Morgens, wenn ich noch schlafe, sitzt du auf dem Fensterbrett und schaust mich an. Siehst, wie sich meine Augen unter den Lidern wehren, schon wach zu werden. Bis ich die Augen dann doch aufschlage und sofort an dich denke. Ich sehe aus dem Fenster durch dich durch, schaue den blauen Himmel an, setze meine Füße aufs Laminat, mitten in einen Sonnstrahl, der dich durchfällt.
Du folgst mir ins Bad. Ich schließe die Tür vor dir. Du kommst trotzdem rein, setzt dich auf den Wannenrand und schaust mir auf den Hintern. Er wackelt beim Zähneputzen. Du magst das. Ich frühstücke allein, der Duft von Tee steigt mir in die Nase – du riechst ihn nicht. Du siehst nur, wie ich Salz ins Wasser streue, welches aus meinem Gesicht fällt. Brot, Käse und Tomaten. Du schüttelst den Kopf. Wie kann ich nur jeden Morgen das gleiche essen? Ich esse nicht auf. Du willst den letzten Bissen nicht, du...