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warum dann? warum dann?

 
 
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  #1 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 16:01
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 9
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warum dann?

ich würde gerne mal was fragen, was ich mir einfach nicht erklären kann. ich finde es ganz beeindruckend, wie viel gewicht hier manche verlieren, 30kg und mehr, da kann man nur den hut vor ziehen.
aber warum kommt es überhaupt dazu, so viel übergewicht anzuhäufen, also klar, weil mehr kcal aufgenommen als verbraucht werden, aber warum sagt man nicht, wenn man 5kg zuviel hat, ok, es stört mich, ich muss mal wieder was tun? ich meine am durchhaltewillen kanns ja nicht liegen, denn wer >30kg abnimmt, für den sind ja 5kg nix.
bei ner schwangerschaft oder einer krankheit kann ichs ja nachvollziehen, aber sonst? ich will hier auf keinen fall jmd angreifen, wie gesagt ich find es total beeindruckend über so ne lange zeit diszipliniert zu sein, aber ich versteh einfach die beweggründe nicht, warums dann geht, wos doch vorher viel leichter gewesen wäre, gibts da einen punkt, wo man sagt, so jetzt änder ich alles oder wie ist das?
__________________
  #2 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 16:04
Naschkatzen Goldi
 
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Ich glaube, das liegt ganz einfach daran, dass man das nicht alles in einem Rutsch zunimmt.

Ich habe die letzten Jahre immer so 2 kg pro Jahr zugenommen, über einen Zeitraum von 4 Monaten vielleicht, dann hab ich das 8 Monate gehalten und dann wurds wieder mehr.

Man gewöhnt sich halt immer wieder an die neuen Höchststände und geht nicht mehr vom Tiefstgewicht aus.

Wenn ich überlege, dass noch vor 3 Jahren mehr als 65 kg für mich die absolute Hölle gewesen wären, wäre ich jetzt froh, wieder so wenig zu haben.
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  #3 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 16:09
Wohnt hier
 
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Zitat:
Zitat von mrssporty Beitrag anzeigen
aber warum sagt man nicht, wenn man 5kg zuviel hat, ok, es stört mich, ich muss mal wieder was tun?
Weil das ganze nicht so einfach ist, wie "einfach sagen." Viele Übergewichtige haben ein total verzerrtes Selbstbild, und müssen erstmal merken, dass sie diese 5kg zu viel haben. Ich habe erst nach einer Zunahme von 20kg gemerkt, wie viel es eigentlich war, vorher habe ich es nicht so richtig wahrgenommen (bzw. als störend wahrgenommen). (Hatte damals auch keine Waage.)
  #4 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 16:13
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 18.01.2010
Ort: Franken
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Vor vier Jahren habe ich schöne 73 kg gewogen - und habe immer zu hören bekommen, ich sei zu dick. Also habe ich versucht abzunehmen und wieder zugenommen. So ging das weiter. Wenn ich heute Fotos von damals sehe, denke ich mir, verdammte Axt, warst du eine heiße Braut.

Vor drei Jahren habe ich meinen Freund kennengelernt - habe ein wenig zugenommen, so auf 76 kg.

Vor zwei Jahren habe ich Abi geschrieben - und beim Lernen wahllos Süßes in mich reingestopft - Resultag waren 82 kg auf der Waage. Ich habe dann innerhalb eines Monats 6 kg auf 76 abgenommen, damit ich schön in mein Abikleid passe.

Vor einem Jahr hat mein Leben eine extreme Wendung genommen, die mit sehr viel Stress verbunden war. Ich habe um Ostern rum alle Süßigkeiten gegessen, die ich so kriegen konnte, so ging das im Sommer in der Arbeit weiter, im Herbst beim Lernen auf die Zwischenprüfung genauso...

Resultat am 01.01. diesen Jahres (nach über einem Jahr ohne Wiegen): 88,0 kg und der Entschluss, dieses schleunigst wieder zu ändern.


Wie man das so zunehmen kann? Man verdrängt es ein bisschen. Als ich von Hosengröße 42 auf 44 gewandert bin, habe ich zu meinem Freund gesagt, er solle mich notschlachten, sollte ich je 46 brauchen. Tja, letzten Frühjahr habe ich dann nur noch in die 46 gepasst - und zu meinem Freund gesagt, er solle mich notschlachten, sollte ich je 48 brauchen. Da hat er gemeint, das habe ich doch schon gesagt, als ich die 44 brauchte... Und bei mir machte es ein wenig klingeling, wollte aber erstmal nichts ändern, wegen dem ganzen Stress, den ich eh schon hatte.

Tja, und jetzt hab ich erstmal 5 kg abgenommen, musste nochmal einen Monat reinhauen mit lernen, habe eine Woche hinter mir, die ich wirklich niemanden wünsche - und habe meinen Frust nicht beim Schokolade essen abgebaut - schließlich will ich mir mein vorläufiges Ergebnis nicht kaputt machen.

Und was mich nun anspornt: Im Sommer bin ich wieder beim Studium, wir haben einen See in der Nähe - und dort möchte ich mich im Bikini vor den anderen auch reintrauen, ohne dass ich mich für meinen Körper schämen muss.

