Ich denk mal das gehört hier hin, falls nicht bitte verschieben
Letztens ist mir was aufgefallen, ich hasse Sport. Und ich denke, ich weiss auch warum: ich habe meine ganze Schulzeit über Sport gehasst. Sogar so Sachen wie Handball, Federball und andere Sachen die ich zu Hause oder in einem Verein gern gemacht hab. Immer bevor ich Sport mache krieg ich so einen richtigen Durchhänger von wegen "Buähhhhhh ich hab keinen Bock" dabei macht es mir sogar Spass.
Und das ist nicht mal der Schweinehund (der hält seit längerem sein Maul). Ich denke mal das wird daran liegen das ich Sport im Unterbewusstsein verbinde. Mit vielen unangenehmen Dingen. Vor der Klasse in kurzen Sachen rumlaufen (bin ja seit ich 3 war dick), mit anderen zusammen sein ohne wegzukönnen, beobachtet werden, so manchen fiesen Sportlehrer (ich hatte immerhin einen netten, der Rest war wirklich fies) und das Gefühl von misserfolg, dass jawohl keiner gerne hat.
Ich kenn dafür doch nur ein Wort: Globalisierung/Massenmord. Es ist zu spät um zu verzeihen und dein betroffen sein. Wir zahlen dafür mit ihrem Blut, denn Menschen gibt es dort genug. Ein ganzes Land das weiter stirbt weil es verachtet wird. -> Mantus: Tansania
Kann schon sein, geht mir ähnlich. Ich war zwar nicht dick, aber seeeehhr unsportlich. Ich kriege heute noch Alpträume, wenn ich an den blöden Feldaufschwung denke, ich hing da wie ein nasser Sack.....
Das einzige, was ich gerne mache, ist Bergsteigen oder Wandern. Und inzwischen gehe ich ins Fitness-Studio. Beides sind allerdings Sachen, wo ich absolut machen kann, was ich will. Da gibts keine Regeln oder so..... Fitness-Studio kann ich hingehen, wann ich will und machen, was ich will. Aber so richtig begeistert bin ich davon auch nicht, ich machs echt wegen der Gesundheit.
Ich habe Sport auch immer gehasst.
Ballsportarten: Völkerball mussten natürlich immer mit den härtesten Bällen gespielt werden, wohl aus reinster Quälerei. Oder Fussball, klar, da nimmt man einen Fussball... aber ich hatte regelrechte Panik davor, dass ich von so einem Ball getroffen werde.
Für alles andere hatte ich einfach zu wenig Kraft und war zu wenig schnell. Ich hab dann (musste wohl) mit Kampfsport begonnen, das war keine Freizeit. Das war Schule mit Prüfungen
Und heute?
Ich geh halt ins Fitnesscenter, aber der Plan kann mir gar nicht kurz genug sein ... und zu Ausdauer konnte mich auch noch niemand überreden
Und das ist nicht mal der Schweinehund (der hält seit längerem sein Maul). Ich denke mal das wird daran liegen das ich Sport im Unterbewusstsein verbinde. Mit vielen unangenehmen Dingen. Vor der Klasse in kurzen Sachen rumlaufen (bin ja seit ich 3 war dick), mit anderen zusammen sein ohne wegzukönnen, beobachtet werden, so manchen fiesen Sportlehrer (ich hatte immerhin einen netten, der Rest war wirklich fies) und das Gefühl von misserfolg, dass jawohl keiner gerne hat.
Das hab ich auch alles erlebt, aber ich mach trotzdem gerne Sport - klar kein Turnen , aber Ballsport oder sonstwas mag ich total...
Dafür ist es bei mir so, dass ich so 2 Wochen regelmässig Sport machen muss, damit ich keine Probleme hab, mich aufzuraffen , danach geht es dann wie von selber...
Ich hatte früher im Sportunterricht auch oft unter meinem Übergewicht bzw. meinen schlechten sportlichen Leistungen zu leiden. Ich wurde als Letzte in Mannschaften gewählt, ich konnte die einfachsten Turnübungen nicht (die sonst alle konnten!), war langsamer als alle anderen und war immer am schlechtesten in beliebten Sportarten wie Volleyball, ein Sportlehrer (zwar nicht meiner, aber immerhin) hat sich einmal eine wirklich unpassende, verletzende Bemerkung erlaubt, usw.
