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06.10.2006, 22:04
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 02.09.2006
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Au pair - England oder Amerika?
ich möchte auf jeden fall nach dem abi nächstes jahr ein au pair jahr machen.
nun stehe ich der frage gegenüber: england oder usa?
ich habe organisationen für beide länder.
mir sagt die organisation für den usa-aufenthalt mehr zu, da sie einfach kompetenter wirkt.
ich würde auch liebend gern dorthin, habe schon von vielen au pairs gehört, denen es da sehr gut gefallen hat. das wetter, die offenheit der leute, die luxuriosität der meisten häuser usw usf ...
allerdings mag ich das amerikanische englisch überhaupt nicht ...
ich würde sterben für das british english. mir wird auch von meinem english-lk lehrer immer wieder gesagt, dass ich es sehr schön sprechen würde.
ich weiß, dass ich mich aufgrund der sprache in england auf jeden fall wohler fühlen würde.
ich habe leider aber auch gehört, dass die au pairs in england eher "ausgenutzt" werden für bestimmte arbeiten, die sie eigentlich gar nicht machen sollten. das wäre jetzt aber nicht mein problem.
mein "problem" liegt eigentlich eher da:
wann komme ich noch einmal für so einen günstigen preis für ein jahr nach amerika und verdiene dort auch noch geld?
nach england kann man ja auch "mal so" fliegen, ihr wisst schon was ich meine.
stehe da nun echt vor einem problem

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07.10.2006, 05:31
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Naschkatzen Goldi
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Also ich habe insgesamt 8 Jahre in den USA gelebt und gearbeitet:2 Jahre in den Südstaaten und 6 Jahre in New York. An die Sprache gewöhnt man sich schneller als Du denkst.
Ich würde für die USA stimmen  ie Menschen dort sind einfach wunderbar.Herzlich,hilfsbereit.Außerdem ist es landschaftlich egal wo Du hinkommst eine Wucht! Auch eine Großstadt zu erleben wäre toll.
Ich kann so bald nicht wieder zurück gehen
Ich vermisse Land und Leute sehr.Man muß es erlebt haben.Was wir hier im Fernsehen und in Zeitschriften hören und lesen entspricht nicht der Realität.Es ist viel schöner 
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07.10.2006, 09:50
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Ist öfters hier...
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hallo hammy,
meine beste freundin ist grad von ihrem au pair aufenthalt in london zurückgekommen und sie ist total begeistert! sie hatte ne nette familie und die stadt fand sie auch super. hab sie im frühling besucht und london ist klasse (wusste ich vorher schon), aber luxus, grad was die wohnungen angeht, gibts dort weniger und die leute für die sie gearbeitet hatten, hatten schon ne irre teure wohnung..
lg dani
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07.10.2006, 11:42
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Ist öfters hier...
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Hallo hammy,
liegt es wirklich nur an der Sprache? Daran würde ich es nämlich wirklich nicht festmachen - "das" amerikanische Englisch gibt es meiner Meinung nach nämlich genausowenig wie das Britische. Es gibt so viele verschiedene regionale Dialekte in beiden Ländern. Ich hatte auch mal einen englischen Freund, und bei ihm in der Gegend hörte man von unserem Schul-British-English so gut wie garnix, dafür einen Dialekt, bei dem sich mir die Fussnägel aufrollten
Ich würde es daran festmachen, für welches Land Du Dich mehr interessierst und begeistern kannst!
Ich persönlich würde die USA vorziehen, habe mich dort sehr viel wohler gefühlt als in England, aber das ist ja alles sehr subjektiv  Der bessere Eindruck der vermittelnden Organisation wäre mir allerdings auch einiges wert...
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07.10.2006, 11:53
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Spitzen Naschkatze
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Beiträge: 588
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Also ich war noch nicht in England, deshalb kann ich es schlecht vergleichen, aber die USA ist wirklich toll. Und ich höre sehr selten, daß jemand das britische englisch schöner findet  Amerikanisch ist viel einfacher zu sprechen (in meinen Augen).
Auch sonst ist das Land wunderschön, die Leute sind sehr herzlich und freundlich. Wenn manche merkten, daß ich aus Deutschland komme, waren sie immer sehr interessiert und ich habe noch nie etwas negatives erlebt.
Und wenn man die Chance hat, dann würde ich auch aus Europa raus wollen. Es ist schon was anderes.
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07.10.2006, 11:58
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Frischling
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Registriert seit: 05.10.2006
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Beiträge: 87
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Ich habe ca. 6 Jahre in Amerika gewohnt, in der Naehe von Washington D.C.. Dort waren relativ viele Au pairs und die haben sich alle sehr wohl gefuehlt und erzaehlt, dass die Gasterltern sehr offen sind, viele haben die Autos benutzen duerfen und abends auch ausgehen, wenn sie nicht gerade babysitten mussten.
Dann kommt noch dazu, dass du in Amerika toll und guenstig einkaufen kannst. England ist sehr teuer und ausserdem kommst du guenstiger und schneller nach England als Amerika.
Ich fliege naechsten Monat nach VA um meinen Verlobten zu besuchen *yay*! 