Außerdem will ich endlich in so eine verfluchte Diesel-Jeans passen!!!
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Mein Ess-Tagesplan: http://diaet.abnehmen-forum.com/ess-...e-no-rose.html
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Alt 28.02.2010, 16:14
Moderator
 
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Kann mich jools nur anschließen. Ich habe etwa 2 Jahre gebraucht, um von 70 kg auf Ü100 zu kommen; und habe schon während der Zunahme versucht abzunehmen. Der erste Schub brachte mich auf 80 kg, der nächste auf 85, schließlich durchbrach ich die 90. Meine Waage habe ich ab da schon nicht mehr konsultiert. Allerdings war ich da noch dämlich und habe ehrlich geglaubt, daß ich nur mit wenig Essen abnehme. Also habe ich mir mit Eiweißshakes und Mangelernährung (unter 1200 kcal) am Tag die weiteren Kilos beschert, Jojo-Effekt sei Dank. Es ging schleichend weiter hoch, bis ich bei fast 107 kg mich vom Abnehmvorsatz einiger Bekannter habe anstecken lassen. Das hat funktioniert und mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Ich hoffe, ich schaffe den Rest auch noch.
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Liebe Grüße, jule


Jules Neustart: 01.01.2012

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Alt 28.02.2010, 16:30
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Zitat:
Zitat von Kaybee Beitrag anzeigen
Viele Übergewichtige haben ein total verzerrtes Selbstbild
Kann ich so unterschreiben. Ich wusste vor knapp 1,5 Jahren das ich moppelig bin, aber startk übergewichtig? Nein! Die Waage zeigt zwar bestimmte Zahlen an, aber was solls? Ich bin doch nicht stark übergewichtig....und dann hab ich mal den BMI ausgerechnet....und schon fing ich ernsthaft an abzunehmen.
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  #7 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 16:33
Naschkatzen Goldi
 
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Abnehmen ist Kopfsache und natürlich weiß man auch schon bevor man 50 kg Übergewicht hat, dass es zu viel ist, aber wenn der Kopf nicht mitspielt lebt man halt damit.

Bei mir war's zudem so, dass ich akzeptiert war, selten dumme Sprüche zu hören bekam und von meinem Mann auch mit ÜG geliebt wurde. "Auslöser" war schließlich meine eigene Eitelkeit, Kopf war mit dabei und dann ging's. Halte mit ~3 kg Schwankungen auch schon seit 2 Jahren das Gewicht.
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Alt 28.02.2010, 16:51
Moderator
 
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Beiträge: 6.257
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ganz einfach: ich war nie dünn.

ich war immer ein moppeliges kind. nie fett, aber doch mopsig. ich kannte es nicht dünn zu sein,ich war eben so wie ich war und das war normal. ich wurde gehänselt, versuchte abzunehmen, aber irgendwann ware es mir egal. sollten die anderen mich doch am allerwertesten leck...

dann hab ich die pille genommen und nahm 13kg in 2 monaten zu, weil meine schilddrüse nen hau wegbekommen hat von den künstlichen hormonen (wurde aber erst kürzlich rausgefunden). da wars vorbei, 85 kilo. das war in meinen augen fett und nicht mehr mopsig. und bumms gings los mit abnehmen.

man fängt irgendwann an sich mit seiner situation abzufinden... bis es mal klick macht.
__________________
Auf dem Weg zurück zum Wohfühlgewicht:


Sport diese Woche:
50 von 150 Minuten geschafft!
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Alt 28.02.2010, 16:57
Naschkatzen Goldi
 
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Beiträge: 7.896
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Ich war als Kind schon ein Pummel und hatte mit 12 schon 70 Kilo, bis zu meiner ersten Schwangerschaft mit 19 waren es dann schon fast 80 Kilo nach der Schwangerschaft waren es dann fast 100 Kilo. Vor 4 Jahren hab ich dann auf 75 Kilo abgenommen aber leider danach auch wieder zu, dann war ich wieder schwanger und wieder bei fast 100 Kilo.
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Team Grün und Team Rot des Mütterduells suchen Verstärkung http://diaet.abnehmen-forum.com/duel...-teil-2-a.html
Mein Futterplan Kommentare erwünscht:
http://diaet.abnehmen-forum.com/ess-tagesplaene/113789-molly-futtert-oeffentlich-meckern-erwuenscht.html

  #10 (permalink)  
Alt 28.02.2010, 17:06
Cuddlymonster
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich war auch mein Leben lang übergewichtig...
Ich dachte immer von mir.. gut, du hast nen bissl mehr... aber das passt schon... so ganz schlank willst du gar nicht sein...
Und das bei ner Hosengröße 48!
Nun sage ich, ich habe scheinbar ein sehr gestörtes Selbstbild... Wahrnehmungsstörungen was auch immer...
Ich war vor kurzem auf einer Hochzeit - Trauzeugin.
Sprich auf jedem 2. Foto dabei... und als ich vor knapp ner Woche die Bilder sah... da sprang es mir förmlich ins Gesicht..
Ich bin fett.
Ich merkte es einfach nicht all die jahre.. zumindest nicht SO.
 

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