Running is life - life is running ... und ab und an ist es wert darüber zu berichten ...
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8. Spreewaldmarathon - 18. April 2010
Veröffentlicht: 21.04.2010 um 20:44 von latina_rubia
Am Sonntag war ein ganz besonderer Tag. Er begrüßte mich mit Sonne und strahlend blauem Himmel. Zusammen mit einem kleinen "Gurkentrupp" machte ich mich auf zum 8. Spreewaldmarathon in Burg. Der Trupp bestand aus meinem Freund - ich liebe Dich! - und drei Lauffreunden (A., E. und F.) aus meiner Laufgruppe. Letztere hatten mir nur eine Woche zuvor verkündet, dass sie mich begleiten würden, zwei um selbst zu laufen (Halbmarathon) und eine zum Anfeuern. Ich war sehr überrascht und irgendwie auch gerührt, weil es mir das Gefühl gibt dazu zu gehören, wo ich doch das jüngste Mitglied unserer Gruppe bin.
Wir kamen pünktlich eine Stunde vor dem Start in Burg an und ich bekam sogleich den Umschlag mit meiner Startnummer in die Hand gedrückt, den E. und F. netterweise den Tag zuvor abgeholt hatten. Die Sonne brannte inzwischen schon so warm vom Himmel, dass ich mich erstmal in den Schatten gestellt habe. Die Stunde verging ziemlich schnell... Toilettengang, Startnummer anheften, Trinkflasche vorbereiten, Schuhe binden - einer zu fest - nochmal und ein wenig dehnen.
Nach einer festen Umarmung ging es ab ins Starterfeld. Auf Grund des Zeitlimits bei Kilometer 19 von 2:10 h reihte ich mich recht weit vorne ein um keine wertvollen Sekunden zu verlieren.
Nachdem ich die ersten Kilometer noch recht zügig gelaufen bin, gelang es mir mein Tempo auf etwa 6:50 min/km zu reduzieren.
Auf dem vierten Kilometer gab es eine kleine Schrecksekunde, als ein pitschnasses Reh aus dem Unterholz hervorbrach und mitten ins noch recht dichte Läuferfeld rannte. Zum Glück ist weder Reh noch Mensch etwas passiert.
Die Läufer, die nur für die 10-km-Distanz gemeldet waren bogen ab und es wurde etwas ruhiger und übersichtlicher auf der Strecke. Burg hatten wir schon vor einer Weile verlassen und ich begann die volle Spreewaldidylle zu genießen. Sehr beeindruckt hat mich ein älterer Läufer, der eine Weile vor mir lief mit seinem Trikot, welches ihn als Mitglied des 100 Marathon Clubs identifizierte. Im Gespräch mit Mitläufern hörte ich sogar, dass er nicht nur Marathons sondern auch Ultraveranstaltungen läuft - verrückt! Aber ein bisschen verrückt waren wir wohl alle, die bei inzwischen 22 °C an dieser Veranstaltung teilnahmen. E. und F. aus meiner Laufgruppe passierten mich zwischenzeitig, nach einem kurzen Gruß ließ ich sie laufen.
Die erste Runde verging zügig. Ich fieberte dem vereinbarten Treffpunkt entgegen, wo mich mein Freund und A. erwarteten - genau an der Position, wo Halbmarathon und Marathonstrecke sich teilten waren die beiden da. Nach ein paar Fotos, einem kurzen Informationsaustausch und mit einer frisch gefüllten Trinkflasche ging es weiter.
Die Läufer, die ich jetzt um mich hatte sollten mich mehr oder minder den Rest des Weges begleiten. Wir waren nur noch sehr wenige und dennoch, jetzt ging der Marathon eigentlich erst richtig los. In einem Moment der Schwäche motivierte mich eine Dreiergruppe doch bei ihnen mitzulaufen - gesagt, getan. Sogar ein bisschen geplaudert haben wir. An jedem Verpflegungstand wurde getrunken und gegessen, neben Salzbrezeln, Butterkeksen und Bananen gab es natürlich auch echte Spreewaldgurken (auf die ich auf Grund mangelnder Erfahrungswerte lieber verzichtete). Ganz nebenbei haben wir auch noch ein paar Läufer eingesackt.
Irgendwann musste ich dennoch abreißen lassen, aber trotzdem vergingen auch die weiteren Kilometer sehr schnell. Die Atmosphäre war einfach motivierend.
Nach einer kleinen Zusatz-Wendepunktstrecke nach Kilometer 40 kam dann bereits das Schild "1000 m bis zum Ziel" und wenig später sah ich F. mit seinem Fotoapparat (mehr oder minder auf dem Boden liegen). Um die vorletzte Ecke gelaufen erblickte ich meinen Freund, ebenfalls mit seiner Digitalkamera ausgestattet und da war es dann - das Ziel! Ganz schnell war es vorbei. Ich habe eine massive metallene Spreewaldgurke mit leichtem Goldglanz (für die Königsdisziplin) als Medaille bekommen, die ich sogleich umgehangen habe. Als mir die nächste Dame im Zielbereich das Care-Paket in die Hand drückte, zog es mich fast zu Boden, denn auf eine Tüte mit Spreewälder Glaskonserven war ich in diesem Moment wirklich nicht vorbereitet.
