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  1. #1
    minzekatze123 Gast

    Unglücklich Verliebt… und gleich Herz gebrochen…? :‘( (Achtung: langer Roman^^)

    Hallo zusammen

    ich bin gerade sehr verwirrt und voller Selbstzweifel. Es macht mich total fertig…

    Vorgeschichte:

    vor 12 Jahren (2003) (ich war 15) kam ich mit meinem Freund (1 zusammen. Kurz darauf lernten wir einen gemeinsamen Freund, Fabian, kennen. Er war etwas älter als wir (21). Obwohl ich erst frisch mit meinem Freund zusammen war, fühlte ich mich gleich zu diesem Fabian hingezogen. Er war sehr gutaussehend, aber noch viel mehr faszinierte mich seine Ausstrahlung. Doch hey, mit meinen zarten 15 war ich ja noch ein Mädchen für ihn…
    2 Jahre später, ich war 17 und Fabian 23, merkte ich, dass auch er sich zu mir hingezogen fühlte Wir begannen eine heimliche Affäre und ich verliebte mich in ihn. Ich wollte meinen Freund schon für ihn verlassen – doch es kam anders. Durch seinen Job war Fabian viel im Ausland unterwegs und so lernte er in Österreich eine Frau kennen. Er meinte zu mir, sie sei seine Seelenverwandte und er ging mit ihr nach Wien. Dort bekam er 2 Söhne mit ihr. Für mich brach eine Welt zusammen.
    Fabians Mutter war die Nachbarin meines Freundes. Ich hatte also wenigstens immer noch die Aussicht, ihn mal zu sehen, wenn er seine Mutter besucht. Vor ca. 5 Jahren aber ist diese in die Türkei ausgewandert. Ab da dachte ich: jetzt sehe ich ihn nie wieder…
    Meinen Freund verließ ich damals dann nicht (heute denke ich mir auch: warum…?). Betrogen hatte ich ihn seit daher allerdings nicht mehr (ist nämlich eigentlich gar nicht meine Art, halte viel von Treue). Es weiß davon auch bis heute nichts - soll auch so bleiben, obwohl wir nicht mehr zusammen sind – es würde ihn nur unnötig verletzen.


    2015:

    Mittlerweile bin ich 27 Jahre alt. Nach fast 12 Jahren habe ich es im Mai 2015 endlich geschafft, mich aus der unglücklichen Beziehung von meinem Freund zu lösen. Endlich frei.
    Fabian hatte ich in den letzten 10 Jahren nicht gesehen – bzw. 1 x nur ganz kurz, als er vor einigen Jahren (vor ca. 6-7 Jahren) mal seine Mutter besuchte und wir ihn dabei auf der Straße trafen.
    Ein paar Wochen nach meiner Trennung dachte ich daran, dass ich vor einiger Zeit mal in Facebook gesehen hatte, dass Fabian auch nicht mehr mit dieser Österreicherin zusammen ist und ihn nur noch die Kinder in Wien halten. Ich überlegte ihn anzuschreiben. Soll ich, soll ich nicht? Ich hatte über eine Woche hin und her überlegt, wusste aber nicht, ob und wie ich ihn anschreiben sollte (wollte mich ja schließlich auch nicht „anbieten“)…. Dann hat ER mich angeschrieben Schicksal?

    Wir schrieben stundenlang. Erst harmlos über unserer Trennungen und wie groß doch seine Kinder nun sind und so. Wir wussten aber beide, worauf das bei uns hinauslaufen würde
    Es stellte sich heraus, dass er das kommende Wochenende von Fr - So nach Deutschland kommt, wegen einer Hochzeit in seiner Familie (er hat noch einen Bruder hier in meiner Nähe) allerdings nahm er wegen der Familie natürlich auch seine beiden Kinder mit. Wow! Wir können uns tatsächlich zeitnah wiedersehen! Ist das nicht wieder Schicksal…? Unser Zähler startete: T minus 6.

