Hier mal was zu Körperwaagen...
Um ihr Gewicht zu kontrollieren, gehen viele Menschen täglich auf die Waage.
Da gibt es die gute alte „analoge“ Körperwaage, die es schon für weniger als 10 Euro zu kaufen gibt. In der Regel reichen solche Waagen für eine regelmäßige Gewichtskontrolle. Doch mit dem Wissen um die Kilos alleine geben sich viele Menschen nicht mehr zufrieden. Moderne Körperanalysewaagen versprechen weit mehr als nur die Kilogrammanzeige. Diese digitalen Modelle sollen zusätzlich den Wassergehalt des Körpers messen können und den Fettanteil des Gewebes ebenfalls. Ganz neue Waagen, die erst noch auf den Markt kommen, messen zusätzlich die Muskelmasse. Darüber hinaus bieten etliche Waagen Speicherfunktionen für mehrere Personen an, die auch Durchschnittswerte und Tendenzen berechnen. Solche intelligenten Körperwaagen kosten zwischen 40 und 80 Euro.
Die intelligente Körperanalyse funktioniert folgendermaßen: Neben Drucksensoren, die das Gewicht erfassen, befinden sich auf der Oberfläche der Waage noch Elektroden für die so genannte „Bioelektrische Impedanzanalyse“. Über die Elektroden wird ein schwaches elektrisches Signal mit einer bestimmten Frequenz durch den Unterkörper geschickt, quasi von Fuß zu Fuß. Dabei wird der Widerstand des Körpers gemessen – die Impedanz. Sie hängt auch vom Wasser- und vom Fettgehalt ab. Diese Messung wird dann noch mit einer zweiten Frequenz vorgenommen. Denn auch unterschiedliche Frequenzen beeinflussen die Impedanz. Allerdings wird nur der Unterkörper vermessen. Der Computer in der Waage ermittelt dann aus den Messwerten und dem Körpergewicht nach komplizierten Formeln die Ergebnisse.
Obwohl die Waagen dank ihrer dreistelligen Digitalanzeige alle Ergebnisse bis auf die erste Stelle hinter dem Komma genau anzeigen, sind die Messergebnisse dennoch ungenau. Denn das Messverfahren selbst hat Toleranzen von 2 bis 3 Prozent. Wir haben den Test gemacht: Auf einer Waage, die sowohl Wasser, Fett als auch den Muskelanteil berechnet, haben wir eine Testperson gestellt. Das Ergebnis: Fett 25,5 Prozent, Wasser 53,6 Prozent und Muskelanteil 38,4 Prozent. Macht zusammen 117,5 Prozent. Das Ergebnis kann also nicht richtig sein, da es mehr als 100 Prozent ergibt. Hinzu kommen noch Abweichungen durch unterschiedliche Bedingungen, etwa wenn die Füße durch Schweiß etwas feucht sind. Die Waagen können also nur eine Tendenz anzeigen. Die allerdings kann schon eine nützliche Information sein, wenn man sich regelmäßig unter den gleichen Bedingungen misst. Und wer zum Beispiel aus medizinischen Gründen über Wasser- und Fettgehalt Bescheid wissen muss, der muss auch peinlich genau messen – und zwar immer unter exakt den gleichen Bedingungen. Eigentlich eine Aufgabe für den Arzt.
http://www.wdr.de/tv/service/technik...0415/b_2.phtml
also ich würd nich zu viel rein investieren, der meiste schnickschnack ist doch geldmacherei... und was nützt dir ein superdupermegagenaues gewicht.. wichtig ist ja das du eine ungefähre vorstellung hast was du wiegst (also vernünftig anzeigen sollte sie) und dich wohlfühlst... mikrobengenaue angaben machen einen doch nur kirre
Trotzdem paar tipps:
- würde beim Kauf
jemanden einer anderen Gewichtsklasse mitnehmen und sich mal abwechselnd draufstellen, ob da große
abweichungen entstehen.
- Standfestigkeit
-
gute Verarbeitung (mir is mal eine ausnandergefallen...

)
-
gut lesbares Display wenn man draufsteht (sonst erkennt man nix und zack - waage aus

)
- unter Umständen Pflegeleichtigkeit (lässt sich gut
reinigen? - u.U.
Spritzwassergeschützt? )
- sollte auf 0.00 zurückstellbar sein / sich beim anschalten selbst auf 0.00 eichen
- 100g Schritte
- Digitaldisplay
holla.. ganz schön viel geworden. naja musst dir halt raussuchen was dir wichtig ist.. manche waagen haben halt zb n 8 personen speicher was den preis hochschraubt aber wer hat schon einen 8 personen haushalt...
hoff ich konnt dir etwas helfen