Und dann kamen die Endorphine, mein Freund, meine Laufgruppe, sogar die drei Läufer mit denen ich eine Weile zusammen unterwegs war, waren im Ziel und haben mir gratuliert... man wird sich wiedersehen, sie kommen auch aus Berlin.
Später kaufte mir A. eine Tüte Spargel - Siegerspargel - sowas von lecker. Vielen Dank dafür!
Gurkenglücklich...
Wir kamen pünktlich eine Stunde vor dem Start in Burg an und ich bekam sogleich den Umschlag mit meiner Startnummer in die Hand gedrückt, den E. und F. netterweise den Tag zuvor abgeholt hatten. Die Sonne brannte inzwischen schon so warm vom Himmel, dass ich mich erstmal in den Schatten gestellt habe. Die Stunde verging ziemlich schnell... Toilettengang, Startnummer anheften, Trinkflasche vorbereiten, Schuhe binden - einer zu fest - nochmal und ein wenig dehnen.
Nach einer festen Umarmung ging es ab ins Starterfeld. Auf Grund des Zeitlimits bei Kilometer 19 von 2:10 h reihte ich mich recht weit vorne ein um keine wertvollen Sekunden zu verlieren.
Nachdem ich die ersten Kilometer noch recht zügig gelaufen bin, gelang es mir mein Tempo auf etwa 6:50 min/km zu reduzieren.
Auf dem vierten Kilometer gab es eine kleine Schrecksekunde, als ein pitschnasses Reh aus dem Unterholz hervorbrach und mitten ins noch recht dichte Läuferfeld rannte. Zum Glück ist weder Reh noch Mensch etwas passiert.
Die Läufer, die nur für die 10-km-Distanz gemeldet waren bogen ab und es wurde etwas ruhiger und übersichtlicher auf der Strecke. Burg hatten wir schon vor einer Weile verlassen und ich begann die volle Spreewaldidylle zu genießen. Sehr beeindruckt hat mich ein älterer Läufer, der eine Weile vor mir lief mit seinem Trikot, welches ihn als Mitglied des 100 Marathon Clubs identifizierte. Im Gespräch mit Mitläufern hörte ich sogar, dass er nicht nur Marathons sondern auch Ultraveranstaltungen läuft - verrückt! Aber ein bisschen verrückt waren wir wohl alle, die bei inzwischen 22 °C an dieser Veranstaltung teilnahmen. E. und F. aus meiner Laufgruppe passierten mich zwischenzeitig, nach einem kurzen Gruß ließ ich sie laufen.
Die erste Runde verging zügig. Ich fieberte dem vereinbarten Treffpunkt entgegen, wo mich mein Freund und A. erwarteten - genau an der Position, wo Halbmarathon und Marathonstrecke sich teilten waren die beiden da. Nach ein paar Fotos, einem kurzen Informationsaustausch und mit einer frisch gefüllten Trinkflasche ging es weiter.
Die Läufer, die ich jetzt um mich hatte sollten mich mehr oder minder den Rest des Weges begleiten. Wir waren nur noch sehr wenige und dennoch, jetzt ging der Marathon eigentlich erst richtig los. In einem Moment der Schwäche motivierte mich eine Dreiergruppe doch bei ihnen mitzulaufen - gesagt, getan. Sogar ein bisschen geplaudert haben wir. An jedem Verpflegungstand wurde getrunken und gegessen, neben Salzbrezeln, Butterkeksen und Bananen gab es natürlich auch echte Spreewaldgurken (auf die ich auf Grund mangelnder Erfahrungswerte lieber verzichtete). Ganz nebenbei haben wir auch noch ein paar Läufer eingesackt.
Irgendwann musste ich dennoch abreißen lassen, aber trotzdem vergingen auch die weiteren Kilometer sehr schnell. Die Atmosphäre war einfach motivierend.
Nach einer kleinen Zusatz-Wendepunktstrecke nach Kilometer 40 kam dann bereits das Schild "1000 m bis zum Ziel" und wenig später sah ich F. mit seinem Fotoapparat (mehr oder minder auf dem Boden liegen). Um die vorletzte Ecke gelaufen erblickte ich meinen Freund, ebenfalls mit seiner Digitalkamera ausgestattet und da war es dann - das Ziel! Ganz schnell war es vorbei. Ich habe eine massive metallene Spreewaldgurke mit leichtem Goldglanz (für die Königsdisziplin) als Medaille bekommen, die ich sogleich umgehangen habe. Als mir die nächste Dame im Zielbereich das Care-Paket in die Hand drückte, zog es mich fast zu Boden, denn auf eine Tüte mit Spreewälder Glaskonserven war ich in diesem Moment wirklich nicht vorbereitet.
