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Der immer wiederkehrende Anfang
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Der immer wiederkehrende Anfang
Bei mir begann alles damit, dass ich vor 2 Jahren mit meinem Freund zusammen kam. Bis zu der Zeit hatte ich mir über aktives abnehmen noch nicht viele Gedanken gemacht, denn da ich noch bei meinen Eltern wohnte (mit einem tollen Hund, der gern mit mir durch die Wälder zog), zur Schule ging und viel unterwegs war, hatte ich eigentlich immer ausreichend Bewegung um mein Gewicht zumindest zu halten.
Zum Ende meiner Schulzeit bin ich dann in die Wohnung meines Freundes übergesiedelt, wo ich nun mehr Zeit hatte, meine Kochkenntnisse auszubauen, Rezepte auszuprobieren, und sowohl ihn als auch mich mit leckeren Menüs zu verwöhnen =o))
Als ich die Zusage für mein Freiwilliges Soziales Jahr bekam, freute ich mich riesig, da ich nun definitv in der Stadt meines Freundes bleiben konnte und wusste, wie ich das Jahr über die Runden kommen würde, bis ich eine Ausbildung fände oder zumindest einen Job bekommen würde. Da ich in der Stadt nicht viele Menschen außer meinen Freund kannte und nach dem Tag in der KiTa (wo ich mein FSJ absolvierte) auch ziehmlich erledigt war, verbrachte ich die Abende und Wochenenden meist daheim.
So kam es, dass ich innerhalb von zehn Monaten gut 12 kg zugenommen haben musste (laut Waage und meiner Erinnerung an meinen ehemaligen Gewichtsstand). Dies erkannte ich deutlich, als ich eine Hose anzog die zuvor Jahrelang in meinem Schrank lag, da ich sie mal geschenkt bekommen hatte, aber sie mir bisher zu weit war, ja sogar viel zu weit ( ich verlor sie beim gehen während der ersten Schritte). Und eben jene Hose passte nun perfekt ... Was im ersten Moment ganz gelegen kam, da ich dringend eine weitere passende Hose benötigte. Doch mich dann sehr schnell „erwachen“ ließ, als mir klar wurde, welche Hose ich da anhatte.
Dies war der Moment, in dem ich anfing mich ausführlich darüber zu informieren, welche Methoden es gibt, um langfristig „weniger zu werden“ und das dann auch zu bleiben; der Moment, in dem der Gedanke an ein Fitness-Studio das erste Mal in meinen Alltag schob. In den darauffolgenden Tagen landete ich dann [glücklicherweise =o))... ] bei den Naschkatzen. Dies verschaffte mir bisher so um die zwei dutzend Motivtaionspostkarten, eine Waage * fg *, einen ganzen Haufen an Beiträgen im Forum sowie die regelmäßige Aufzeichnung meines Gewichtes und Wasser-/Fettanteils.Achja ... und einen „Ticker“ der schön aufzeigt, wieviel ich inzwischen abgenommen habe oder auch nicht.
Denn wie der Titel meines Beitrags schon sagt, ist das mit dem Abnehmen bei mir so eine Sache. Während andere sich über stetige Erfolge freuen oder mit Stagnationen kämpfen, geht es bei mir wie bei einem Pendel hin und her. Aber mein Körper scheint so selbtsliebend zu sein, dass er sich nicht ohne gewaltähnliche Anstrengungen über 93 kg bringen lässt * Knutsch Körper * lach. Während der Zeit bei den Naschis (den regelmäßigen Aufzeichnungen der Gewichtsveränderungen) war ich schonmal bei 89, 4 kg glaub ich * hach wie schön, so unter 90 kg *, doch aktuell sind es (Stand 26.12.05) 92, 4 kg.
Dadurch, dass es bei mir seit Monaten drunter und drüber geht, ich mich immer wieder auf Veränderungen einstellen muss, ist das Abnehmen auf der Strecke geblieben, bzw. aufs „Nebenbei“ geraten. Dies führte dann eben dazu, dass ich immer wieder neu angefangen habe und nach Alternativen suchte. Wobei mir die meisten aktuellen Methoden zu aufwendig sind, bei denen man auf die Einhaltung bestimmter Verhältnisse achten muss oder gar manche Sachen komplett meidet. Oder aber ich finde eine Methode richtig super, sehe immer wieder Dokus darüber, könnte mich selber jedoch nie dran gewöhnen, mein Leben lang danach zu leben (was man dann theoretisch müsste und evtl. auch ganz automatisch tut).
