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ich nicht.
sollen die Franzosen doch erst einmal dem Land das zurückgeben, was sie dort herausgezogen haben:
22 Milliarden US-Dollar.
Ihre Freiheit stottert die Bevölkerung ratenweise über Generationen ab! Also immernoch! Seit Napoleon, den Franzosen!
Zum anderen, aus Furcht vor Kommunismus und Sozialismus hat Amerika deren Diktatoren unterstützt, und das Land auch ausgelutscht, was nur ging wurde abtransportiert. Also, auch Amerika ist erst einmal in der Haftung.
Die gesamte Welt hat Kakao, Kaffee, Tabak, Zuckerrohr und alles mögliche zu Billigspreisen dort eingekauft. Also, sind wir auch dran. Merkelchen hat ja schon signalisiert.
Komischerweise ist dort aber auch kein Mensch, der mal die Ärmel hochkrempelt und den Haitianern auch mal einen Tritt in den Allerwertesten gibt.
Wieso sind dort so viele Analphabeten? Ungelernte? So wenig Staat? So viel Korruption?
Dieses Phlegma der Haitianer ist mir unverständlich.
Nebenbei gesagt.
Diese mediale Mitleidstour rundum (wenn Gottschalk und die Bild-Zeitung sich aufmachen und auf die Tränendrüse drücken. Psychologisch geschickt gemacht) geht mir auf den Keks.
Über Simbabwe, Nigeria, Somalia, Elfenbeinküste, über halb Afrika müssten Berichte dieser Art kommen.
Eine Überschrift der SZ im Feuilleton hiess:
"und jetzt Alle"
Das bedeutet in diesem Artikel, gemeinschaftlich hysterisch trauern, weinen, jammern und Kerzen aufstellen.
Ob Selbstmord, ob "Massaker" in Schulen, oder ein Haus umkippt.
"Und jetzt Alle", die Aufforderung zum gemeinschaftlichem Weinen, ist das echt? Ist wie in "Love Story". Hemmungsloses Schluchzen.
Man schafft es, gemeinschalftlich den Emotionsschalter auf Trauer umzulegen.
Ob Fasching in diesem Jahr in den Hochburgen gefeiert wird?
Ob das "Politikerderblecken" auf dem Nockherberg stattfinden wird?
Manoman.
Alles seltsam finde ich.
Ich spende ausschließlich den Salesianern und SOS-Kinderdörfern. Und das in ausreichender Form. Und das auch ohne Fernsehshow und Bettelbrief zur Weihnachtszeit.
Grüsse,
kugelrund
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