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Einleitung
Vorwort
Kapitel 1
Kapitel 2
    In der Falle der Sinnlos Diäten
    Wie man abhängig wird
    Gedicht
    1000 gute Gründe abzunehmen
    Das leidliche Thema ABNEHMEN und die Gesellschaft!
    Warum KEINE Diät ?!
    Wechseljahre?
    Dem Diabetes davonlaufen
    Gewicht in der Schwangerschaft
Kapitel 3
Kapitel 4 (Essstörungen)

Gedicht

Wie ist denn das Leben, als Mensch, als Dicker?
Na, jedenfalls auch nicht wesentlich schicker,
als das der Dünnen und sehr Schlanken
um das sich oft Gerüchte ranken!

Geh’ ich als Dicke in einen Laden
um nach den tollen Klamotten zu fragen
die Antwort oft spontan ausfällt:
„Einen Stock höher! Abteilung: Campingzelt!“

Will ich mal fürstlich essen gehen
ist von Weitem gleich zu sehen
„Oh weh, die Stühle sind zwar nett und fein –
doch wie passe ich mit meinem Popo da rein?“

Geh’ ich um die Ecke zu unserem Bäcker –
das ist so’n Lieber, ein richtig Netter –
bin ich auf die Eistorte mit Pfirsichen erpicht:
“Bitte in 6 Stücke schneiden, 12 schaffe ich nicht!“

Alles habe ich schon ausprobiert
bin zwischen den Diäten umher geirrt
Eier-Kartoffeln- Atkins-Diät
den Misserfolg merkte ich viel zu spät.

Trennte ich mich auch zügig von meinen Pfunden
gehörte ich doch schnell wieder zu den Runden.
Der Frust wurde danach immer größer
und ständig wurde ich adipöser.

Irgendwann dann war es soweit
in Birkenstocklatschen und Zirkuszeltkleid
füllte ich ihn aus den Anmeldebogen
und wurde zur „Reha“ eingezogen.

Die Waage zeigt’s im Morgenschimmer
Eigentlich ist alles noch viel schlimmer
Nach Abgabe von mindestens 12 Litern Blut
schmeckt das Frühstück doppelt gut.

Am Tisch da sitzen dann die Adipösen
Manche am Reden, manche am Dösen
Schmeißen um sich mit Worten und Taten
von Walking, Fettpunkten und anderen Unarten.







Mit dem Gewicht, wie soll’s da mal sein?
Werde ich gefragt – und bekomme ein Nein.
Jahre wird’s dauern – ohne Mühen und Plagen....
Och ja, ich kenne noch andere Mythen und Sagen.

Ein Plan ist nun schnell aufgestellt
auch wenn mir die Hälfte davon nicht gefällt.
Doch soll das Gewicht nicht mehr runter und rauf –
dafür nehmen wir hier so Einiges in Kauf.

Bevor die Nacht dem Ende naht
Finden wir uns wieder im hauseigenen Bad.
Um dort mit Stöcken,. „Nudeln“ und einem Lächeln
für 40 Minuten im Becken rumzuhecheln.

Bewegung, Bewegung, Trepp’ auf und Trepp’ ab –
da machen schnell Beine und Puste schlapp.
Benutze ich den Fahrstuhl kommt bestimmt die Fiese,
lächelt süffisant und sagt: „Laufen ist die Devise!“

Am Nachmittag dann der „Run“ auf den Kuchen –
nach Fettgehaltpunkten brauch’ ich nicht lange suchen!
In großen, hässlichen Buchstaben steht: „20 Punkte“ –
worauf ich meinen trockenen Keks in den Kaffee tunke.

Nach so einem Tag ist der Hunger groß:
Was gibt es zu essen? Was essen wir bloß?
Auf’s Brot kommt alles mit viel Phantasie –
Kreationen – sehr schmackhaft- das glaubt Ihr nie!

Auf Brot den Schinken mit Ketchup garniert.
Dazu ein paar Zwiebeln – ganz ungeniert!
Unter den Ketchup kam noch der Quark –
dick macht es nicht, doch aussehen tut’s arg!!

Bei all’ dem Jauchzen und dem Lachen
Müssen wir uns oft Gedanken machen
Denn hinter jedem Kilo steht auch eine Geschichte,
über die ich hier lieber gar nicht dichte.

Das Leben, als Mensch, als Dicker –
das ist nun wirklich nicht viel schicker.
Doch eines sei bei allem sehr bedacht:
Humor ist, wenn man trotzdem lacht!!

by elvisa77

© Bianca Godlinski




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