Der wunderbare Artikel erinnert mich auch an eine Bekannte.
Sie hat von ihrer ganzen Familie und natürlich auch von den Eltern als Kind und als Jugendliche immer gesagt bekommen, dass sie zu dick sei, obwohl einige ihrer Verwanten selber starkes Übergewicht hatten.
Teilweise waren sie auch fies, denn da haben sie immer Witze über sie gemacht.
Dann fing sie daraufhin an abzunehmen und als sie ca 13 oder 14 war, konnte sie nicht mehr normal essen und hat ständig weiter abgenommen-soweit dass sie sogar schon lehrer darauf angesprochen haben und viele andere Leute.
Finde ich eine traurige Geschichte. Meiner Meinung nach, war sie auch nie zu dick, vor allem weil sich die meisten Kinder und Jugendlichen noch richtig entwickeln müssen.
Oh mann, deine Geschichte hat mich zutiefst berührt. Ganz toll, dass du deinen Kindern das gibst, was dir in deiner eigenen Kindheit gefehlt hat.
Meine Mutter hat mir auch ständig zu verstehen gegeben, ich wäre zu dick und ich könnte mir doch das eine oder andere Brötchen oder sonst irgendetwas verkneifen. Wahrscheinlich war das alles nicht einmal böse gemeint, aber es kränkt einen. Ich war nach solchen Sprüchen immer total verletzt.
Das Schlimmste dabei war aber auch, dass meine kleine Schwester, die sehr dünn ist, mit den Kritiken meiner Mutter über mich groß geworden ist und es sich selbst zu eigen gemacht hat. Das heißt, ich habe mir nicht nur unschöne Dinge von meiner Mutter sondern später auch noch zusätzlich von meiner kleinen Schwester anhören dürfen. Und wenn ich jetzt zurückdenke, fällt mir auf, dass ich nur zugenommen, nie abegenommen habe.
Ihr werdet gesehen haben, dass ich ein Idealgewicht habe. Jetzt! Wieder! Nach ungefähr 6-7 Jahren. Mir tat es gut, dass ich nach meinem Abitur ausgezogen bin, obwohl ich immer noch zugenommen habe. Doch ich habe angefangen, mich von meiner Familie abzunabeln. Ich habe an Selbstbewusstsein gewonnen und konnte bei Besuchen bei den Eltern auch meiner Mutter und meiner Schwester besser gegenüber treten.
Dein Artikel hat mich zum Weinen gebracht. Ich hätte mir so eine Mutter wie dich gewünscht. Durch die verletzenden Sprüche habe ich mich von meiner Mutter zurückgezogen. Wir hatten lange Zeit ein ziemlich angespanntes Verhältnis. Sie glaubt noch heute von sich selbst, dass sie die beste Mutter aller Zeiten war. Klar, sie hat für uns gesorgt, so dass es uns nie an Essen oder warmer Unterkunft gefehlt hat. Aber das sind grundsätzliche Dinge. Wärme, das Gefühl, dass die Mutter einen so liebt wie man ist, wurde mir nie vermittelt. Und das ist der Punkt, den ich ihr wohl nie verzeihen kann.
Ich danke dir für diese offenen Zeilen und die wertvollen Tipps für alle Mütter. Wenn ich später mal Kinder habe, werde ich mir deine Worte auf jeden Fall sehr zu Herzen nehmen.
Bei uns in der Familie is abnehmen schon seit ich 11 war ein Thema...-.-
Damals hielt sich das eigentlich noch in Grenzen mitmeinem übergewicht....da warens vielleicht 3-5 Kilo....heute sinds knapp 60..-.-
Meine Mutter meinte auch immer ich wär zu dick und müsse eine diät machen.......Heute denke ich, "hätt ich nur auf sie gehört..." jetz muss ich das allein ausbaden....meine ma hat schon vor 4 jahren aufgegeben mich zum abnehmen zu bewegen....ja....zwischendurch macht sie jetz halt imma so bemerkungen wie " bist aber schon wieder dicker geworden oda?" vielleicht denkt sie das spornt mich an....ich weis auch nich....das zieht mich eher runter.....Ich wünschte das wäre alles leichter......naja....
Seitdem ich vernünftig abnehme, läuft das bei uns genauso. Nein, meine Kinder sind nicht zu dick, aber Obst statt Süßigkeiten hat noch niemanden geschadet. Soll jetzt nicht heißen, dass es bei uns nichts Süßes gibt
Ein wirklich guter Beitrag. Ich habe mich zum Teil wiedergefunden in dem Beitrag und muss auch sagen, dass es leider größtenteils die Eltern bzw. Mütter sind die unter anderem mit verantwortlich für das gestörte Verhältnis ihrer Kinder zum Essen sind.
Zitat:
Meine Mutter hat mir auch ständig zu verstehen gegeben, ich wäre zu dick und ich könnte mir doch das eine oder andere Brötchen oder sonst irgendetwas verkneifen. Wahrscheinlich war das alles nicht einmal böse gemeint, aber es kränkt einen. Ich war nach solchen Sprüchen immer total verletzt.
ich kann dir nur zustimmen, wie grausam Eltern sein können.
Ich war bis zu meinem 17. Lebensjahr sehr schlank und habe dann wegen Krankheit und Medikamente zu genommen.
Da kamen dann Sprüche kuckmal wie fett du jetzt bist tu endlich was,
so bekommst du nie einen Mann usw.....
Das kann super Grausam sein.
Jetzt bin ich dabei mein altes Gewicht wieder zu bekommen und es sieht bis jetzt ganz gut aus. Ich muß dazu sagen ich nahm zu dem Zeitpunkt Cortison, was ich jetzt nicht mehr brauche!