Und dann kamen die Endorphine, mein Freund, meine Laufgruppe, sogar die drei Läufer mit denen ich eine Weile zusammen unterwegs war, waren im Ziel und haben mir gratuliert... man wird sich wiedersehen, sie kommen auch aus Berlin.
Später kaufte mir A. eine Tüte Spargel - Siegerspargel - sowas von lecker. Vielen Dank dafür!
Gurkenglücklich...
Kommentare 11
Kommentare
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Veröffentlicht: 22.04.2010 um 06:43 von Malvina
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Veröffentlicht: 22.04.2010 um 08:40 von Tanni
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Veröffentlicht: 22.04.2010 um 13:56 von latina_rubia
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hallo latina rubina,
herzlichen glückwunsch zu dieser tollen sportlichen leistung!
dein bericht zum marathon hat mich ebenfalls begeistert
auf deine seite kam ich über das 300g/halten-duell, wo ich mich möglicherweise für die nächste runde bewerben möchte ... mal schauen was die zeit bringt ^^
sportliche grüsse
mpVeröffentlicht: 24.04.2010 um 11:27 von martha pfahl
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Veröffentlicht: 24.04.2010 um 20:39 von latina_rubia
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guten morgen latina rubina,
auf deine frage eingehend: ja ich laufe auch. mein problem ist allerdings, dass ich eher der anfänger als läufer bin und meine kondition besser ist als es meine gelenke vertragen
gut ... meine sportart nummer 1 ist halt das radfahren, was ich auch über den winter hin betreibe und ich somit eine relativ gute grundkondition habe.
dies wiederrum wird immer dann auch mein problem, wenn ich wieder anfange zu laufen.
hab mir derzeit auch eine leichte verletzung eingefangen und muss pausieren.
werde die sache jetzt richtig auskurieren und in zukunft versuchen meinen sportlichen ergeiz etwas zu zügeln und um meine gelenke zu schonen. desweiteren werd ich mir demnächst richtiges schuhwerk zulegen.
geschrieben habe ich hier, weil ich immer auf der suche nach motivation bin und der marathon für mich selbst auch ein grosser traum ist, den mal zu laufen.
bevor dies aber passiert muss ich erst wieder fit werden, trainieren und mal einen halbmarathon laufen.
naja ... gut ding braucht weil
grüssle und einen schönen sontag
mpVeröffentlicht: 25.04.2010 um 09:49 von martha pfahl
Aktualisiert: 25.04.2010 um 09:52 von martha pfahl -
Viele Anfänger haben die gleichen Probleme wie Du. Meist sind es die Knie, die rebellieren. Aber ich habe auch schon oft beobachten dürfen, dass sich die Gelenke bei moderatem Training wirklich an die Belastung gewöhnen und dann kann man sich auch hohe Ziele stecken. Da drücke ich auf jeden Fall die Daumen und hoffe, dass dies bei Dir auch der Fall ist. Außerdem wünsche ich vorerst gute Besserung!
Richtiges Schuhwerk ist beim Laufen ein Muss. Wenn Du wirklich in die Marathonvorbereitung gehst, dann solltest Du sogar zwei bis drei paar gute Schuhe haben, die Du abwechselnd tragen kannst. Verschiedene Schuhe belasten die Gelenke nämlich auch (geringfügig) verschieden.
Bevor Du das erste Paar kaufst, solltest Du eine Beratung machen, um festzustellen, ob Du einen normalen oder einen gestützen Schuh brauchst. In Geschäften wie RunnersPoint oder Intersport wird sowas kostenfrei angeboten. Ich persönlich kaufe meine Schuhe gerne auf der Marathonmesse, da dort immer sogenannte Auslaufmodelle zu günstigen Preisen angeboten werden und man auch gut noch ein wenig handeln kann.
Veröffentlicht: 25.04.2010 um 17:46 von latina_rubia
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hey hey,
vielen dank für deine tipps!
werde da in nächster zeit sicherlich einiges von umsetzen (z.b. schuhe etc.).
vielleicht kann ich auch gegen ende der woche wieder ganz langsam einsteigen mit meiner kurzstrecke (4 km) um nicht ganz so viel "boden" zu verlieren.
... darf aber wirklich nichts mehr zwicken!
na dann ... vielleicht kreuzen sich ja nochmal die wege im forum
dankö & grüssle
mpVeröffentlicht: 26.04.2010 um 10:33 von martha pfahl
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Veröffentlicht: 03.05.2010 um 23:02 von latina_rubia
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hey süße .... huch .. jetzt hat es bissi gedauert bis ich deinen marathonlauf gefunden habe und auch von mir ..
ganz viel
für die spitzenleistung.. die 4
x h schaffst du früher oder später bestimmt auch noch 
schön dass es dir auch einfach bis zum ende so viel spass macht ... denn ich habe schon von so einigen gehört dass besonders die letzten kilometer eigentlich vielmehr das schwerste übel seien...Veröffentlicht: 10.05.2010 um 15:23 von devi
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Veröffentlicht: 10.05.2010 um 16:10 von latina_rubia












