ich denke auch das hat bei jedem andere Gründe.
ich zb habs gemerkt wie ich immer mehr steil nach oben ging...aber ich habs in kauf genommen. mir gin es so beschissen in der zeit meiner letzten steilen zunahme, ich hatte keinen trost mehr, außer das essen. war hochgradig depressiv, hab aufgehört zu rauchen und einfach gedacht, wenn du nicht isst, drehste durch! was solls!
okay, als ich dann irgendwann fast bei 100 angelandet war, hab ich panik gekriegt. aber ändern konnte ich es auch erst, als es mir begann, etwas besser zu gehen. vorher hatte ich nicht die kraft dazu.
gibt 2 möglichkeiten, entweder man nimmt ab und bekommt darüber kraft...oder man bekommt kraft und schafft es dadurch abzunehmen. geht in beide richtungen und ist auch manchmal ne kettenreaktion
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Everything will be okay in the end. If its not okay, its not the end!
Ich hab damals dermaßen schnell zugenommen, dass ich das gar nicht mitbekommen hab. Bin damals mit 17 zu meinem Freund gezogen.. endlich alles essen was und wann man will, ohne das die eltern drauf schauen und nebenbei hatten wir keine waage.
Als ich das erste mal wieder zu meinen eltern zu besuch kam, waren die echt schockiert weil ich bald das doppelte war. Aber bis man selbst das so richtig mitkriegt vergeht echt einige zeit.
Man wird auch irgendwie gleichgültig... Und wenn man einen Berg von 40 oder 50kg vor sich hat, den man abnehmen muss... ganz im ernst, wo soll man da anfangen...
Ich find auch nichtmal, dass eine Schwangerschaft eine entschuldigung ist. Klar, 10kg mehr danach können schonmal sein aber keine 30kg.. Ich bin zumindest schon vor der schwangerschaft fett geworden und hab sehr drauf geachtet nicht zuzunehmen. Bin dann auch mit +/- 0kg (paar kilo hab ich abgenommen wegen übelkeit) zur Entbindung gegangen und bei 115kg ist das auch völlig okay.
Bei mir lag es wohl auch an einem komplett verzerrten Selbstbild.
Mit 12-14 Jahren wog ich etwa 65 kg bei 1,75 m, war also absolut nicht dick. Ich hatte jedoch große Probleme mit meinen damaligen Mitschülern, wurde ausgegrenzt, war die absolute Außenseiterin. Eine der Lieblingsbeleidigungen war dabei, ich sei ja so unglaublich fett. Heute weiß ich, dass ich nicht fett war, aber damals glaubte ich ihnen... und fing an, "abzunehmen". Hungern folgte auf Fressattacken folgte auf Selbstverletzung folgte auf Hungern... mit 17 war ich dann bei etwa 100 Kilo, war suizidgefährdet, schwer depressiv, essgestört, soziophob, selbstverletzend. Kaputter gings kaum.
Mir fehlte einfach komplett jede Form der Selbstreflektion... erst als ich die Schule wechselte und ein Selbsthilfeforum entdeckte, wurde mir langsam klar, was eigentlich da mit mir los war; vorher hätte ich mich niemals als essgestört bezeichnet.
Wie dick ich jedoch wirklich war, begriff ich erst so richtig, als mich eine Lehrerin ständig mit einem anderen Mädel verwechselte, die meiner damaligen Meinung nach einfach nur noch schrecklich aussah. Ich war fest davon überzeugt, dass ich nicht so dick sei wie sie... tja. Falsch gedacht.
Ich habe daraufhin innerhalb eines Jahres 20 kg abgenommen, schlicht durch möglichst gesunde Ernährung und Sport. Dann kam jedoch eine ewig lang dauernde Stillstandphase, Auslandsaufenthalt, Studienbeginn... irgendwie sehr viel, weshalb ich nie dazu kam, weiterzumachen.
Das soll sich nun ändern. 10 kg sollen und werden noch runter gehen... joa.
Übrigens: inzwischen geht es mir sehr gut. Keine Depression, keine Selbstverletzung, kein Selbsthass, keine Ängste, keine Essstörung. Und dadurch auch kein verzerrtes Selbstbild mehr, sondern eine realistische Einschätzung. Am Wichtigsten ist mir dabei jedoch, dass ich mich inzwischen mag. Ich bin zwar nicht schlank, aber definitiv fit, gesund und glücklich.
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It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.
Ich war schon immer kräftig schon in der Kindheit. Schokolade und Co. waren meine freunde, da ich von den andren ausgelacht wurde...
Als ich meinen jetztigen Mann kennen gelernt habe waren es 85kg, dann zogen wir zusammen. Naja, wir gingen hier essen, da mal Kuchen und und und.
Irgendwann passte die Hose nicht mehr und zwar die Diensthose. Der oberste knopf musste offen bleiben, dass war für mich das "KLick".
Auch jetzt-wo ich mit 75kg doch besser aussehe als vorher, kann ich esnicht akzeptieren
Meine "Gründe":
Jahr 1:
Mein Freund verlässt mich
= ca. +10kg
Jahr 2:
mein Opa bekommt Krebs (ich bin bei ihm aufgewachsen, als ein Vater für mich)
ich höre auf zu rauchen
mein Opa stirbt
die Oma zieht mit Alzheimer um ins Heim
meine Katze stirbt (auch an Lungenkrebs wie der Opa)
eine Affaire klappt nicht
meine Diplomarbeitsbetreuerin stirbt
eine Affaire klappt nicht
= ca. + 20 kg in einem Jahr
und es schmeckt echt gut und auf der Couch ist sooo schön....