    Ich sagte ihm, dass er das nächste Mal doch mehr Zeit mitbringen solle, wenn er nach Deutschland fährt. Dann meinte er, ich soll ihn doch mal in Wien besuchen kommen. Wien wäre schön, er hätte dort alle Zeit der Welt für mich und würde mich rundum verwöhnen. Den Gedanken ihn zu besuchen hatte ich tatsächlich auch schon gehabt. Und jetzt kommt‘s: die Woche direkt nach seinem Deutschlandwochenende hatten wir beide frei. Schon wieder Schicksal? Also beschlossen wir, dass ich mit ihm und seinen Kindern zusammen zurück nach Wien fahre um dort von Montag bis Sonntag bei ihm zu bleiben (die Kinder kamen ja dann Mo wieder zur Mutter).

    Fortsetzung folgt....

  2. #2
    minzekatze123 Gast
    Die Woche bis zu unserem Treffen schrieben wir uns voller Vorfreude und Sehnsucht jeden Tag und ewig lange. Unsere Chats waren eine gute 50/50-Mischung aus Erotikroman und Best Buddies aller TED. Hemmungslos ehrlich und vertraut miteinander, obwohl wir uns 10 Jahre nicht gesehen hatten. 1 Jahrzehnt und wir sehnten uns beide noch so sehr nacheinander. Wow…. FreundschaftPlus. Frinds with Benefits. Gute Freunde mit unverbindlichem leidenschaftlichem Sex – das war der Plan.

    An dem Hochzeits-Wochenende war er von seiner Family natürlich so eingeplant, dass wir es nicht schafften, uns da schon zu treffen. Also trafen wir uns dann Montagfrüh am Bahnhof. Ich wusste, dass er wegen dem Stress mit seiner Ex viel abgenommen hat. Wie dünn er wirklich war (hat nicht gesund ausgesehen) hatte mich aber doch erst etwas erschreckt. Scheiße, wie schlecht geht es ihm? (Sein Aussehen war mir persönlich nicht wichtig. Wenn‘s ihm besser geht, nimmt er ja wieder zu, also von daher… Außerdem sehne ich mich nach IHM und nicht nach seinem Äußeren). Unsere Begrüßung war etwas zurückhaltend, da ja seine Kinder dabei waren. (Was die wohl davon hielten, dass da einfach so ne fremde Frau mitfährt…?). Im Zug waren wir dann in so nem 4er-Sitz mit Tisch gesessen. Ich neben ihm und die Kinder gegenüber. Eigentlich bin ich echt kein Kinderfan, aber die beiden waren echt Zucker. Besonders der Kleine, der hat‘s mir voll angetan . Und die Kinder scheinen mich auch gemocht zu haben (der Kleine hat sogar verlegen mit mir liebäugelt) Ich habe mich im Zug natürlich nicht getraut, Fabian irgendwie zu berühren, da die Kinder ja dabei waren. Nicht mal unter dem Tisch an sein Bein gelangt (obwohl ichs so gerne getan hätte ), da die kleinen ja auch unter den Tisch krabbelten etc. Wir haben uns dann halt neutral über Gott und die Welt, alte Zeiten etc. unterhalten. Nach 5 1/2 Stunden Zugfahrt waren wir da.

    Als er die Kinder runter vor die Haustür brachte um sie der Mutter zu übergeben, ging ich duschen und zog mir was Bequemes an -> wir hatten nämlich vor, nach der langen Zugfahrt ein Mittagsschläfchen zu machen . Ich stand grad frisch geduscht im Bad am Spiegel als er hereinkam, sich hinter mich stellte, in den Arm nahm und küsste. Dann ging er duschen.