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07.10.2006, 12:07
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Spitzen Naschkatze
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ich hab selber au pair in England gemacht und ich kann nur sagen: das "britsh english" hast du nur in London bzw in Kent (grob gesagt: von der unteren Küste bis rauf nach London) - alles was weiter hinauf geht, ist schon wieder eine Dialekt-Variante 
Liverpooler sind schon ziemlich schwer zu verstehen, und die Schotten ignorieren wir gleich mal.
aber England hat den Vorteil, dass du näher zuhause bist. du kannst auch mal spontan heim oder du bekommst Besuch von Freunden/Verwandten.
in Amerika bist du wirklich auf dich selber gestellt.
und noch ein Unterschied: bei den englischen Agenturen zahlst du meistens nichts für die Vermittlung (diese Kosten übernehmen die Eltern) - nur für den Flug, und der ist auch schon fast geschenkt. bei den Amerikanern mußt du für die Vermittlung zahlen, den (teureren) Flug und ausserdem noch 500 Dollar Kaution (als Versicherung, dass du auch wirklich die 12 Monate arbeitest). Ich hab mir das damals ausgerechnet und ich wär auf ca 1000 Euro gekommen. Aber ich hätte es trotzdem gemacht  nur kam kein gutes Angebot aus Amerika und mit der Familie aus England hatte ich schon netten Vor-Kontakt.
ich habs nicht bereut, obwohl ich stark überlegt hab, nicht nachher noch ein Jahr Amerika anzuhängen...
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07.10.2006, 16:56
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 02.09.2006
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vielen lieben dank für eure tollen antworten!!
also, ich mag beim amerikanischen englisch einfach das "r" nicht .... da werd ich irgendwie aggressiv, wenn ich das höre *hust* ^^
das ist aber sicherlich auch so ne sache, wenn man länger da ist, wird es einem wohl nicht mehr so schlimm vorkommen.
also, die organisation für die usa [ www.ayusa.de wer gucken möchte] scheint mir sehr, sehr gut. das programm würde mich nur 475€ [alles!!! inklusive! beide flüge ....] + ca. 100 dollar visumsgebühren kosten.
wenn man das jahr nicht abbricht, bekommt man am ende auch noch einmal 200 dollar davon zurück und kann einen kostenlosen 13. monat dranhängen.
im gegensatz dazu sind natürlich die agenturen für england günstiger, allerdings scheinen die sich auch nicht wirklich um ihre au pairs während des aufenthaltes dort zu kümmern und bei ayusa ist 1x im monat au pair treffen.
eigentlich zieht es mich schon eher in die usa, einfach aufgrund der möglichkeit, da mal hinzukommen.
england ist ja einfach näher ... und stimmt, ich könnte ja theoretisch einfach noch ein jahr england hinterher machen, so ganz vielleicht ...
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07.10.2006, 17:11
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also, ich wuerd nach sympathie fuers land gehen. usa ist nicht mein ding, ich wuerde da gern mal in den urlaub hin, weil die landschaft wunderschoen ist und es einfach mal interessant waere, aber leben moechte ich bitte in europa (bzw europaeisch, also eher kanada).
ich habe ein jahr in irland gelebt und habe schon grosse unterschiede zu deutschland in der mentalitaet festgestellt. mit der sprache wuerde ich mir keine gedanken machen, man gewoehnt sich schnell dran. ich jedenfalls verstehe iren besser als englaender und australier verstehe ich garnicht. den vorteil von england sehe ich auch darin, dass man z.b. weihnachten mal eben nach hause fliegen kann oder wenn was ist (z.b. krankheit, im englischen gesundheitssystem moechte ich nicht krank werden, da haben deutsche freunde schon tolle stories erzaehlt, die erst im nachhinein lustig waren). auch sind die chancen groesser, dass freunde einen mal besuchen kommen und mit einem zusammen das land erkunden.
ich wuensche dir viel erfolg und eine tolle zeit!! ein auslandsjahr ist eine geniale erfahrung!
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07.10.2006, 20:09
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Ist öfters hier...
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Registriert seit: 07.10.2006
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Beiträge: 260
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Ich bin selbst grad AuPair - und zwar in der Niederlande.
Ich kam drauf über eine Broschüre, die bei uns in der Pausenhalle lag - CulturalCare von EF. Also AuPair in den USA. Ich konnte die USA noch nie ab und deswegen hats mich doch sehr gewundert, dass ich auf einmal Lust hatte da mitzumachen. Nach einigem Surfen im Internet habe ich jedoch fast nur negative Erfahrungen lesen müssen. Dasselbe bei anderen Organisationen, die AuPair-Aufenthalte vermitteln. Deshalb habe ich also auf eigene Faust über eine Internetdatenbank Familien gesucht - wenn man nicht in die USA will, gehts ja auch problemlos ohne Agentur.
Nun bin ich also im schönsten Land der Welt (neben Norwegen vielleicht), habe die süßesten Kinder der Welt und lerne die coolste Sprache der Welt. Ich meine, man muss ja was Besonderes aus sich machen 
Insofern kann ich empfehlen, das selbst zu organiseren, wenn du nicht grad unbedingt in die USA willst. Jedenfalls weißt du dann, zu was für einer Familie du dann kommst. Eine Bekannte von mir hat ein paar Tage vor Abreise mit der Familie stundenlang telefoniert und mir dann erzählt, wie nett die seien und so. Aber als sie da war, war alles ganz anders. Also auf jeden Fall ganz viel Kontakt aufnehmen.
Und ansonsten könnte ich mich auch nicht entscheiden zwischen den USA und England, weil ich weder das eine noch das andere mag.
Jedenfalls kommt man aus England leichter wieder zurück, wenn man mit der Familie nicht klar kommt oder die Kinder einen nicht akzeptieren. Versuch mal in so einer Organisation die Familie zu wechseln... Ist so gut wie unmöglich, auch wenn sie dir versprechen, eine passende Familie zu finden und einen Wechsel zu ermöglichen, wenns sein muss. Pah. Da hab ich schon anderes gehört.
Aber grundsätzlich ist ein Aupair-Jahr eine gute Sache (man muss nur aufpassen, dass man nicht "verblödet" - ich kann zwar Fläschchen machen, aber kein Mathe mehr... Mist, wenn man Informatik studieren will).
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