Letztes Wochenende sind wir in großer Gruppe zur Feldberger Seenlandschaft gedüst, um mal einen großen Tauchausflug zu starten.
Zelte aufgebaut, Pavillion aufgebaut, Grill aufgebaut und gleich den ersten Nachttauchgang gestartet. Echte Highlights gab es da zu sehen: Jagende Hechte, 2 Aale, kleine Flusskrebse. Nur kalt war es hinterher
Am nächsten Morgen ging es dann auf zum großen Tag - hoffentlich würde das Wetter halten.
Der erste Tauchgang war schön. Etwas Fisch, hübscher Bewuchs und ein kleines Bootswrack.
Ab zum zweiten TG, der wirklich anstrengend war. 104 Stufen Natursteintreppe mussten wir bewältigen, um endlich im Wasser zu landen. Also Flossen an und *BOING* - Flossenband gerissen

Ich guck mir also meinen Lieblingsspot in Feldberg nur von oben an.
Zurück im Lager haben wir uns erstmal ordentlich bei einer Grillwurst gestärkt und über den nächsten Nachttauchgang gesprochen. Der war auch wieder sehr sehr lohnend. Nachts ist einfach alles nochmal ganz anders, nur der Schein der Lampe erhellt einen kleinen Punkt am Grund.
Zurück im kalten Zelt, noch einen Mitternachtssnack eingeworfen und in den Schlafsack gekrochen. Mitten in der Nacht, wache ich auf - ich höre ein Schnarchen und will gerade meinen Freund anstubsen, als ich merke, dass er es nicht ist. Es ist das Nachbarzelt mit dem nervenden Pärchen - den einzig unsymphatischen Leuten der Gruppe.
Aber ich bin ja vorbereitet: Ohropacks!
Nächster Morgen, kurz nach dem Frühstück, wir springen nochmals in die nassen Sachen und machen uns auf zum letzten Tauchgang. Der wird mir leider von Krämpfen vermiest. Einer nach dem anderen sucht mich heim, ich komme mit dem Ausdehnen gar nicht mehr hinterher und verpasse daher auch die schönsten Fischis.
Dann packen wir zusammen und als wir nach einer langen Verabschiedung in die Autos steigen, beginnt es zu regnen. Das war Timing!