Diät Abnehmen Naschkatzen

Diät Abnehmen - Naschkatzen


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Umfrageergebnis anzeigen: könnt ihr noch frau sein oder seid ihr emanzen?
die frauen von heute brauchen so einen müll nicht 17 9,04%
bin homosexuell ... die frage stellt sich bei mir nicht 4 2,13%
ich hab keinen mann ... uninteressant 9 4,79%
ich brauch den beschriebenen kram nicht 49 26,06%
ein mann sollte seine pflichten tun wie oben beschrieben 12 6,38%
ich genieße es frau zu sein und das gehört für mich daz 97 51,60%
Teilnehmer: 188. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

 
 
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  #51 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 08:30
Benutzerbild von Ilka
Kennt sich schon aus...
 
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Ort: Saarland
Beiträge: 366
Zitat:
Zitat von Hermine
Zitat:
Zitat von Drachenrose
@ilka ... weiß dein mann, dass du sowas magst? schonmal darüber gesprochen oder mal denkanstöße gegeben?
Er wird es sicher hier im Forum gelesen haben und sich hoffentlich zukünftig bessern.
@Drachenrose
Ich glaub er weiß es schon, aber.... er ist eben ein Mann
Er muss mir ja nicht jedesmal die Tür aufhalten oder so, aber ab und zu wäre das schon toll.

@Hermine
Danke für die Beantwortung der Frage, besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können
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  #52 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 09:06
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Ort: Berlin
Beiträge: 173
Also für mich gehört das definitiv NICHT dazu. Vielleicht hab ichs nicht gelernt, aber ich fühle mich in einer äußerst peinlichen Situation, wenn der Mann plötzlich vor mich läuft, um mir die Tür zu öffenen ... fast schäme ich mich dann irgendwie bevorzug zu werden.

Ich bin doch nichts besonderes? Kann ich ihm nicht auch die Tür aufhalten? Wozu ist der Mann zu soetwas verpflichtet?

Ich finde diese Geschlechterrollen sehr seltsam und wirklich veraltet. Und es ist überhaupt nicht schön, dass eine Frau nur auf Grund ihres Geschlechts irgendwelche Dienste von vornherein erwartet! Dann kann ich doch auch gleich sagen: na dann geht der Mann doch arbeiten und ich bleibt zu Haus... bis er mir höflich die Tür aufmacht.
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  #53 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 09:30
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Geschlecht:
Hi,

1. finde ich Verallgemeinerungen blöd und völlig überflüssig.

2. kann ich selber reden, mein Essen bestellen, schaff es die Autotür alleine zu öffnen (hasse warten!!!!), denn -
ich habe ja auch ein eigenes Konto, eine gute Berufausbildung, ein eigenes Auto. Ich darf wählen und kann entscheiden wie und mit wem ich leben will.

Diese Benimmregel kommen noch aus der Zeit, als dem MAnn das Auto gehörte, er das Geld hatte und die "Aufsichtspflicht" über die Frau vom Vater der Frau übertragen bekam, usw.usw.

Mädelz, Hand auf Herz - dahin wollen wir doch nicht wirklich zurück


Also, jeder soll leben wie er will. Und wenn mir einer die Tür aufhält (egal ob sie oder er) bedank ich mich und denk nicht drüber nach. Im Gegenzug halt ich die Tür für andere auch auf.

Ich erwarte allerdings andere Dinge von einem Mann:
Vertrauen, Resekt und Unterstützung für meinen Lebenweg, Mut machen,
das er mich zum LAchen bringen kann, mich in Ruhe läßt, wenn ich Ruhe brauche und für mich da ist, wenn ich nicht alleine sein mag.

Gibt halt Wichtigeres im Leben als die steifen Ettikette!

Gruß
woody
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  #54 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 09:34
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 08.08.2005
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 223
Geschlecht:
@ drachenrose

Alice schwarzer ist auch eine Frau.

Sie hat sich übrigens u. a. dafür (mit anderen Frauen , die sich für Gleichberechtigung eingesetzt haben) gekämpft und gestritten, dass du genausoviel Geld für deine Arbeit bekommst, wie deine männlichen Kollegen!!!

Mit ichmagkeinevorurteile Grüße
woody
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  #55 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 10:01
Mjau
Gast
 
Beiträge: n/a
Zurück zu den Matriarchat!
Achselhaare für alle!
Verbrennt eure BH's und raisert Eure Köpfe!
Lasst uns endlich eine neue Ära beginnen.

Yeeeh
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  #56 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 13:01
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: linkes Mainknie
Beiträge: 188
andererseits

Zitat:
Zitat von woodstock
Diese Benimmregel kommen noch aus der Zeit, als dem MAnn das Auto gehörte, er das Geld hatte und die "Aufsichtspflicht" über die Frau vom Vater der Frau übertragen bekam...
Nun sind wir an dem Punkt, wo wir erfolgreich Klischees mit Klischees bekämpfen. Denn im Prinzip hat die Umfrage von Tamara überhaupt nichts mit Emanzipation zu tun - obwohl sie - in meinen Augen unsinnigerweise - diesen Zusammenhang selbst hergestellt hat.

