|
|
 |
 |
 |
 |
Warum KEINE Diät ?!
|
|
|
Ich bin zu dick. Keine Frage. Ich brauche eine Diät………. oder nicht? „Nein!“, denke ich heute. Schließlich habe ich schon einiges durch. Pülverchen und Pillchen und war danach kein Stückchen weiter als zuvor. Es war immer das Gleiche: ich hörte oder las von einer neuen Methode, besorgte mir (meist sehr teure) Informationen und Zubehör und legte los. Streng nach Plan. Die erste(n) Woche(n) lief immer Phantastisch. Die Pfunde schmolzen und die neuen Zahlen auf der Waage brachten mich in Hochstimmung. Diese Phase ging leider immer viel zu schnell vorüber. Abnehmstopp. Was für ein furchtbares Wort. PFUI. Aber es kam immer noch schlimmer! Langsam, Schritt für Schritt legte ich wieder zu. Was für ein Frust. Ich hatte keine Lust mehr auf das Pülverchen oder die Blaubeermuffin-Diät. Und alles begann von vorne.
„Diät“ sehe ich mittlerweile als negativ an! Wer abnehmen will, darf um Gottes Willen nicht mit einer Diät beginnen. Ernährungsumstellung heißt das Zauberwort. Hört sich doch auch gleich viel besser an, wenn du auf die Standart-Restaurantfrage von Freunden „Nur einen Salat? Bist du auf Diät?“, mit „Nein, ich habe meine Ernährung umgestellt“ antworten kannst.
Unabhängig warum man dick geworden ist, eine grundlegende Veränderung des Essverhaltens ist ein erster Schritt zu mehr Gesundheit und Lebensfreude.
Für meinen Weg des Abnehmens, ist es mir wichtig, immer kleine Etappenziele abzustecken und zu lernen etwas Geduld zu haben, auch wenn Andere viel schneller abnehmen als ich. Ich weiß, ich bin nun auf dem richtigen Weg und schaffe es auch am Ziel anzukommen.
Meine Ernährungsumstellung sieht so aus: - Viel mehr Obst und Gemüse. Super ist jeweils vor dem Essen ein Teller Rohkostsalat. Der nimmt schon mal den ersten Hunger. Seit meine Tochter auf der Welt ist, haben wir auf Bio-Obst und –Gemüse umgestellt. Da wirklich viele diesen tollen Service der Biokisten nicht kennen, möchte ich es hier unbedingt noch mal erwähnen! Lieferungen von Obst und Gemüse direkt zu euch nach Hause, von Bauern in eurer Nähe: www.oekokiste.de oder www.gemuesekiste.de - Fettiges vermeiden, keine Süßigkeiten (Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel) - Statt Reis gibt es nun Natur- und Wildreis, anstatt normalen Nudeln Vollkornnudeln, Anstelle von normalem Brot, selbstgebackenes Vollkornbrot (das warum würde hier den Rahmen sprengen, aber gewisse Erlebnisse mit Broten vom Bäcker, haben mich dazu gebracht normalerweise einen großen Bogen um Bäckereien zu machen) - Wenig Fleisch und Wurst - Keine Produkte mit Geschmacksverstärker oder gehärteten Fetten. Also sämtliche Fix&Fertig-Pülverchen. Und auch diese extrem kalorienarmen Produkte in Form von Puddings oder Sahneersatz sind in meinen Augen die reinsten Chemiebaukästen und die kann ich in der Küche nicht brauchen! - Mehr Sport und Bewegung. Da mir mit Kind viele Möglichkeiten nicht gegeben sind, beschränke ich mich auf Crosstrainer zuhause, Fitness-DVD’s und stramme Spaziergänge
by Tesa
|
Nach oben
|
|
 |