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16.09.2006, 09:45
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Spitzen Naschkatze
*Fingerwundschreiber*
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US-Regierung kritisiert Deutschland
Ich glaube es hakt. Gerade eben bei N-TV:
Die US-Regierung kritisiert Deutschland wegen der Religionsfreiheit, weil z.b.Lehrerinnen nich mit Kopftuch unterrichten dürfen und wegen den Umgang mit den Zeugen Jehovas (>schreibt man das so) und der Scientolitcy(>auch keine Ahnung).
Ja,ja wir bösen Deutschen.
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16.09.2006, 10:01
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Spitzen Naschkatze
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Jaja, die bösen Amis. Ich möchte die mal sehen, wenn eine islamische Person auf irgendwelche Rechte besteht ... die haben doch heute, nach dem 11. September, so viel Angst vor neuem Terror, dass man schon bei der Einreise Angst haben muss, dass man nicht reinkommt oder gleich ausgewiesen wird.
Miss Money Penny
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16.09.2006, 10:26
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Kennt sich schon aus...
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Jaja,
die Amis die spinnen.  (  nicht alle)
Sorry, aber die Zeugen Jehovas und Scientology sind Sekten und diese stehen nunmal in der Kritik, weil diese Sekten ihren Anhängern ne Gehirnwäsche verpassen. (Siehe auch die peinlichen Auftritte von Tom Cruise)
Eine Schulkameradin, mit der ich auch eine Weile auch gut befreundet war, ist ebenfalls Mitglied der Zeugen Jehovas. Eines Tages kam Sie todunglücklich in die Schule.
Ich fragte Sie, was Sie bedrückt. Aber Sie wimmelte ab. Aber ich könnte mir nicht weiteransehen, weil Sie wie ein Häufchen Elend da saß. In der Pause, habe ich nochmal versucht, und Sie daran erinnert, dass Freunde dafür da seien, wenn man Probleme hat.
Sie sagt nur, ich würd ja gern, aber ich darf nicht und sagt, wenn raus kommt, bekomm ich Riesenärger.
Von den Zeugen Jehovas habe ich schon vorher was gehört, aber was Sie so machten war mir bis dato nicht bekannt.
Des weiteren lehnen Sie auch Blutkonserven etc. ab. Da soll es angebl. Eltern geben, die Ihr Kind lieber verbluten lassen würden.
 Zur Kopftuchfrage
Ich denke schon, dass es ein konsequentes Kopftuchverbot geben sollte. Die betroffenen Personen, können es in der privaten Zeit es tragen, aber in der Schule, bitte nicht.
Ich frage mich dann wo da die Grenze ist, ok Sie tragen es aus religösen Gründen. Aber wie erkläre ich es einem Teenie, der eine Baseballkappe tragt, dass er es bitte ablegen möge.
Kommt er dann mit der Begründung es ist ein Teil seiner HipHop Kultur? Wie weit darf es mit dem Kopftuch gehn? Wo ist die Grenze? Müssen wir uns an die Burkas gewöhnen?
Ich möchte schon sehen, wer meine Mitschüler sind und wer mich unterrichtet.
Lg gl-apollonia 
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16.09.2006, 10:41
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 15.07.2005
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Zitat:
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Zitat von gl-apollonia
Ich frage mich dann wo da die Grenze ist, ok Sie tragen es aus religösen Gründen. Aber wie erkläre ich es einem Teenie, der eine Baseballkappe tragt, dass er es bitte ablegen möge.
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Eine Baseballkappe finde ich ist etwas völlig anderes und sollte von einem Lehrer auf gar keinen Fall getragen werden. Bei einem Kopftuch geht es ja um die Religion. Aber ich würde als Türkin diesen Beruf nicht wählen, weil ich ja weiß, dass ich dieses Kopftuch in der Schule nicht tragen darf. Finde ich auch richtig so. Die Schüler sollen neutral unterrichtet werden. Ich fänd es auch nicht gut, wenn ein Lehrer groß raushängen lässt, dass er katholisch oder so ist. Das hat mit seinem Unterrichten nichts zu tun und sollte daher seine Religionszugehörigkeit nicht nach außen hin tragen.
