, dann behandeln wir den auch. Auch wenn es kein Notfall ist. Ich finde es eine dreistigkeit das sie dich erst rannehmen. 3 Std warten lassen und dann weg schicken. Da, würde ich mich bei der Ärztkammer beschweren.
Wir sind eine kleine aber volle Praxis mit 3 Ärzten. Bei uns wird keiner weggeschickt.
Patienten ohne Termin warten bei uns höhstens 1 1/2 Std.
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