mir liegt etwas auf dem Herzen wozu ich einfach keine Lösung finde.
Ein Freund ist derzeit in Ausbildung zum Veranstaltungstechniker und braucht dringend mehr Geld. Er wohnt nicht mehr bei der Familie, hat furchtbare Arbeitszeiten und braucht daher auch sein Auto, weil er sonst mitten in der Nacht irgendwo in der Pampa stehen würde.
Jetzt hat ihn seine Freundin verlassen und zieht aus, das Geld reicht ihm vorn und hinten nicht aus. Er hat noch etwa ein Jahr Ausbildung vor sich, kann sich die Ausbildung aber schlichtweg nicht mehr leisten.
Er möchte gerne nebenher noch Geld verdienen, er ist ja keineswegs faul. Nur sind seine Arbeitszeiten dermaßen durcheinander und unzuverlässig, dass er keinen Nebenjob mit festen Zeiten machen kann.
Was kann er tun? Was kann man arbeiten, wenn man mal tagsüber arbeitet, mal nachts und dann auch mal durchgehend, die Einteilung immer kurzfristig erfährt?
Mir fällt einfach nichts mehr ein. Alles was ich so zur Hand hätte, hätte mit mehr oder weniger vorgegebenen und regelmäßigen Arbeitszeiten zu tun.
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Geändert von Bierschubse (16.02.2010 um 12:35 Uhr).
Mein Freund macht sowas ähnliches und hat auch eine absolut miese Bezahlung und unmögliche Arbeitszeiten.
Er hat die Wochenenden genutzt um Geld dazuzuverdienen (Umzugshelfer...), Prospekte verteilen würde auch gehen, gibt allerdings auch nur mäßig Geld.
Mein Freund konnte bei seinem Chef noch ein wenig dazuverdienen - er hat beim Gartenumbau geholfen, kleine Erledigungen für die Oma erledigt usw. Vielleicht hat er ja da irgendeine Chance?
BaföG beantragen wäre eine gute Idee, vielleicht klappts ja.
Ich drück ihm die Daumen!
Vielleicht wär ja sowas wie ein Job im Callcenter eine Alternative? Als ich da vor einigen Jahren gearbeitet habe, konnte man seine Zeiten frei von 8-23 Uhr einteilen, auch am Wochenende. Ist zwar nicht der beste Job, aber immerhin kann man nebenher so für den Übergang etwas dazu verdienen.
Lg!
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Kassieren in einem großen Supermarkt könnte auch klappen. Je größer, desto eher kann man mal so, mal so arbeiten. Bei mir wurde oft der Plan erst am Donnerstag vorher gemacht und wenn der Plan mal nicht passt oder was dazwischen gekommen ist, konnte ich bisher fast immer tauschen.
Bildungskredit beantragen. Lieber später einen Kredit zu super Konditionen zurückzahlen als die Ausbildung zu riskieren, sei es durch Kollision der Arbeitszeiten oder weil er zu wenig lernen kann oder unausgeschlafen ist oder what ever.
In der Pflege werden oft Leute (Aushilfen) gesucht, die am WE arbeiten können.
Bei Bestattern sucht man auch gern welche, die in gewissen Zeiträumen abrufbereit sind.
Kurierdienst vielleicht?
Ansonsten fielen mir nur noch Sachen ein, die man eben früh morgens macht wie Zeitung austragen, Brötchen ausfahren, Regale ausräumen...
Am besten wäre es halt, wenn es vielleicht jemanden im Bekanntenkreis gibt, der selbständig ist und Hilfe benötigt. Da kann man sich die Zeiten ja freier einteilen und evtl. sogar zuhause machen.
Regale einräumen - wird wohl meistens zu Zeiten gemacht wo er arbeiten muss, aber da werd ich mich mal schlau machen.
Bafög - hat er nicht bekommen. Die Ablehnung kam erst vor wenigen Tagen.
Eltern - geben schon das Bisschen dazu, das sie übrig haben. Das Problem ist, das der Bub vor seiner Ausbildung vieles falsch gemacht hat und nun jeden Monat einen guten Berg Raten an die Landesjustizkasse löhnen muss. Und das können seine Eltern nicht mitfinanzieren.
Ausbildungskredit - wäre eine Überlegung, allerdings sitzt er ja schon auf einem Berg Schulden. Da sollte er vielleicht ein wenig aufpassen.
Wochenenden - sind für einen Veranstaltungstechniker eigentlich die Hauptarbeitstage mit Aufbau, Begleitung und Abbau von Partys.
Umzugshelfer - stelle ich mir schwer zu finden vor. Das machen meistens Kleinunternehmer selbstständig mit einem Kollegen, die holen selten noch jemanden ins Boot. Aber ich werd es ihm mal vorschlagen, er kann sich ja vorstellen als Hilfskraft wenn mal viel anfällt.
Callcenter - was für ein Callcenter war das denn Lomi? Kannst mir ja mal ne PN schicken, damit ich ne Vorstellung hab, in welchem Bereich du da warst.
Kassieren in nem großen Supermarkt - werd ich ihm mal vorschlagen, wir haben einen in der näheren Umgebung.
Bestatter - interessante Sache, daran habe ich noch rein gar nicht gedacht. Für was suchen die denn in dem Fall dann die Unterstützung?
Früh morgens - ist er oft gerade erst ins Bett gekommen. Geht die Veranstaltung bis Mitternacht oder 1, was ja nicht selten ist, dann muss abgebaut werden, ist es 3, daheim ist er dann um 4. Es sind oft Arbeitszeiten, die einem Azubi gar nicht zugemutet werden dürfen meines Wissens. Aber die Arbeit fällt nun mal da an, und er will ja seinen Ausbildungsplatz gern behalten. Ist ja nicht so, als würde ihm das keinen Spaß machen.
Bar/Cafe/Restaurant - habe ich mir auch schon überlegt. Er muss mal gucken, was in seiner Umgebung so los ist. Wo er gut hinkommt, wo er schnell mal da ist, wenn ein Spüler oder Kellner ausfällt usw.
Vielen Dank für die Ideen!
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Wie waere es mit Sparen? Wenn es gar nicht anders geht, muss er sich halt ne Einzimmerwohnung suchen oder zu den Eltern zurueck (je nachdem, wo er wohnt und so) oder in eine WG oder sowas? Dadurch sinken dann auch die Nebenkosten...
Ich wuerd mal bei McDonalds und sonstigen FastFood Laeden fragen, da sind die Arbeitszeiten ja auch freieinteilbar... Tankstellen oder sowas?