Denn was hat es mit Emanzipation zu tun, wenn jemand sagt, ich kann genausogut schwere Kisten schleppen wie ein Mann oder genausogut Tapezieren, genausogut mit dem Schlagbohrer rumfuchteln....? Und wie welcher Mann überhaupt? Wie der Doppellinkshänder von Gegenüber oder eher wie der Macho aus der Colawerbung? Ist dass dann doch der männlicherweits vielzitierte Penisneid?

Oder steckt da noch etwas anderes dahinter?

Mein Alter Ego ist 2002 dazu zu folgendem Ergebnis gekommen: "Es gibt es diesen Satz, nennen wir ihn "Emanziaptionsmotivationsgehabe" von (raffinierten) Männern: "Du bist doch emanzipiert, Du schaffst das schon."
Was ist dahinter und warum beklemmt mich dann immer das Gefühl, das sie sich so schön verstecken hinter dem, was wir selbst wollten und wollen und uns überanspruchsweise zugestanden haben. Wie funktioniert sie, unsere Emanzipation und was ist daran eventuell schiefgelaufen....
Zuerst einmal haben und hatten Frauen, je nach persönlicher Situation und sozialem Umfeld, unterschiedliche Interessen und Ansprüche in Bezug auf ihre individuelle Emanzipation. Diese individuellen Interessen ( Berufstätigkeit, Verbesserung der Rechtslage der Frau innerhalb der Familie oder der Partnerschaft, Gleichstellungsfragen, Scheidungsrecht etc.) wurden, um sie in ihrer Außenwirkung und Durchsetzung zu verstärken, also um die intern erreichten Wirkungen (z.B. Familie) zu offiziellen Ergebnissen (z.B. Staat, Berufswelt) zu führen, formuliert und institutionalisiert. (Emanzipationsbewegung)
...
Diese ... führte zur bewussten Katalogisierung gemeinsamer Ziele & muss nun nach außen durchgesetzt und gleichzeitig nach innen verteidigt werden. Verteidigt deswegen, weil die Gruppe ursprünglich nicht homogen, da von völlig unterschiedlichen Problemen und Erfahrungen ausgehend, geboren wurde. Es zählt nicht mehr der individuelle Entwurf, sondern das, was als Gruppenziel definiert werden kann. So gerät das individuelle Ziel zum Vorteil des gemeinsamen in den Hintergrund. Das wiederum führt dazu, das eine große Zahl der Einzelnen sich nicht mehr vertreten fühlt und sich innerlich von der Gruppe abkehrt. Übertragen auf die in die stattgefundene Emanzipation der Frau erkennen wir dies an der einfachen Tatsache, dass Millionen von Frauen, obwohl Nutznießerinnen der Erfolge der "militanten Emanzen" sich weder mit dem Verhalten noch mit den Zielen dieser wirklich identifizieren konnten. (Alice-Bashing)

Es entstanden Strukturen, die unabhängig von ihren Zielen auch ein eigenen Ziel, ihre eigenen Erhaltung, verfolgen mussten. Dieser Selbsterhaltungstrieb vermischte sich mit den ursprünglichen Zielen der Emanzipation und überlagerte diese teilweise. Diese Überlagerung führt einerseits zu einer Stabilisierung der Ergebnisse, legte diese jedoch gleichzeitig starr auf das formulierte Dogma fest. Mit dieser Eigendynamik verselbständigt sich die Emanzipation & wird zum Selbstzweck und zur Machtkampfarena in dem Maße, in dem sie sich aus dem individuellen sozialen Kontext entfernt und ihre ursprüngliche Intention, die Gleichstellung der Individuen innerhalb einer partnerschaftlichen Beziehung, verliert.

In dieser Phase ergreift die "Gegenpartei" unbewusst die Initiative und erklärt die emanzipatorischen Ziele gleichsam nicht nur zu rechtmäßigen Forderungen sondern gerade zu zwingende Anforderungen, zum neuen Frauenbild, zur Selbstverständlichkeit. So wird die ureigenste Forderung der Gruppe zur bewussten Überforderung des Einzelnen umdefiniert.

Die nächste Aufgabe der Frau wäre es nun, sich von ihrer Emanzipation zu emanzipieren und ihre Ziele als Varianten zu begreifen und nicht als Dogmen. Das wesentlichste Ergebnis der Emanzipation der Frau ist die Wahlfreiheit zwischen der im archaischen Sinne "natürlichen Rolle der Frau" , dem entwicklungshistorisch wertvollen "neuen Frauenbild" oder auch einem anderen beliebig frei definierbaren Selbstbild. Das Ergreifen jener neuen Rolle ist entgegen der vorherrschenden gesellschaftlichen Auffassung kein Dogma, sondern eine Möglichkeit. In dem Maße, wie ich mich als Frau nun in eine dieser Rollen hineindrängen lasse, in dem Maße wird die Emanzipation der Frau ad absurdum geführt, da sie ihr wertvollstes Ergebnis, die Wahl der Möglichkeiten, gleichsam vernichtet. ..."