    Das war der Beginn einer überaus wundervollen Woche. Tagsüber waren wir mit Freunden von ihm unterwegs mit denen ich mich auch auf Anhieb super verstanden habe. Da waren dann immer freundschaftlich miteinander, unsere „Best Buddy“-Seite, chillten viel und tranken viel Bier – die Jungs wussten aber, dass wir was miteinander hatten also weswegen ich da war Wenn wir alleine bei ihm waren, war alles so liebevoll und zärtlich. Das hatte ich gar nicht so erwartet. Bin ja eigentlich zum … hingefahren, aber das hatten wir in den 7 Tagen eigentlich nur 3x. Wir waren hauptsächlich zusammengekuschelt und haben uns liebevoll gestreichelt. Es war so schön. Und: ich wurde so verwöhnt von oben bis unten: das kannte ich vorher gar nicht. Ich durfte absolut nichts selber zahlen, nichts selber tragen, nichts im Haushalt helfen. Ich wurde bekocht. Sehr gut sogar (nix MaggiFix – alles frisch und super lecker). Er ist jeden Morgen fort Frühstück holen… Im Supermarkt einkaufen waren wir zusammen, ich durfte aber weder zahlen, noch was tragen.
    Wir verstanden uns so gut. Redeten über alles. Ich erfuhr immer mehr, wie schlecht es ihm wirklich ging (er öffnete sich mir total) durch die ganzen Trennungsstress und Stress wegen den Kindern. Seine Ex kommt nämlich nicht mit den Kindern klar. Da bleibt sehr viel an ihm hängen. Lange Zeit hat er nur gearbeitet, Kinder, geschuftet, Kinder – er sagte, er sei irgendwann nicht mehr gelaufen, sondern nur noch gerannt. Er nahm vor lauter Stress in kürzester Zeit 30 kg ab, bekam gesundheitliche Probleme und ist wegen der ganzen Sache z. Z. im Krankenstand. Nimmt sogar täglich ein Antidepressivum. Und der Magen macht auch schwere Probleme. Jetzt hat er auch erfahren, dass die Kinder nicht mehr bei der Mutter bleiben wollen, sondern nun komplett zu ihm ziehen wollen. Er liebt sie über alles, wegen ihnen ist er noch in Österreich, obwohl es ihm da nicht gefällt. Aber das bedeutet dann auch für ihn, dass er seinen Job aufgeben muss. Seine Ex trifft mit ihm Vereinbarungen wegen den Kindern und schmeißt einen Tag später wieder alles um. Sie dreht es dann noch so hin, dass er daran schuld wäre. Es tut mir sehr weh, ihn so fertig so sehen. Hätte ich damals um Ihn gekämpft wäre es vielleicht nie so für ihn gekommen.
    Ich hoffe, dass ich ihm die Woche genauso gut getan habe, wie er mir.

    Fortsetzung folgt....

  3. #3
    minzekatze123 Gast
    An unserem letzten Abend haben wir uns mit 2 Kumpels mit ihm zum Trinken verabredet. Fabian wollte das eigentlich schon mittags machen, weil ich ja am nächsten Früh mein Zug fuhr. Die Kumpels wollten aber abends. So trafen wir uns in der Mitte bei 17 Uhr. An dem Abend trug ich zum ersten mal ein (Sommer-)Kleid. Dazu passten dann meine üblichen Sneaker nicht, also trug ich auch zum erstenmal in seiner Gegenwart Pumps (trag ich sonst täglich in meinem Job). Er hat sich gleich Sorgen gemacht, dass mir die Füße weh tun könnten oder ich mich wund reibe. Ich sagte nur „keinen Stress, wenn mir was weh tut, laufe ich einfach barfuß weiter.“ Trotzdem ging er dann extra nochmal in die Wohnung und holte mir ein Pflasterpäckchen für alle Fälle. So süß. Ich lief dann später tatsächlich nur noch Barfuß um keine Schmerzen zu bekommen. kein Problem für mich (bin ein Dorfkind ), niemals käme ich auf die Idee, in seiner Gegenwart zu jammern, dass mir die Füße wehtun, sowas nervt ja nur. Als wir dann nachts wieder heimliefen nahm er dann auf einmal (obwohl die beiden Kumpels dabei waren) zum ersten Mal in der Öffentlichkeit meine Hand und ließ sie die ganze Strecke nicht mehr los. Wir waren zwar beide etwas betrunken, aber…

