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Muss das Schnippeln wirklich sein? Muss das Schnippeln wirklich sein?

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  #1 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 13:40
Blacky
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Beiträge: n/a
Muss das Schnippeln wirklich sein?

Hallo!
Ich finde es total schrecklich, dass so viele an sich rumschnippeln lassen wollen!
Sport, Diäten, Schminken etc. ist ja alles O.K. und zum Teil ja auch sehr sinnvoll - aber dass man sich in Lebensgefahr begibt, weil da irgendwo was hängt oder zu klein, zu groß, zu sonst was ist!?!
Wenn gesundheitliche Gefahren bestehen oder die "Entstellung" (objektiv!!!) groß ist, sehe ich´s ja ein - ansonsten dreht die Gesellschaft da, glaube ich, gerade ein bisschen durch!
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  #2 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 13:53
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ich seh das so: jeder wie er mag!

wenn jemand meint, er braucht das - dann soll er es eben tun...

wenn jemand meint, er braucht es nicht - dann soll er es lassen...

aber wenn man etwas tiefer geht, könnte man allgemein immer die große disskusion über vorherrschende schönheitsnormen und co. starten...die im endeffekt aber zu nichts führt, außer du der erkenntnis, dass viele dieser schönheitsnormen krank machen und nicht erreichbar sind, dass es schade um diejenigen ist, die sich kaputt machen, um diesen normen zu entsprechen und fürchterlich, dass wir sie uns auferlegen und auferlegen lassen...was aber eben alles nichts daran ändert, dass sie zur zeit nunmal da sind und es in der ein oder anderen form immer sein werden...die form der normen an sich, ist das einzige, was dem gesellschaftlichen wandel unterworfen ist, aber schönheitsideale gab es immer und wird es wohl auch immer geben, wenn auch die aktuelle form des schönheitskults extrem sein mag...aber das liegt eben daran, dass wir mehr zeit und geld haben, um uns um solche dinge zu kümmern, als es vielleicht vor 100 jahren oder noch früher der fall war...da hatten die leute noch ganz andere probleme, als die größe ihrer brüste...und diejenigen, die die sich schon damals den luxus leisten konnten, schönheitsidealen hinterher zu rennen, haben es auch damals schon getan. ich denke, das ist schlicht menschlich...eine theorie ist ja, dass attraktivität mit gesundheit und somit mit vorteilen und erfolgen bei der fortpflanzung und somit in der weitergabe und dem erhalt der eigenen gene in zusammenhang steht...aber es gibt sicherlich noch 1000 andere mögliche erklärungen...und letztlich ändert das alles nichts daran, dass es ist, wie es ist und jeder selber wissen muss, ob er sich dem vorherrschenden ideal unterwirft oder es eben nicht tut...oder inwieweit er es tut.

so, das ist meine bescheidene meinung zu dem thema *g*...
__________________
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  #3 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 14:03
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 03.03.2006
Beiträge: 371
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Re: Muss das Schnippeln wirklich sein?

ich kann es teilweise sehr gut nachvollziehen, wenn Leute sich operieren lassen. auch unabhängig vom objektiven Grad der Entstellung (son blödsinn... ich muss mich selber wohlfühlen, da nützt auch positiver zuspruch von Außen nur bedingt was).
Es ist aber wohl klar, dass man sich nicht wegen jedem Scheiß unters Messer legen sollte, frei nach dem motto "da entwickelt sich ne Falte, her mit dem Botox".
Manchmal wird aber meinetwegen durch zu kleine oder hängende Brüste oder sonst ein Körperteil der Leidensdruck zu groß, und das senkt die Lebensqualität enorm. Und zumindest ich für meinen Teil möchte mich einigermaßen wohl in meinem Körper fühlen.
das heißt aber auch nicht, dass man sich die Nase korrigieren lassen soll, nur weil sie 5mm länger als der Durchschnitt oder nicht 100% gerade ist.
ich halte nichts davon, irgendeinem Ideal nachzueifern. und das gilt jetzt nicht nur für irgendwelche ops, sondern auch die vorgegebenen "modelmaße", und stars, die halb verhungert aussehen.
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  #4 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 14:06
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 08.04.2006
Ort: Augsburg
Beiträge: 636
Geschlecht:
In Lebensgefahr begeben ist wohl etwas übertrieben !

Das eine OP gewisse Risiken birgt, ist klar....... aber Lebensgefahr ist für mich etwas anderes !

Ich meine, das kann man nicht pauschal so stehen lassen !

Ich kann durchaus nachvollziehen, das man " schnippeln " läßt, wenn etwas sehr extrem stört !
Wenn es irgendwann ausartet, wird es gefährlich.
Man muß wohl akzeptieren können, das kein Mensch optisch perfekt ist und es auch nicht sein muß.
Das setzt eine gewisse Selbst - Akzeptanz vorraus.

Wenn ich die finanziellen Mittel hätte, würde ich meinen Busen operieren lassen weil er sehr hängt .
Mich stört es und wenn es medizinisch möglich ist, warum nicht ?

Es " schnippelt " auch nicht " jeder " an sich rum.

Oft sind es Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und das publik machen.
Das kannst Du nicht vergleichen !
Der Druck in der Show - Branche ist sicher sehr hoch, immer perfekt aussehen zu müssen.

Und die Hausfrau, die sich operieren läßt, hängt es nicht an die große Glocke. Warum sollte sie auch ?

Es ist jedermans eigenes Ding, wie er sich wohlfühlt oder was er tut, um seinem Ideal näher zu kommen.

