Hallo,
wer hat denn gestern auch den Artikel in der FAS gelesen, dass die Studien über den Zusammenhang von hohem BMI und der Sterblichkeit nur erschwindelt waren???
In dem Artikel stand beschrieben, dass in einem der wichtigesten amerikanischen Wissenschaftsmagazinen seit Jahren nur getürkte Artikel und Studien zum Dicksein und Abnehmen stehen. Es wurde aufgedeckt, dass die Geldgeber der Wissenschaftler alle ein wirtschaftliches Interesse daran haben, dass sich Leute dick fühlen und deswegen Abnehmprodukte kaufen.
Weiterhin stand in dem Artikel das ein BMI zwischen 25 und 30 erstrebenswert ist und nicht wie die ganze Zeit verbreitet ein BMI unter 25.
Ein BMI unter 20 ist häufiger Todesursache als ein hoher BMI. Erst ab BMI 40 wird es auch nach oben hin kritisch. Aber generell wurde bemängelt, dass bei der BMI-Berechnung der Körperbau (breite-schmale Schulter, breite-schmale Hüften usw) nicht berücksichtigt wird, sondern jeder Mensch über einen Kamm geschoren wird und das die Formel aufgrund von Zahlen erfunden wurde, die von amerikanischen jungen Männern genommen wurden, während sie noch Kleider an hatten und auch nicht wissenschaftlich ermittelt, sondern von Versicherungsvertretern, daher also eher Schätzwerte sind, statt genaue Vermessungen.
Würde mich interessieren, wer den Artikel noch gelesen hat.
naja sehe ich das mal praktisch dann muß ich ja nich unter 60kg und kann in dem bereich 60kg bis 65kg rum pendeln. ich habe aber auch schon mal davon gehört. ich persönlich hoffe das das mehr gesehen haben, damit das mit diesem überzogenen "ich muß schlank sein" aufhört oder wenigstens nicht noch mehr zuspitzt aber ich bezweifle es das ein bericht da hilft.
Was ist denn die FAS? Frankfurter Allgemeines Seifenblatt?
Ich gebe allerdings eh keinen Pfifferling auf den BMI, gerade wegen der Gewichtsverteilung. Wird sich auch nach diesem komischen Artikel nicht ändern. Ich sterbe garantiert nicht früher als jemand mit nem BMI über 25. *lach* So'n Müll!
Die erhöhte Sterblichkeit gilt vermutlich für alle jene, die dauerhaft ihren Körper im Hungernotstand halten. Die Gefahr dessen zu tun liegt - logo - wohl eher bei Menschen mit niedrigem Gewicht, was nicht naturbedingt veranlagt ist, als bei Menschen, die ihr Gewicht in der "Mitte" haben.
Es gibt ja schlank-gesund und schlank-krank. Dabei kommt es aufs Essverhalten an, Stellungswert den das Essen im Leben hat (wird es einziger Lebensinhalt), werden die Körpersignale (Hunger) permanent überhört/ignoriert (wobei es oft so ist, daß wenn man ignoriert, man mit der Zeit gar keinen Hunger mehr verspüren kann. Wozu auch sollte der Körper Hungergefühle aussenden, wenn sie nie beantwortet werden? Deswegen sehe ich es persönlich zumindest hinterfragungswürdig, wenn jemand schreibt, daß er bei 800 kcal-Aufnahme sagt, daß er sich zum Essen zwingen muß und sagt, daß er eben einfach keinen Hunger hat. Letzteres kann durchaus dann schon krankhafte Ursachen haben -> ergo: schlank-krank) etc.
So ganz neu ist die Erkenntnis aber nicht.
Es gab vor einigen Jahren schon mal eine Studie diverser Gesundheitsorganisationen, die besagt hat, daß ein konstantes leichtes Übergewicht gesünder ist, als ein immer wieder mit Diäten auf und ab schwankendes oder mit Diät erreichtes Normalgewicht.
@JinT
schuldigung, redest Du mir mir? Das klingt als würdest Du meine Worte an die Käsespätzle- und Germknödel-Front zitieren. Sollte dem so sein, dann sprich mich bitte direkt an, mich beipielhaft, pseudo.-fiktiv rauszuklauben finde ich extrem feige.
das die Sterberate nur mit einem BMI über 40 höher ist, halte ich für fragwürdig. Ich z.B. hatte schon mit einem BMI von ca. 33 Bluthochdruck, der sich jetzt (mit einem BMI von knapp unter 27) langsam wieder in die richtige Richtung bewegt.
Ich strebe mit meinem jetzigen Zielgewicht einen BMI von 22,5 an, ich denke, dieses Gewicht ist für mich genau richtig. Und wenn es langfristig 2 - 3 kg mehr sind, ist das auch noch ok.
@notion
Für mich klang das nicht so, dass sich Jin auf dich bezogen hat.
ich hab auch so etwas gelesen. Allerdings war die Erklärung dafür, warum ein höherer BMI besser sein solle, anders: Wenn man im Alter mit Krankheiten zu kämpen habe, sei ein kleines Fettpolster besser, als nichts an Reserven mit sich rumzutragen. Aber das macht schon Sinn, was da in der Sonntagszeitung stand...
Grüße Gerd
@ Notion: Nein. Ich habe für mich überlegt, woher die frühere Sterbezeit kommt. Zudem hoffe ich immer noch diejenigen zu erreichen (Dich nicht, aber Du hast Dich angesprochen gefühlt. Warum? ) die wirklich hungern und gar nichts verstehen "können". Sprich: Daß sie nicht mehr zu differenzieren wissen, ob sie wirklich keinen Hunger haben, oder ob der Nichthunger nicht bereits krankhaft ursachenbedingt ist. Habe Deinen anderen Eintrag im BMI-Eintrag gelesen und da hast meine Aussage soweit bestätigt:
Fühlt man sich ewig müde und schlapp und hat keinen Appetit mehr oder leidet täglich unter Heißhungerattacken, dann läuft irgendetwas nicht rund.