Miss Money Penny
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16.09.2006, 11:53
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Ist öfters hier...
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Hallo!
Den Bericht habe ich auch gelesen.
Mich wundert es nur, dass hier auch gleich auf die Zeugen Jehovas losgegangen wird.
Ich kenne sehr viele Zeugen Jehovas und sehe immer wieder, wie liebevoll sie mit ihren Kindern umgehen.
Sie veranstalten Partys mit Schulkameraden und anderen Kindern.
Sie besuchen zusammen mit ihren Eltern Veranstaltungen, gehen zusammen mit ihren Eltern ins Schwimmbad usw.
Die Kinder besuchen den Kindergarten, Musikschulen usw.
Die Eltern überlassen ihre Kinder nicht sich selbst, wie es in anderen Familien häufig der Fall ist.
Der Familienzusammenhalt ist bei den Zeugen jehovas sehr groß.
Damit will ich nicht sagen, dass es bei Eltern anderer Religionen nicht auch sein kann.
Tatsache ist aber, dass die Zeugen Jehovas nicht vollkommen und fehlerfrei sind und daher auch gewisse Fehler machen.
Wenn nun aber kath./evang. Eltern oder welcher Religionsgemeinschaft auch immer sie angehören, ihre Kinder lieben, wollen sie doch nur das Beste für sie.
Sie geben ihren Kinder Richtlinien/Gesetze, die zum Wohl ihrer Kinder sind.
Manche andere Eltern, katholische oder welcher Religion auch immer, wundern sich vielleicht über die Erziehung einiger ander Eltern.
Aber wird deswegen gleich auf die jeweilige Religionszugehörigkeit aufmerksam gemacht?
Die Eltern haben also eine sehr große Verantwortung, wenn sie Kinder haben. Sie werden vom Gesetzgeber auch zur Rechenschaft gezogen wenn ein Kind was anstellt.
Elter, die nun zusätzlich Zeugen Jehovas sind, fühlen sich auch noch ihrem Gott Jehova verantwortlich. Denn Kinder sind ein Geschenk Gottes.
Eltern, die Zeugen Jehovas sind, wollen für ihre Kinder in medizinischer Hinsicht auch nur das Beste. Darum suchen sie ein Krankenhaus, wo ihre Wünsche in Bezug auf Blut berücksichtigt wird.
Mit sehr großem Erfolg. Es werden Operationen am offenen Herzen auch bei kleinen Kindern ohne Blut und ohne nachfolgenden Komplikationen durchgeführt.
Wieviele Kinder sterben nun pro Jahr, weil sie keine Bluttransfusion erhielten?
Kann man mit Sicherheit sagen, dass sie mit einer Bluttransfusion nicht gestorben wären?
Ich denke mal, dass das in den Medien verbreitet würde...
Die Sterblichkeitsrate durch eine erhaltende Bluttransfusion ist dagegen wirklich sehr viel höher!
Doch das wird oft nicht berücksichtigt...
Wikipedia sagt dazu:
"Ein Risiko ist die sehr häufige Immunsuppression, d. h. die Unterdrückung der körpereigenen Abwehrkräfte durch eine Bluttransfusion. Diese führt zu vermehrten postoperativen Infektionen sowie zu früheren und häufigeren Tumorrezidiven. Professor Neil Blumberg schätzt, dass in den Vereinigten Staaten jährlich etwa 10 000 - 50 000 Patienten an Krankheiten sterben, die auf eine transfusionsbedingte Veränderung des Immunsystems zurückgehen.
Die bei weitem (!) häufigste Ursache für schwere oder sogar tödliche Transfusionszwischenfälle ist jedoch die "simple" Verwechslung von Blutkonserven durch den transfundierenden Arzt. Daher ist als letzter Test vor Transfusion der "bedside"-Test am Patientenbett zur Testung der (AB0-) Blutgruppe auf einer Testkarte vorgeschrieben, der einen Transfusionszwischenfall durch inkompatible Blutgruppen unwahrscheinlicher machen soll."
Wer sich mal eingehender mit dem Thema befassen möchte, warum die Zeugen Jehovas Blut ablehnen,
kann mal diese Seite aufrufen, die bei Wiki angegeben war.
http://www.watchtower.org/languages/...hb/index.html.
