Gestern wurde uns in Germanistik angeboten, dass wir zum Bestehen des Seminars entweder ne Hausarbeit oder ne Klausur schreiben können.
Jetzt weiß ich nicht genau, was ich machen soll...oder will.
Ich hab noch nie ne Hausarbeit geschrieben, hab also n bissl Bammel, dass ich damit das Seminar in den Sand setze, wenn ich mich dafür entscheide. Allerdings muss ich ohnehin ein Referat abliefern, hätte also ohnehin schon für ein Thema recherchiert, worüber ich ggf. auch meine Hausarbeit machen könnte. Allerdings schwebt mir eher n anderes Thema vor - was prinzipiell auch möglich wäre. Außerdem wäre es nur ein Themengebiet, nicht fast 20, worauf ich für die Klausur lernen müsste. Und irgendwann muss ich ja mal anfangen mit dem Hausarbeiten schreiben.
Daher meine Frage: wofür würdet ihr Euch entscheiden?
Thema ist - grob gefasst - Mehrsprachigkeitsforschung.
Ich dürfte aber z.B. auch über Unterschiede in Dialekt und Standardsprache schreiben...
Ich tendier' ja eigentlich zur Hausarbeit, aber es gibt auch genug Gründe, die dagegen sprechen.
Vielleicht habt ihr ja ggf. noch den ein oder anderen Tipp, den ich dabei beherzigen könnte, wenn ich mich denn dafür entscheiden sollte...muss übernächste Woche Bescheid geben...
Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!!!
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Ich habe mich immer für die Hausarbeit entschieden, ganz einfach aus dem Grund, dass ich nicht viel vom Bulimielernen halte, man sich beim Schreiben richtig mit dem Thema beschäftigt, selbständig recherchieren muss und weitaus mehr hängenbleibt, als durch stumpfes Auswendiglernen. Ausserdem ist bei einer Hausarbeit eine gute Note für mich geradezu garantiert.
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Also, ich hab mich für die Klausur entschieden.
Ganz einfach, weil ich immer während dem Semester schon ausreichend mitlerne und es nicht zwangsläufig was mit "bulimielernen" zutun hat.
Zudem hat man eine Klausur einfach viel schneller hinter sicht.
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Klausur, das ist doch nur ein Themengebiet und dafür hast du später frei.
Es sei denn du interessierst dich ohnehin brennend für die Hausarbeitsthemen und hast Lust darauf, dann bekommst du da wohl wahrscheinlicher eine gute Note. Mir persönlich wären aber meine Ferien wichtiger
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Ich mag Hausarbeiten zwar nicht so besonders, aber Klausuren noch weniger^^ Bei Hausarbeiten durchzufallen ist sehr schwer, glaub ich. Und dafür opfere ich dann gerne ein wenig meiner vorlesungsfreien Zeit, weil das Lernen für ne Klausur fällt bei mir eh immer mit den anderen zusammen, unter 4 Klausuren die Woche komm ich selten weg. Von daher lieber eine weglassen und gemütlich die Hausarbeit tippen. Vorallem, da du dir nicht noch n Thema ausdenken musst
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Jemanden von Herzen zu lieben, ist die schönste Sache der Welt. Und egal, wie weit man voneinander entfernt ist, irgendwie ist man immer zusammen.
Das ist echt schwer.
Meiner Erfahrung nach sind Hausarbeiten zwar viel mehr Arbeit, es kommt aber auch eine bessere Note dabei raus und macht an sich schon sehr viel mehr Spaß sich mit einem Thema richtig zu beschäftigen, das von mehreren Seiten zu betrachten, zu reflektieren...ich finde es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich bei einem Thema so richtig auskennt, vor allem wenn man sich das selbst erarbeitet hat.
Das muss nicht heißen, dass man bei der Klausur nichts lernt, aber in der Regel ist das Wissen nicht so vertieft.
Außerdem musst du doch noch mehr Hausarbeiten/Abschlussarbeiten im Laufe deines Studiums schreiben oder?
Da kannst du dann schon sehr gut üben.
Du kannst es auch ein wenig von deinem Dozenten abhängig machen, gerade wenn es deine erste Hausarbeit ist wäre es mir wichtig, dass der dich ünterstützt, auch mal kurzfristig Fragen beantworten kann, deine Gliederung mit dir durchspricht usw.
Leider fehlt in deiner Abstimmung die Möglichkeit "beides"
Ich habe meistens geschaut, dass ich bei den Seminaren, wo ich wählen konnte, die Form ausgesucht habe, die ich ansonsten noch nicht so oft gefordert hatte.
Also zum Beispiel: 4 Seminare besucht, 2 davon Klausur vorgegeben, 1 mit Hausarbeit vorgegeben --> das letzte hätte ich dann (sofern das Thema da halbwegs ok ist) eine HA geschrieben.
Ganz allgemein: Klausuren sind nicht schlimmer als Hausarbeiten - der zeitliche Aufwand bleibt etwa gleich und zumindest mein Gehirn kann sich an Klausurstoff besser erinnern, als an Sachen, die ich für eine HA zitiert habe.
Keine Panik auf der Titanik: öfter mal was neues ausprobieren!
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*** Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ***
Ich persönlich würde fast immer eine Hausarbeit vorziehen. Man kann sich selbstständig mit einem Thema befassen und es erarbeiten. Man muss nicht stur auswendig lernen, sondern hat durch die eigene Erarbeitung das Thema automatisch drin. Zudem erwarten einen bei der Hausarbeit selten so böse Überraschungen wie bei Klausuren (sofern man sich mit dem Prof gut über die HA abgesprochen hat).
Das ist zwar nebensächlich, aber ich fand es auch immer gut "was eigenes in der Hand zu haben".
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Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt. (Gandhi)
stimmt, Hausarbeiten schreiben macht mir auch Spaß und durchfallen ist schwer - allerdings sehe ich an Leuten, die 5 HA in einem Semester schreiben müssen (womöglich noch Hauptseminar, also eher 50 Seiten als nur 20), wie anstrengend das dann ist. Da ist mir dann eine Klausur "dazwischen", sozusagen als "Entspannung" lieber.
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*** Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ***
Ich persönlich würde fast immer eine Hausarbeit vorziehen. Man kann sich selbstständig mit einem Thema befassen und es erarbeiten. Man muss nicht stur auswendig lernen, sondern hat durch die eigene Erarbeitung das Thema automatisch drin. Zudem erwarten einen bei der Hausarbeit selten so böse Überraschungen wie bei Klausuren.