Damit ich immer dran denke, wie es klick gemacht hat:
Veröffentlicht: 24.11.2008 um 11:17 von Coeurdor
Es war Freitag, der 21.11.2008. Ich war nach drei Tagen „Familienhilfe“ nach Hause gekommen und musste gleich die Koffer für meine beiden Töchter packen, die übers Wochenende auf einen Reiterhof gefahren sind. Wir haben sie dort hingebracht und ihr Zimmer behaglich eingerichtet und sind dann wieder nach Hause gefahren. Mein Gatte hatte an diesem Abend ein Tischtennisspiel auswärts, was immer bedeutet, daß er sehr spät wiederkommt. Ich habe allein zu Abend gegessen, ausreichend, d.h. ich war satt. Dann habe ich noch ein wenig in der Wohnung herumgewurstelt und eine Maschine Wäsche gewaschen, ein wenig DS gespielt und mich über mein Bett gefreut, in dem ich auch bald eingeschlafen bin.
Das Telefon klingelte, mein Schwager war dran (er spielt in der gleichen Mannschaft), sie wären gleich da. Ich habe mich gewundert und gefragt, warum sie mich wecken, was passiert ist??? Kurz darauf kamen sie mit Pizza in der Hand die Tür herein.
EIGENTLICH hatte ich keinen Hunger und war nur müde.
Aber wer lässt eine Pizza stehen? Ich jedenfalls nicht. Also rein damit.
Dann, beim dritten oder vierten Stück, hatte ich auf einmal ein ganz komisches Gefühl. „Was machst du hier eigentlich? Und was machen die beiden eigentlich? Füttern mich nachts... das ist bestimmt lieb gemeint, aber.... sie wissen doch, wie unglücklich ich mit meiner Figur bin... und ich? Weiss ich es nicht noch viel besser? Aber ich sitze hier und futtere, mitten in der Nacht, ohne Hunger? Ist es denn schon wieder so weit, daß mir alles egal ist? Dann sind die nächsten plus zehn Kilo sicher nicht mehr weit.“
Mir war ein wenig zum weinen zumute. Auf einmal fielen mir die vielen halbherzigen Versuche der letzten Monate ein, die ich nie durchgehalten habe. Ich konnte nicht mehr weiter essen. Mein Hals war wie zugeschnürt und in meinem Magen befand sich die schon gegessene Pizza in Gestalt eines schweren Klumpens.
In diesem Moment wusste ich, daß ich das nicht mehr will!
Ich möchte nicht mehr gedankenlos Dinge in meinen Mund stopfen, ich will nicht krank werden, ich möchte nicht noch dicker sein! Das Essen ist nicht mein Freund, der mich in jeder Lebenslage tröstet! Es ist der Treibstoff für meinen Motor. Nichts weiter. Und wenn es schmeckt, um so besser, aber zu viel macht doch krank!
Ich habe beschlossen, nach mir zu schauen, mir Gutes zu gönnen und Schädliches abzuschaffen.
Und ich habe das aufgeschrieben, damit ich es immer wieder lesen und mich erinnern kann. Damit ich das Gefühl zurückholen kann, das ich an diesem Pizza-Abend hatte.
Das Telefon klingelte, mein Schwager war dran (er spielt in der gleichen Mannschaft), sie wären gleich da. Ich habe mich gewundert und gefragt, warum sie mich wecken, was passiert ist??? Kurz darauf kamen sie mit Pizza in der Hand die Tür herein.
EIGENTLICH hatte ich keinen Hunger und war nur müde.
Aber wer lässt eine Pizza stehen? Ich jedenfalls nicht. Also rein damit.
Dann, beim dritten oder vierten Stück, hatte ich auf einmal ein ganz komisches Gefühl. „Was machst du hier eigentlich? Und was machen die beiden eigentlich? Füttern mich nachts... das ist bestimmt lieb gemeint, aber.... sie wissen doch, wie unglücklich ich mit meiner Figur bin... und ich? Weiss ich es nicht noch viel besser? Aber ich sitze hier und futtere, mitten in der Nacht, ohne Hunger? Ist es denn schon wieder so weit, daß mir alles egal ist? Dann sind die nächsten plus zehn Kilo sicher nicht mehr weit.“
Mir war ein wenig zum weinen zumute. Auf einmal fielen mir die vielen halbherzigen Versuche der letzten Monate ein, die ich nie durchgehalten habe. Ich konnte nicht mehr weiter essen. Mein Hals war wie zugeschnürt und in meinem Magen befand sich die schon gegessene Pizza in Gestalt eines schweren Klumpens.
In diesem Moment wusste ich, daß ich das nicht mehr will!
Ich möchte nicht mehr gedankenlos Dinge in meinen Mund stopfen, ich will nicht krank werden, ich möchte nicht noch dicker sein! Das Essen ist nicht mein Freund, der mich in jeder Lebenslage tröstet! Es ist der Treibstoff für meinen Motor. Nichts weiter. Und wenn es schmeckt, um so besser, aber zu viel macht doch krank!
Ich habe beschlossen, nach mir zu schauen, mir Gutes zu gönnen und Schädliches abzuschaffen.
Und ich habe das aufgeschrieben, damit ich es immer wieder lesen und mich erinnern kann. Damit ich das Gefühl zurückholen kann, das ich an diesem Pizza-Abend hatte.
Kommentare 1
Kommentare
-
Ich freue mich, dass du wieder aktiv hier bist. Hab dich vermisst, Schatz.Veröffentlicht: 25.11.2008 um 02:00 von Julena1983