    In dieser letzten Nacht, die wir hatten, hätte ich dann gerne noch etwas Zweisamkeit mit ihm gehabt. Wir waren auf dem Heimweg dann zu viert noch im Mc Donalds. Ein Kumpel verabschiedete sich dort, der andere kam noch mit zu uns in die Wohnung. Das störte mich dann schon ein wenig. Abgesehen von der Zweisamkeit wollte ich auch nicht zu spät ins Bett, da am nächsten FRÜH ja mein Zug fuhr. Ich sagte zu Fabian, dass ich noch duschen wolle (musste unbedingt Füße waschen) und fragte, ob er denn mit wolle. "Nein", und zeigte auf seinen Kumpel. Sehr schade, ging ich halt alleine duschen. Ich rutschte dabei noch aus und fiel in der Dusche (man sollte das nicht betrunken machen…) War das peinlich – die Jungs hatten das Rumpeln nämlich gehört Außerdem habe ich gehört, dass der zweite Kumpel auch wieder dazu gekommen war Ich machte mich im Bad bettfertig und ging zu den Jungs ins Wohnzimmer. Ich schaute Fabian an und sagte in die Runde, dass ich jetzt ins Bett gehe, weil ja MORGEN FRÜH mein Zug fährt. Er fühlte sich nicht angesprochen. Ich ging also alleine ins Bett und hoffte, dass er bald nachkommt. Aber nichts. Ich ging dann später nochmal demonstrativ an den Jungs vorbei zum Klo ohne sie dabei zu beachten und wieder ins Bett. Es war schon nach 1 Uhr. Dass die Kumpels verschwanden habe ich dann schon gar nicht mehr mitbekommen. Nur, als Fabian dann irgendwann in der Nacht ins Bett kam. Jetzt brauchte ich auch nicht mehr kuschen (geschweige denn Weiteres...). Ich drehte mich mit dem Rücken zu ihm und sagte einfach „Gute Nacht“. Darauf kam ein klares und erstens „Gute Nacht, Tina". Ohjeh. Dann wurde mir klar was ich angestellt hatte. Wie kann ich nur zicken, wir sind kein Paar. Aber ich war aber so enttäuscht, dass er unsere allerletzte Nacht lieber mit seinen Kumpels verbrachte, die er eh jederzeit sehen kann – uns trennen ja immerhin 650 km.

    Frühs um 5 wurde ich wegen der Wärme oder warum auch immer wach, ich ging auf die Toilette. Er saß im Wohnzimmer. Magenprobleme (diesmal schlimmer wie die letzten Tage, wahrscheinlich vom Mc Dondalds in der Nacht). Da war mir das von letzter Nacht wieder ganz egal – ich setzte mich zu ihm, streichelte ihn, wir sprachen über seine Magenprobleme, ich machte uns Pfefferminztee, dann gingen wir wieder zusammen ins Bett und kuschelten wie sonst auch. Ich legte meine Hand noch auf seinen Bauch und so schliefen wir wieder ein. Um 07:30 standen wir dann auf, duschten, frühstückten, ich räumte meine letzten Sachen zusammen und er umsorgte mich wieder liebevoll. Packte mir sogar noch ne Caprisonne als Wegzehrung ein und machte sich Sorgen, ob ich denn genügend zu Essen für die Reise dabei hatte… Dann brachte er mich zum Bahnhof. Ich konnte mich an dem Morgen nicht viel mit ihm unterhalten. Einen großen Abschied oder ein großes Dankeschön für die Woche brachte ich leider nicht hin -> zu groß meine Angst, noch vor ihm in Tränen auszubrechen. Das wollte ich ihm nicht antun. Ich wollte nicht nach Hause. Bei ihm zu sein war so schön. Ich konnte mich zusammenreißen. Am Bahnsteig musste er dann kräftig husten (er raucht) und fragte mich daraufhin nach einem Taschentuch. Ich gab ihm mein letztes. Er schnäuzte, hob dann aber auch seine Sonnenbrille an um Tränchen wegzuwischen. Ich weiß nicht, ob das wegen mir war, oder ob die Tränchen vom Husten kamen… Als dann der Zug kam brachte er mich zum Wagon, umarmte und küsste mich. Als ich mich im Zug an meinen Platz setze, brachen bei mir die Tränen aus. Verlieben war nicht der Plan. Ich war mir erst unsicher, doch ich denke, ich habe es doch getan....

    Fortsetzung folgt...

  4. #4
    minzekatze123 Gast
    Ich schrieb ihm dann eine SMS Ich habs tatsächlich geschafft, erst im Zug zu heulen :-*
    Darauf er Brauchst du nicht

    Wie war das gemeint? Kann ich nicht deuten…
    Ich brauch nicht weinen, weil wir uns evtl. bald wieder sehen?
    Ich brauch nicht weinen, weil es nichts zwischen uns gibt, um das es zu weinen gibt?
    Oder Ich brauchte nicht bis in den Zug warten, weil ihm auch Tränchen am Bahnstein liefen?