Zum Glück!
Meine Tochter ist 13 Jahre alt und wiegt 90 kg. Sie hat allerdings bereits 5 kg, teilweise auch durch SiS, abgenommen. Sie war als Baby normalgewichtig, später etwas „griffig“ und so ging es schleichend immer weiter. Unsere Große ist im weitesten Sinne schlank, allerdings auch schon etwas mit weiblichen Rundungen behaftet BH Größe D. Sie ist bald 17 und geht durchaus noch als schlank durch, sie ist so groß wie ich 1,75. Unser Jüngster ist ein Spargel, er ist ständig in Bewegung und mit seinen 7 Jahren schon ein talentierter Fussballspieler. Mein Mann ist erst im „Alter“ kräftig geworden, in seiner Familie gibt es auch nur eine „moppelige“ Schwester, nach der meine mittlere Tochter auch dem Wesen nach kommt. Ich selbst kämpfe seit ich denken kann gegen Übergewicht. Soll allerdings im Grundschulalter noch schmächtig gewesen sein.
Meine Tochter wurde von mir, nach einem klugen Ratschlag einer Spielplatzmutter, ab dem 4. Monat mit Schmelzflocken groß gezogen. 1.Fehler.
Sie war immer traurig, dass ihre große Schwester sie nicht mitnahm, also unternahm ich viel mit ihr, allerdings oft mit dem schönen Ende „jetzt machen wir es uns gemütlich“. Kakao mit Sahne, sonst irgendwas zum Schnackeln. 2. Fehler.
Als ich irgendwann, wahrscheinlich viel zu spät, bemerkte, wie sehr sie auseinander gegangen war, schleppte ich sie zum Arzt und zur Ernährungsberatung. Sie war auch Feuer und Flamme und wir gingen daraufhin zusammen „gesunde“ Sachen einkaufen. Nur, gegessen hat sie sie nie. Ich resignierte. 3.Fehler.
Im Januar diesen Jahres bekam ich dann Angst, dass sie ernsthaft erkranken könnte und wir gingen mit ihr in die Adipositas Sprechstunde im Krankenhaus. Einen ganzen Tag nur Messungen mit dem Ergebnis, dass sie schon fast zuckerkrank ist.
Ich habe immer wieder versucht, sie zum vernünftigen Essen zu bewegen. Gut, sie trinkt nur noch Wasser. Sie macht jetzt endlich meine Diät mit. Ist ja eigentlich keine Diät sondern hoffentlich eine vernünftige Nahrungsumstellung. Ich war ihr ein Vorbild, habe selbst 17 kilos abgenommen und angefangen, Sport zu treiben. Aber ich denke, dass hat sie eher demotiviert, wenn die Mutter Hosen aus dem Schrank aussortiert, in die sie noch lange nicht reinpasst. Ich habe ihr immer wieder meine schreckliche Jugend erzählt, in der sich jeder nur für meine hübsche, schlanke Freundin interessiert hat und ich nie zu einer Party eingeladen wurde, Freund hatte etc.
Wie man unschwer an meinen Beiträgen erkennen kann, rede ich sehr gerne, dh. Ich habe mir immer Zeit genommen für sie, Verständnis gezeigt, meine Liebe, ganz gleich ob dick oder dünn. Es ist ja auch nicht schwer, da sie ein ganz, ganz liebes, soziales Mädchen ist und viele Freunde hat. Deshalb hat sie auch nicht diese Bedenken, vielleicht einmal keinen Freund zu haben aber sie weiß auch um meine Angst, dass sie krank werden könnte.
Es wurde immer darüber geredet und ich habe sie immer versucht zu motivieren, z,.b. mit mir zu walken, aber sie geht lieber zu ihrem Pferd.
Was soll ich tun, wenn ich immer gegen die Wand renne, dann kann ich irgendwann nicht mehr. Ich sehe sie mir an und fühle mich, als ob sie mir entgleitet und ich mache mir Vorwürfe, dass ich sie erst zu dem gemacht habe und jetzt nicht etwas dagegen unternehmen kann.
Gruss Ratlos.
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Der kleinste Augenblick, und mag er noch so unscheinbar sein, ist kostbar, wenn du ihn genießt.
hi,
supiiiiiiii beitrag. Mir ging es leider sehr, sehr aehnlich. Solange ich zu HAuse gewohnt habe, habe ich staendig gehoert.."fette Kuh".."boah bist du dick"..."wie kann man denn so dick sein" das kam von meinen Bruedern, mein Papa war noch viel netter anstatt mich Stefanie zu nennen, bevorzugte er " dickes Pferd"...Da meine Oma vor 5 Jahren gestorben ist, lass ich sie mal aus dem ganzen heraus..... Meine Mama war hingegen nicht so schlimm. Sie hat mir nur erzaehlt, dass sie mit 20 Jahren hosengroesse 40 hatte und ich hatte mit 19 hosengroesse 50/52. Ich muss ihr zugute halten, dass sie mich nie in eine Diaet gestuertzt hat. Ab und zu hatte ich crash diaeten geplant von denen sie mich abgehalten hat. Sie hat mir zwar nie gesagt, dass ich gut aussehe, aber auch nicht vorgehalten wie haesslich ich bin. Mal schaun was die alle sagen, wenn ich wieder nach Hause komme.Ich habe naemlich ca 10 kg abgenommen seitdem die mich das letzte mal gesehen haben. und bis ich wieder zu Hause bin, moechte ich noch ca 20 bis 30 kg mehr abnehmen. ich weiss, dass mich meine brueder weiter mit dem gewicht aufziehen werden, aber mittlerweile haben die auch zugelegt^^
lg