Das der bestehende Schönheitswahn dadurch geschürt wird, ist schade, aber das ist eben so !
__________________
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  #5 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 14:06
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 02.01.2006
Beiträge: 163
Also ich finde es auch schrecklich, dass sch viele gleich wegen einer etwas größeren Nase o.ä. unters Messer legt!! Oder sich jemand NERVENGIFT!! spritzen lässt nur weil man ein paar falten hat??!? (die können hinterher noch nichma mehr ihre Stirn runzeln!!) Sowas musst doch nicht sein oder?? Jeder ist so, wie er eben ist!!!

Aber wenn man sich operieren lässt, weil man zum Beispiel wegen einem Unfall entstellt ist oder man wirklich starke psychische Probleme hat(und nich so daher sagt :"Ich leide darunter"), finde ich es ok!!

So, das war MEINE Meinung!!

lg Rina
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  #6 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 14:08
Blacky
Gast
 
Beiträge: n/a
Natürlich jeder so, wie er mag!
Ich finde es nur sehr bedenklich, dass diese Eingriffe inzwischen anscheinend als normal und notwendig angesehen und dementsprechend auch in der Medien so dargestellt werden.
Natürlich will und soll jeder das Beste auch sich herausholen (können), und es gab und gibt immer Ideale - aber einiges ist schlicht und einfach verrückt, ob man (bzw. frau) sich die Taille nun so zusammenschnürte, dass bei der geringsten Anstrengung die Ohnmacht und ohne Mieder der Zusammenbruch drohte, oder ob man sich jetzt für Kleinigkeiten aufschneiden lässt.
Man kann auch bei allem sagen: "Das ist halt heute so" - aber das heisst ja nicht, dass es auch gut ist und von selbst wieder in normale Bahnen kommt. Wenn ich irgendwo schlanke und völlig normale Kinder sehe und höre, die sich zu fett finden, ihre Figur diskutieren und sagen, wo ihre Problemzonen liegen und was sie später mal verändern wollen...
Natürlich sind die jetzt bei den OP´s noch nicht vertreten, aber mal ganz ehrlich: Werden das Erwachsene mit einer halbwegs realistischen Selbst- und Fremdwahrnehmung und -einschätzung???
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  #7 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 15:19
Kirstin
Gast
 
Beiträge: n/a
Es ist halt schwieirig, ein realistisches Selbstbild zu entwickeln, wenn man von allen Seiten absolute Ideale präsentiert bekommt.
Ich finde die Entwicklung bei Kindern auch besonders gefährlich und schlimm. Im Bekanntenkreis bekam eine 4 (!!)-jährige künstliche Findernägel von ihrer Mama spendiert. Begründung: Im Kindergarten hatten das schon einige Kinder - und die Kleine fand das sooo schön. Wo soll das enden?
Wahscheinlich kann man da nur mit gutem Beispiel voran gehen: das Selbstbewusstsein seiner Kinder stärken, den Kleinen helfen andere Dinge/Hobbys/Sport für sich zu entdecken.

Und was die Schönheitsideale angeht:
Wer heute Mitte/Ende 30 ist, hat doch auch schon einige sehr ungesunde Moden kommen und gehen sehen: Der Solariumwahn, der in den späten 80ern begann (Hautkrebs), die Riiieeesenbrüste á la Pamela A. (aufgeplatze Silikonkissen) - das ist doch Schnee von gestern.
Heute sind die Ideale Paris H. und Konsorten und "pro ana" scheint für viele chick zu sein (DAS ist auch lebensgefährlich!) . Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in spätestens 5 Jahren fassungslos deren Bilder anschauen und uns fragen "Wie konnten die nur so rumlaufen?". Meint Ihr nicht auch?

Viele Grüße von Kirstin.
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  #8 (permalink)  
Alt 04.06.2006, 15:30
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 08.04.2006
Ort: Augsburg
Beiträge: 636
Geschlecht:
Eine 4jährige mit künstlichen Fingernägeln !?

Das ist hart !

Denke aber, es ist ein momentaner Spleen, der wieder vergeht.

Ich würde es als Mutter nicht erlauben.

Ich versuche immer so zu denken, das meine Maßstäbe nicht unbedingt die der anderen sein müssen, aber das ist schon sehr extrem !
__________________
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  #9 (permalink)  
Alt 05.06.2006, 00:02
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 10.04.2006
Ort: NRW
Beiträge: 343
Geschlecht:
Also ich kann nicht grundsätzlich gegen Schönheitsops sprechen, da es in vielen Fällen wirklich hilfreich sein kann sich operieren zu lassen. Allerdings arten bei vielen Leuten (was man so im Fernsehn sieht) Schönheitsops in Enstellungsops aus. Da denk ich an Kiara Ohovens Lippen, oder an Melanie Griffith Lippen, nur um ein paar beispiele zu nennen. Es sieht bei vielen so schlimm aus, das man sich wirklich fragt, ob das ergebnis wirklich zu ihrer Zufriedenheit ausgefallen ist. Klar Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber wenn man nach einem Schönheitseingriff aussieht wie ein Gemälde von Picasso.... das find ich nun wirklich nicht toll.
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floeckchen

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  #10 (permalink)  
Alt 05.06.2006, 15:21
Cally
Gast
 
Beiträge: n/a
Meine Einstellung dazu: Leben und leben lassen!

Wenn jmd. es als Notwendigkeit sieht seinen Körper auf chirurgische Art und Weise modellieren zu lassen, die Risiken in Kauf nehmen will und das Geld dazu hat - warum nicht?

Und von Lebensgefahr zu sprechen finde ich auch etwas übertrieben, klar birgt eine Vollnarkose gewisse Risiken, aber es ja nun einmal nicht so, dass jeder zweite bei ner Vollnarkose die Augen nicht mehr aufmacht.
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