    Hab mich nicht getraut, nachzufragen und stattdessen den Dialog mit einem „entschärft“.

    Statt im Zug zu schlafen, habe ich mir die ganzen 5 ¾ Stunden Gedanken gemacht. Was hält mich in Deutschland? Meine Eltern? Mein Job? Diese Woche habe ich dort rein gar nichts vermisst. Ich freute mich auf gar nichts zu hause. nur ein bisschen auf meine Katzen, aber auch nicht so wie sonst. Könnte ich mir ein Leben in der Großstadt vorstellen? Oder könnte er, jetzt wo seine Kinder bei ihm leben wollen, mit ihnen nachhause kommen?

    Ich meldete mich erst wieder, als ich am Nachmittag mit dem Zug angekommen war.
    „Bin gut in XY angekommen
    Darauf hat er noch sofort geantwortet „Lass es dir gut schmecken“ (er wusste, dass ich dann zu den Eltern zum Essen fahre)

    Ich musste aber auch wieder an mein Gezicke der letzten Nacht denken und daran, dass ich mich dafür nicht nochmal gesondert persönlich entschuldigt hatte.

    Also schrieb ich ihm noch „Du... tut mir leid, dass ich letzte Nacht etwas bissig war

    Seit dem meldet er sich nicht mehr.
    Er hat es gelesen (blaue Haken), aber er meldet sich nicht.

    40 min später schrieb ich nochmal „dass du darauf jetzt nicht antwortest, straft mich

    Wieder gelesen und keine Antwort.

    Dann hab ich's erst mal gut sein lassen und war nur noch verwirrt. War ich ihm doch zu anhänglich? Aber die Zärtlichkeit kam doch fast mehr von ihm als von mir… Ist es ihm zu eng geworden? Gefühle waren nicht der Plan. Und ich habe doch welche entwickelt. Geht ihm das gegen den Strich? Ist er doch noch sauer wegen der kalten Schulter letzte Nacht?

    3 Stunden später habe ich 1x probiert, ihn anzurufen. Er ging nicht ran.
    Ich brach in Tränen aus.

    1 Stunde später habe ich ihm dann noch abschließend geschrieben (da ich wohl anscheinend doch zu sehr geklettet habe…?):

    „Sorry Junge, keine Gefühle, kein Stress -> das hatte ich kurzzeitig vergessen. Habe mich wieder gefangen. Jederzeit gerne wieder. Am besten nicht mehr ganz so lange am Stück (damit eben nicht wieder Gefühle hochkommen, 2-3 Tage kann ichs unterdrücken).

    Diese letzte Nachricht hat er bis heute (4 Tage später) noch nicht gelesen (zwei graue Haken).

    Ich habe mich nun seither auch nicht mehr gemeldet.

    Es war alles gut, bis ich mich entschuldigt hatte. War das zu viel?

    Oder hat er vielleicht doch auch ungeplant Gefühle für mich entwickelt und muss sich darüber erst mal klar werden?

    Dadurch, dass die Kinder von der Mutter weg zu ihm wollen, hat er nun zum ersten Mal die Möglichkeit, zusammen mit seinen Söhnen nach Hause zu kommen. Vielleicht denkt er ja sogar gerade darüber nach…? Dann wären sie zwar weiter weg von der Mutter, ich weiß aber, dass er dort nicht glücklich ist und sich für seine Kinder (5 und 8 ) auch lieber wünschen würde, dass sie auf dem Land statt in der Großstadt aufwachsen (er ist ja wie ich ein Dorfkind).

    Ich bin so verwirrt. Und voller Selbstzweifel.