Gruß Majolika 
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"Man muß nicht jeden Schuh anziehen, der einem hingestellt wird"
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16.09.2006, 12:23
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 10.05.2005
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Die Website ist ja nicht gerade von neutraler Quelle, sondern von den Zeugen Jehovas selber. Da denke ich mal, da wird vieles schön geredet.
Das es auch bei den Bluttransfusionen nicht immer 100 % glatt laufen kann, dürfte auch jedem klar sein. Aber die Bluttransfusionen zu verteufeln, das ist daneben. Ich bin stolz darauf, dass meine Familie und demnächst ich auch zur Blutspende gehen.
Gerade in den großen Ferien gibt es einen Mangel an Blutkonserven und nicht alle OP's kann man ohne Blutkonserven machen. Denke mal an die Unfallopfer die vll eine Menge Blut am Unfallort verloren haben. So viel kann der Körper nicht mit eigenem Blut wieder versorgen, daher ist Fremdblut lebensnotwendig.
Das ist aber nicht das einzige, was mich an den Zeugen Jehovas stört. Klar die Zeugen Jehovas haben einen starken Zusammenhalt untereinander. Was aber ist, wenn einer aussteigen will oder ein Kind aus der Gemeinschaft missbraucht worden ist? Welche dubiosen Sachen da laufen?
Denk mal drüber nach,
Lg gl-apollonia
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16.09.2006, 12:51
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Registriert seit: 07.04.2006
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Zitat:
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Zitat von Majolika
Ich kenne sehr viele Zeugen Jehovas und sehe immer wieder, wie liebevoll sie mit ihren Kindern umgehen.
Sie veranstalten Partys mit Schulkameraden und anderen Kindern.
Sie besuchen zusammen mit ihren Eltern Veranstaltungen, gehen zusammen mit ihren Eltern ins Schwimmbad usw.
Die Kinder besuchen den Kindergarten, Musikschulen usw.
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Das tun sie aber auch nur unter sich und ihres gleichen, sonst könnten ja ihre Kinder von den Andersgläubigen "infiziert" werden. Ich hatte mal eine Arbeitskollegin, die selbst ZJ ist und versuchte, mich dahingehend zu belehren
Zitat:
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Zitat von Majolika
Eltern, die Zeugen Jehovas sind, wollen für ihre Kinder in medizinischer Hinsicht auch nur das Beste.
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Wenn sie "nur" das Beste für ihre Kinder wollten, wäre die Frage des Fremdblutes ja wohl sekundär!
Und wenn sich jemand von den Zeugen Jehovas mal über die Änderungen ihrer eigenen Regeln informieren will, sollte mal folgende Seite besuchen: http://www.sektenausstieg.net/index....d=63&Itemid=29
Und für die, die keine Lust haben, den Link aufzuschlagen, hier ein längeres, aber informatives Zitat daraus:
Zitat:
Ganz anders die heutige Situation: Jehovas Zeugen lehnen zwar weiterhin ab, sich im Ernstfall eine Bluttransfusion geben zu lassen. Aber wer die Literatur aus dem Wachtturm-Verlag aufmerksam verfolgt, merkt schnell, dass man in der Weltzentrale der Zeugen Jehovas zielstrebig daran arbeitet, dem Thema Blut die Brisanz zu nehmen.
War früher das Blut mit all seinen Bestandteilen, außer dem Wasser, für einen Zeugen Jehovas tabu, so hat sich die Situation im Laufe der Jahre grundlegend geändert. Kaum bemerkt vom durchschnittlichen Wachtturm-Leser hat nämlich die Wachtturm-Gesellschaft einen Blut-Bestandteil nach dem anderen "freigegeben". Zuerst das Glubolin, dann die Gerinnungsfaktoren, danach die Plasma-Proteine und im Juni 2000 schließlich auch das Hämoglobin.