Schlichtweg: es heisst wählen können, nicht wählen müssen...

Also warum sollte eine Frau es nicht schön, angenehm ja sogar natürlich finden dürfen, wenn sie von einem Mann sozusagen "auf Händen getragen" würde? Wenn das Verhältnis dieser jeweils Beiden zueinander von solchen liebevollen Gesten geprägt ist (dazu gehört dann im Gegenzug vielleicht so etwas Vorsintflutliches wie: sie macht ihm die Frühstücksbrote) dann ist das doch okay. Und daran finde ich absolut nichts Unemanzipiertes. Es ist auch keineswegs unemnazipiert, das sich Frauen vom Bermudadreieck "Familie, Kind und Weib-sein" manchmal überfordert fühlen und ihr Anlehnungsbedürfnis ausdrücken. Was ist so unemanzipiert daran, Umgangsformen die Zugehörigkeit ausdrücken (welche das auch immer sind) und kleine, liebevolle Geschenke zu mögen (und zu machen..)?

Vielleicht mal so aus der "Zeitgeschichte": Ich bin in Neufünfland aufgewachsen. Da gab es einen Spruch: "Drei Schichten soll ich fahren, drei Kinder großziehen, drei (heute würde man sagen) Vereinsaktivitäten soll ich mitmachen... und dann soll ich noch schön sein? Bischenn viel oder? Trotzdem haben viele Frauen erfolgreich überemanzipiert nach dem Vollzeitjob noch die (mehrheitlich zwei) Kinder aus dem Kindergarten geholt, sich in langen Schlangen zum Einkaufen angestellt, den Haushalt fast allein gemacht und die Kisten nach Hause geschleppt, während er schon auf der Couch saß. Und da waren man noch stolz drauf, wie emanzipiert man doch ist, im Gegensatz zur angeblichen Mehrheit der so genannten Hausfrauen jenseits der Grenze. Was für ein Schei.....

Es ist natürlich einfach und manchmal das Einzige, was einem übrig bleibt, wenn man sich die Notwendigkeiten aus der eigenen Lebenssituation (Alleinerziehung, für sich selbst sorgen wollen (und müssen), Lebensniveau kann nur gehalten werden, wenn beide trotz Kinder arbeiten etc) umdeutet in ein "ich bin so toll". - Selbstverarschung bleibt es trotzdem.

Natürlich kann ich Schränke aufbauen, Löcher Bohren, Kisten schleppen Kabel verlegen etc. Und als Gruppen bzw. Abteilungsleiterin hatte ich jahrelang beruflich hauptsächlich mit Männern (nicht nur "unter" ihnen) zu tun. Aber heute käme ich im Leben nicht mehr auf die Idee eine Bohrmanschine anzufassen und es ist selbstverständlich, das mein Freund oder mein 17-jähriger Sohn die schweren Sachen wie Katzenfutter, Getränke etc. einkaufen (und nach Hause tragen - wir haben nämlich kein Auto). Als (gemeinsam) Selbständige haben wir sowieso keinen geregelten Alltag, höchstens eine (gemeinsame) geregelte 7-Tage-Arbeitswoche.

Emanzipation beginnt nicht mit dem Schleppen von Cola-Kisten und (ver)endet nicht vor einem Strauss Rosen.

in dem sinne
marie
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Ich bin nur hier um mich zu amüsieren, ohne auf die Straße zu gehen....
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  #57 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 13:19
Mjau
Gast
 
Beiträge: n/a
Kennt ihr diesen Spruch:

Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist.
von Heidi Kabel.

Also ich glaube Deutschland ist schon so weit.

@ nachwut ich liebe deine Beiträge.
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  #58 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 13:20
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Beiträge: 223
Geschlecht:
noch mal in Knapp:

jeder soll so leben können, wie er will.
Und nicht weil irgendwelche Regel bestimmen, wie er sich verhalten muß!

@mjau
Habe Achselhaare rasiert, lasse meinem Mann auch mal die Kisten schleppen, wenn er nicht grade das Auto repariert , benutze Makeup - aber bleibe ungerne stehen, bis mir einer einen Stuhl reicht, um mich dann erst setzten zu dürfen.

@nachtwut
hab deinen Roman gelesen, und wenn ich soooviel schreiben würde, hätte ich sicher vieles in dieser Ausführlichkeit beschreiben können.

Jetzt bin ich müde vom lesen......
woody
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  #59 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 13:49
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: linkes Mainknie
Beiträge: 188
Zitat:
Zitat von woodstock
@nachtwut
hab deinen Roman gelesen, und wenn ich soooviel schreiben würde, hätte ich sicher vieles in dieser Ausführlichkeit beschreiben können.

Jetzt bin ich müde vom lesen......
woody


*ggg* sorry, das ist mein übertriebenes Sendungsbewusssein , das ab und zu durchschlägt...
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  #60 (permalink)  
Alt 29.10.2006, 13:53
Wohnt hier
 
Registriert seit: 14.10.2005
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.298
@Nachtwut,

einfach perfekt.
__________________

Weltreise: noch 14973 km von 40076 km
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