    Es verletzt mich sehr, dass er sich nicht meldet, und es macht mich wahnsinnig, mich zurückzuhalten, ihm nicht zu schreiben (würde ihm z. B. gerne mal ein Foto von meinem blauen Fleck am Kinn von dem Duschensturz schicken^^). Aber das geht jetzt nicht…

    Ich weiß, dass er irgendwann diese Woche Blutergebnisse wegen seinen Magen bekommt. Habe mir vorgenommen, bis Sonntag (also insgesamt eine Woche Stille) zu warten und ihn dann sachlich nach dem Ergebnis wegen seinen Magen zu fragen. Das macht mir ja auch Sorgen. Ich hoffe, dass er darauf antworten wird. Habe Angst, dass er es nicht tut. In dem Fall würde ich dann glaub ich seinen einen Kumpel mit dem ich mich auch so gut verstanden habe anschreiben. (Seine Kumpels wollten ja alle schon, dass ich nach Wien ziehe ).
    Geändert von minzekatze123 (08.07.2015 um 18:23 Uhr)

  5. #5
    minzekatze123 Gast
    Ich war nach der Trennung von meinem Ex so froh und happy, endlich alleine in meiner ersten eigenen Wohnung zu wohnen. Hab mich da schon richtig wohl gefühlt.

    Nach der Woche mit Fabian fühle ich mich nun zum ersten Mal abends sehr einsam in meiner Wohnung...

  6. #6
    Registriert seit
    08.11.2007
    Ort
    Wilhelmshaven
    Beiträge
    2.399
    Ich lese ja gern lange Texte, außerdem erinnert mich dein Text total an die Anfangszeit mit meinem jetzigen Freund. Bei ihm und mir lief das fast ein Jahr so ähnlich. Einige Treffen über mehrere Tage, keine Beziehung, er meldete sich oft dazwischen gar nicht. Und das würd ich sicher nie wieder so machen, ich habe in der Zeit sehr gelitten, aber am Ende auch viel draus gelernt. Nach diesem Jahr hat es irgendwo in mir klick gemacht und ich habe ihm klipp und klar gesagt, dass das so nicht mehr geht und er entscheiden muss. Ein paar Tage später zog ich bei ihm ein, seitdem ist alles wunderbar.
    Wenn du Gefühle hast, solltest du es ihm beim nächsten Besuch sagen, denke ich. Keiner kann dir hier sagen, was er denkt, warum er nicht schreibt etc. pp. Aber wenn er deine Gefühle nicht erwidert oder ihnen nicht zumindest eine Chance einräumt, solltest du weiterziehen, loslassen und nicht so weitermachen.
    Auch würde ich ihn nicht mehr anlügen von wegen keine Gefühle und ähnliches, nur damit er vielleicht doch wieder schreibt. Auch das habe ich teilweise gemacht, aber sowohl bei dir als auch damals bei mir merkt man ganz sicher sehr eindeutig, dass es eben anders ist. Wieso also das Gegenteil behaupten?

    Ich persönlich würde ihm vllt in ein paar Tagen direkt nach einem neuen Treffen fragen, an dem ihr dann reden könnt. Alles andere wird dich vermutlich nur mehr fertig machen. Bei mir war es zumindest so. Erst freut man sich, wenn derjenige wieder schreibt und dann fängt das interpretieren an. Am Ende hat er wieder was mehrdeutiges geschrieben oder meldet sich nicht mehr, dann ist wieder alles schlecht. Bei mir hat dieses auf und ab mein ganzes Leben beeinflusst.
    Auf gar keinen Fall würde ich irgendwelche Freunde deswegen anschreiben, außer deine eigenen, wenn du wen zum Reden brauchst. Ich habe das auch mal gemacht und er war sehr erbost darüber, was ich heutzutage auch absolut verstehen kann. Das ist eine Sache zwischen zwei Personen.

    Auch seine Blutergebnisse wird er dir mitteilen, wenn er das möchte. Das ist ja seine Entscheidung. Da würde ich persönlich nicht mal nach fragen, das müsste von ihm kommen. Das ist ja schon was sehr Privates, denke ich.

    So, das sind meine Gedanken dazu.
    Auch wenn in meinem Fall eine tolle Beziehung aus so einem Chaos entstanden ist, hängt mir die schlechte Zeit immer noch stark nach. Es ist immer besser sofort alles zu klären und sich vor allem selbst genug Wert zu sein, dass man nicht alles mit sich machen lässt.

    Oh, das Wichtigste fast vergessen: Ich drück euch ganz doll die Daumen Hört sich doch sonst alles sehr gut an!
    Geändert von Elvae (08.07.2015 um 19:48 Uhr)
    .: Abnahme 2007/2008 - 26kg :.
    .: 70kg gehalten bis Sommer 2013 :.
    Neuer Anlauf >> lässt nach wie vor auf sich warten

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