Mit anderen Worten, ein Zeuge Jehovas darf mittlerweile 97-98% aller Blutbestandteile zu sich nehmen. Eine Tatsache, die den meisten Zeugen Jehovas unbekannt sein dürfte. Und mit der die offizielle Doktrin ad absurdum geführt wird, nach der sich Zeugen Jehovas des Blutes enthalten, weil die Bibel dies verbiete. Mit anderen Worten: es deutet alles darauf hin, dass die Wachtturm-Gesellschaft heute nur noch ein Rückzugsgefecht führt, mit dem das Ziel verfolgt wird, einen möglichst weichen Ausstieg aus dem generellen Bluttransfusions-Verbot zu erreichen.
Vermutlich wird der gemeine Zeuge Jehovas schon in wenigen Jahren im Brustton der Überzeugung abstreiten, dass es jemals so etwas wie ein "Verbot" von Bluttransfusionen gegeben hat (schließlich behauptet er ja heute schon, das sei eine rein persönliche Gewissensentscheidung). Und im Wachtturm des Jahres 2008 wird dann vielleicht zu lesen sein, dass früher "einige" den treuen und verständigen Sklaven missverstanden hatten und weit übers Ziel hinaus geschossen sind.
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Zitat:
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Zitat von Majolika
Die Sterblichkeitsrate durch eine erhaltende Bluttransfusion ist dagegen wirklich sehr viel höher!
Doch das wird oft nicht berücksichtigt...
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Die Zeugen Jehovas sehen das aber aus einem anderen Grund als "gefährlich"  an:
Zitat:
Das Blut irgendeiner Person ist in Wirklichkeit die Person selbst. Es enthält alle Eigenarten der Person, von der es stammt. Das schließt erbliche Belastung, Anfälligkeit für gewisse Krankheiten, Vergiftung durch die persönliche Lebensweise, durch Eß- und Trinkgewohnheiten ein ... Gifte, die jenen Trieb zur Folge haben, der zu Selbstmord, Mord oder Diebstahl drängt, liegen im Blute. Ein moralischer Defekt, sexuelle Perversität, Hemmungen, Minderwertigkeitskomplexe, kleinere Vergehen sind oft die Folge einer Bluttransfusion.
Wachtturm 1. Dezember 1961 Seiten 724, 725
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16.09.2006, 12:55
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Ist öfters hier...
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Registriert seit: 14.08.2006
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Hallo appollonia!
Ich finde es gut, dass du dich für deine Mitmenschen so einsetzt und Blut spendest. Nicht alle sind so selbstlos.
Kindesmißbrauch ist wirklich aufs schärfste zu verurteilen, egal welcher Religion der Täter angehört. Ich habe selbst Kinder bzw. Enkelkinder und bekomme eine Gänsehaut und eine Wut im Bauch, wenn ich an so etwas entsetzliches denke...
Bei den Zeugen Jehovas ist es leider, wenn auch ganz selten, vorgekommen, dass ein Kinder mißbraucht wurde. Leider!
Und ich schäme mich für jeden Mißbrauch, den ein Mensch an einem Schutzbefohlenen verübt!
Egal welcher Religionsgemeinschaft er angehört!
Wenn ein Täter ein Zeuge Jehovas ist (und in meinen Augen ist er es dann schon nicht mehr, wenn er so etwas macht)
wird er aus der Religionsgemeinschaft ausgeschlossen/exkomuniziert.
Wenn aber ein Täter katholisch oder einer anderen Kirche angehört, wird er, so wie ich weiß, nicht ausgeschlossen oder exkomuniziert.
Oder täusche ich mich?
Gruß Majolika 
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"Man muß nicht jeden Schuh anziehen, der einem hingestellt wird"
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16.09.2006, 13:18
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@US-Regierung> Scientology unterwandert etliche Wirtschaftszweige inUSA und dann nimmt sich die US-Regierung das Recht heraus, Deutschland für seinen Umgang mit Sekten zu kritisieren?
Also ich find, ja die sollten sich mal an die eigene Nase fassen, bevor sie uns kritisieren.
Bezüglich Zeugen Jehovas:
Die Sache mit den Bluttransfusionen ist in der Tat umstritten. Es sterben auch immer wieder Zeugen, bzw deren Kinder, eben weilsie Blutkonserven als lebensrettende Maßnahme ablehnen. Fakt ist: Man kann in der Tat viele OPs durchführen, auch ohne Blutkonserven nutzen zu müssen. Es gibt ne menge KHs, die sich speziell auf sowas spezialisiert haben und die Wünsche der Zeugen respektieren.