__________________ Wer nichts weiß, muss alles glauben.
Ich hab nie eine Waage gehabt. Dass die Hosen immer enger werden hab ich zwar gemerkt, aber mich nicht weiter darum gekümmert. Wie "schlimm" es schon war hab ich dann erst festgestellt als ich bei meinem Freund auf der Waage stand als ich das erst mal bei ihm war - und ab dem Moment hab ich dann angefangen (und mir eine Waage gekauft )
simpel: ich war schon immer mopsig bis zu dick bis wirklich heftig übergewichtig. ich kannte mich nicht mit gesundem gewicht. ich dachte das ist eben so, veranlagung etc. ich habe mich NIE gewogen. meine eltern haben mal versucht mit mir abzunehmen als ich ca 13 war. da haben aber sie die liste geführt. ich hab nicht draufgeschaut. ich habe mich wirklich erstmals gewogen als ich mit WW angefangen habe. und so paradox es klingt. ich war von 105,5kg noch nicht einmal wirklich geschockt. ich habe mich auch nie als so übergewichtig oder gar häßlich empfunden. die einschränkungen im alltag habe ich gemieden und zur abnahme bewogen haben mich nur kneifende hosen.
"einfach sagen" hilft dir bei ner abnahme oder bei der betrachtung deiner selbst nicht weiter. der klick machts.
__________________ Etappe1: 105,5 -> 90 (geschafft am 5.12.08 ) Etappe2: 90-> 80 (geschafft am 13.3.09) Etappe3: ab 5.8.09 vorerst Erhaltung (72kg) Etappe4: ab Sept 09 WW-> Kalorienzählen
ich wurd seit der ersten Klasse gehänselt dass ich "fett" sei
Laut meinen Eltern war ich das zu Grundschulzeiten noch nicht.
Aber als Kind glaubt man halt das, was die Mehrheit sagt. Richtig drum kümmern tut sich ja auch keiner, wenn man in der Schule gemobbt wird.
Irgendwann war es einem scheißegal, man war ja eh immer die fette, warum soll man sich also dazu zwingen auf den Schokoriegel oder das Pausenbrot zu verzichten?
Ich weiß dass ich in der 4. Klasse bei 60 kg wog (allerdings war ich auch immer die Größte in der Klasse und sah durchschnittlich 2 Jahre älter aus als der Rest)
Als Kind reflektiert man nicht sich selbst, man betrachtet sich nicht im Spiegel und guckt "bin ich zu fett?"
mit 13 oder 14 hab ich dann doch mal geguckt "wie sehe ich eigentlich aus? im Vergleich zu anderen? was zeigt die waage"
Da stand die Waage aber schon auf 100 kg (bei jetziger Körpergröße ungefähr....bin seit der Pubertät nicht mehr wirklich größer geworden)
jedenfalls hat sich das weiterhin wärend der schulzeit vielleicht mal von 100 auf 107 kg vergrößert, zwischendurch auch mal wieder auf 100 runter usw...
Ich kenne mich nicht in Schlank, geringes Selbstwertgefühl (Selbstbewusstsein? was ist das eigentlich?), Resignation usw...
Keine Ahnung ob ich da bereits Depressiv war, später war ich es wohl definitiv.
Ich mein: gut, mein Selbstwertgefühl bessert sich immer weiter, ich bin auch immer seltener depressiv (ich weiß ja wie ichs besser weg krieg), ich weiß dass ich Stressesser bin (wenn das Essen das einzige ist, was den Tag erhellt, oder man bei Stress einfach den drang hat den bauch vollzustopfen bis er drückt, dann muss ich mir sozusagen ne "Ersatzdroge" suchen, wie zum beispiel Sport... der macht auch glücklich, baut stress ab, macht dabei aber nicht dick...dauert dafür aber mehr Zeit)
Hab mich schon häufiger gefragt, ob ich überhaupt so dick geworden wäre, wenn man mich nicht als Kind nicht schon dauernd "fette Kuh" (oder sonstiges, incl Spucken, Schlagen oder Treten) genannt hätte.
Naja, andererseits steht man so auf der anderen Seite des Lebens, und betrachtet dieses komische treiben von Außen und wird selbst nicht dazu verführt mitzumachen
Hat nicht nur Nachteile.
(aber ich glaube: wenn ich mit 16 gewusst hätte, wie das mit dem Abnehmen geht (jenseits von Crashdiäten), vielleicht hätt ich auch eher was machen können. Damals war meine Motivation schlank sein zu wollen noch stärker als jetzt.)
Ich war schon immer pummelig, und wurde dann immer dicker bis zu 95 kg hoch (da war ich ca. 17) - wahrgenommen habe ich es nicht, und ich wurde auch nie gehänselt oder als dick ect. bezeichnet von meinen Freunden, so sah ich mich als "normal" an.
Doch mit 21 und 95 kg Höchststand fand ich ein WW-Heftchen bei einer Kollegin, und stöberte darin und habe dann den BMi-Test gemacht und PENG, ich habe gemerkt, dass ich definitiv zu dick war, das was ich nie wahrnahm, wurde mir einfach klar.
Ich denke das es echt das verzehrte Selbstbild ist. Ich habe auch die Zunahme nicht wirklich realisiert und eine Wage hatte ich auch nicht.
Es ist ja genauso wenig einfach für jemanden der Untergewicht hat und weiß das das ungesund ist zu sagen wieso ißt der nicht einfach mehr und nimmt damit zu bis es wieder gesund ist. Diese Leute sehen sich ja immer dicker als sie sind. Eben das komplett umgedrehte im Vergleich zu dicken Menschen.
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1. Ziel unter 140kg ---> 12.6.2010
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3. Ziel unter 130kg --->