Also kam für mich irgendwann nur noch Sport und Ernährungsumstellung in Frage. Durch Krankenkasse motiviert, wollte ich mich schon bei mindestens drei Kursen anmelden, doch entweder fehlte mir das nötige Kleingeld, (welches man ja erstmal vorzahlen muss) oder man sagte mir, die Kurse bei den gelisteten untertsützten Teilnhemern würden erste nächstes Jahr wieder statt finden * heul * - Ja wie soll denn so aus mir noch was werden ?!? Ich mein, dass Vollkorn gewöhnlich besser ist als Toast, ist mir durchaus bewusst, doch etwas mehr wollte ich dann schon wissen, bzw brauchte ich wohl auch, wenn es langfristig was werden sollte mit dem Abnehmen.
Tja und Sport: da war's fast das Selbe. Ich holte Erkundigungen ein, über die Fitness-Studios im Umkreis, Preise, Angebot usw. Dies zog mich dann zwischenzeitlich runter, da so 50 Euro im Monat kaum drin waren, auch wenn mir meine Gesundheit natürlich sehr am Herzen liegt.
Also sprach ich mit meinem Arzt, der von den Studios genervt ist, da ständig Patienten kommen und eine Bescheinigung von ihm wollen, um problemlos da wieder aus dem Vertrag zu kommen. Er riet mir zu Sportvereinen, Gruppen bei denen ich mitmachen sollte. Als ich nach 2 Wochen Recherche nur Solche fand, die an Wettbewerben und Turnieren teil nahmen, entschied ich mich dagegen. Ich spiele zum Beispiel sehr gern Basketball, doch eher „just for Fun“. Zwar auch nach Regeln und ordentlich, aber nicht so engstirnig und superernst wie es bei Liga-Vereinen der Fall ist.
So kam es, dass ich die Stuios nochmal in die engere Wahl zog und mir mal genau anschaute, was denn so drin war. Dabei bot eines 15 Euro pro Monta an bei 24 stündiger Nutzung („nur Geräte“), beim anderen wäre ich unter Frauen gewesen, was mir den Einstieg evtl. erleichtert hättem doch die wollten eben jene 50 Euro pro Monat haben (Sauna, Geräte, Kurse?, komische Öffnungszeiten). Letztlich blieben noch zwei. Das eine knapp um die Ecke, welches günstiger Weise gerade eine „4 Wochen Probe für 9,95 Euro all inclusive“ anbot und ein weiteres die ein paar Tage später die „3,99 Euro pro Woche all inclusive“erfanden.
Da die ersten zwei sofort raus fielen (Geld und mangelnde Motivation für mich auf Dauer), nutzte ich bei Nr. 3 das Angebot, fühlte mich dort nicht wirklich wohl oder gut aufgehoben, war nur 2 mal dort in den 4 Wochen: 1. Mal anmelden, 2. Mal trainieren. Auf Dauer würd ich da nicht glücklich Und die Aufnahmegebühr / der Monatsbeitrag hatten es auch in sich.
Letzten Endes holte ich mir noch einmal Informationen zu Nr. 4 ein. Was außer dem Wochenbeitrag noch ansteht und was sie so bieten, ob es für mich auch machbar ist, auch langfristig. Und habe mich am 01. Dezember 2005 für die Mitgliedschaft entschieden, da ich es mir auf Dauer leisten kann, sehr gut betreut werde, sowohl sportlich als auch Ernährungs-bezogen, ein vielfältiges (auf Frauen ausgerichtetes) Kursprogramm angeboten wird und ich die Sauna für meine Gesundheit noch dazu bekomme. Und vor allem: Ich fühle mich dort sehr wohl.
Dies ist hoffentlich der letzte Anfang im Abnehm- und Sportprojekt ... =o)))
by anwi
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