Die biblische Begründung der Ablehneung von ner Bluttransfusion ist in meinen Augen eine ziemlich unglückliche Interpretation der Bibelstelle.. von daher halte ich es persönlich einfach für ne veraltete Tradition. Unglücklich für die, die dran sterben, aber das Argument zieht nicht für diejenigen, die es praktizieren.. *achselnzuck*
Wenn einer bei den Zeugen aussteigen will, dann hat er ein Problem. Das liegt aber nicht daran, dass die Zeugen ihn nicht gehen lassen, sonderne dass sie es ablehnen, sich mit "Abtrünnigen" zu befassen.
Will heißen, ein Zeuge der aussteigt hat keine Freunde mehr. (Denn merke: Zeugen Jehovas bleiben in der Regel unter sich oder, wenn sie sich mit anderen Leuten befassen, dann sagen sie nix, wenn man sie nicht direkt fragt *verständlich* - nur bei solchen Diskusionen wie hier outen sie sich ganz gern mal *zumajolikazwinker*)
Bezüglich der Missbrauchsfälle in den Zeugenfamilien bleibt mir nich viel zu sagen außer, dass ich nicht gleube, das bei den Zeugen öfter Missbrauch betrieben wird als sonst in der Gesellschaft. Und ja, es wird versucht zu vertuschen, man ist halt bemüht, die Gemeinschaft zu schützen, die kath. Kirche schweigt ja auch immer wieder gern zu Missbrauchsfällen in ihren Mauern -zumindest kann kein Reden von schonungsloser Aufklöärung sein.
Fazit: Die Zeugen sind eine Abspaltung der christlichen Kirche mit eigenen (neuen) Traditionen. Inwieweit man die gutieren soll, muss jeder selber wissen aber für mich persönlich sind sie vom prinzip her genauso gut oder schlecht wie eine evangelische oder freikirchliche Gemeinde.
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16.09.2006, 20:57
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Also teils haben die Amis ja schon Recht.
Gut- Sekten, von denen halte ich auch nichts bzw. man sollte die Werbung&den Zwang verbieten.
Da Religionen ja keine Kapitalgesellschaften sind, sollte man aus moralischen Gründen darauf verzichten, dass man Leute mit fragwürdigen Methoden zu sich lockt oder genauso fragwürdigen Methoden ansich bindet.
Religionsfreiheit bedeutet aus inneren Überzeugungen etwas glauben oder auch nicht mehr glauben zu können, ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen.
Das ist bei Sekten nicht so- also bitte kritisch (wenn auch nicht grundsätzlich "vernichtend") bleiben.
Was das Kopftuchgesetz betrifft, muss ich aber sagen, dass wir Deutschen einen totalen Schuss haben!
Demnächst kommt es noch so weit, dass sich schwarze Lehrer weiß anpudern müssen oder chic gestylte Lehrerinnen in Omakluft werfen müssen.
Ein Lehrer lebt den Kindern nunmal etwas vor... aber ich habe noch nie einen Schüler gesehen, der einen Lehrer ernsthaft anhimmelt und in dessen Fußstapfen tritt
Und die Kinder mit etwas Intellekt wissen sowieso, dass eine Lehrerin türkischer Abstammung (was man ja sieht oder zumindest am Namen hört) meist einer bestimmten Religion angehört; dazu gibt es ja auch den Religionsunterricht.
Also wirklich- so ein Schwachsinn kann man nicht begründen.
Ansonsten muss man wirklich so weit gehen, dass nur noch Lehrer, die dem nordeuropäischen Typ entsprechen, unterrichten dürfen-- und allesamt müssen einen einheitlichen, weißen, sterilen Anzug tragen.
Natürlich dürfen sie auch nie eine eigene Meinung äußern.
Kein Wunder, dass man meint, dass unsere Kinder verblöden.
Alle Gefahren will man eindämmen; und dabei erkennt man nicht, dass die schlimmste Gefahr ist, ihnen die Realität und die bunte Vielfalt verschiedener Kulturen zu enthalten.
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