Ich habe wirklich darunter gelitten, mit der Schule zu turnen, oft war mir zum Weinen.
Und trotzdem denke ich, dass es auch bei Menschen, die solche Probleme nicht kennen, sehr häufig vorkommt, dass sie sich zu Sport überhaupt nicht motivieren können.
Ich mache mittlerweile ganz gerne Sport, wozu ich mich aber noch überwinden muss, ist Sport vor Fremden, wie z.B. Laufen. Ich habe einfach Angst vor Blicken, die mich verunsichern könnten (nicht wegen meines Gewichts, das ist schon ok). Aber das sehe ich absolut nicht im Zusammenhang mit den Erfahrungen, die ich gemacht habe, seit ich ca. 10 Jahre alt war.
Ich denke mal das wird daran liegen das ich Sport im Unterbewusstsein verbinde.
Es ist sicher gut, eine Art "Wurzel des Problems" ausfindig machen zu können. Damit das aber nicht zu einer immerwährenden Ausrede und Entschuldigung für mangelnde Aktivität wird würde ich dir raten wahrzunehmen, dass das "Unterbewusstsein" kein eingerosteter, statischer Apperat ist, der aus dem dunklen Hintergrund irrationale Befehle erteilt. Die Assoziationen die dort "gespeichert" (Netzwerk-Metaphern^^) sind, lassen sich mit der Zeit entwirren und auf's Neue knüpfen - das ist der Ansatzpunkt jeder tiefenpsychologisch ausgerichteten Therapieform.
Daher: Erstelle neue Verbindungen! : ) Das nimmt viel Zeit in Anspruch da eine gewisse Routine entstehen muss, du wirst aber schrittweise eine Besserung bewirken können.
Versuche z.B. bei Sport häufiger an Erholung zu denken, oder etwa an das erfüllende Gefühl, nachdem man Joggen/Schwimmen/etc. war.
Bei mir hat es damals geholfen, den Sport nicht mehr in Frage zu stellen. Ich habe mir ein vorheriges Abwägen wie "hach wie fühl ich mich denn, hab ich überhaupt Lust, wie ist das Wetter?" nicht mehr erlaubt, sondern bin einfach losgegangen.
Als Kind war ich rank und schlank, war in unterschiedlichen Sportvereinen, eigentlich gar nicht soooo unsportlich, aber auch ich hab so einiges erlebt, was mir vieles verleidet hat...
Ich hasste immer schon extremen Konkurrenzkampf, was mich nachmittags eher in "berührungsarme" Mannschaftssportarten getrieben hat, wie Basketball.
In der Schule hat man mich dann beim BB, Hürdenlauf und Hochsprung in manchem Jahr mit den Jungs mit trainieren lassen, was gerade in der Pubertät schon mal überpeinlich war...
Die Bundesjugendspiele waren entweder richtig gut oder total sch****, je nach dem was für einen Lehrer ich hatte. Bei einem musste immer das gemacht werden, was gerade in seinem Plan stand (in dem Jahr Kurzstrecke, Weitsprung und Kugelstoßen) Da bin ich ein mal sogar knapp an der Siegerurkunde, der kleinen Urkunde vorbei geschrabbelt und war totunglücklich ohne Urkunde raus gegangen zu sein. Konnte ich meine Lieblingsdisziplinen (Hochsprung, Langstrecke und Werfen) nehmen hatte ich die Ehrenurkunde sicher...
In der Orientierungsstunde hatte ich echte Probleme mit meinen Mitschülern. Da wurde ich bei Mannschaftssportarten auch nicht gewählt und war eine der letzten.
Naja, obwohl ich schlank war, grazil war ich nie... Ich hab immer alles beim Bodenturnen oder auf dem Schwebebalken hin bekommen, aber es sah aus, als würde ein Bauer drüber tanzen, die Körperspannung hatte ich wohl nie...
So richtig Spaß hatte ich immer nur an Sportarten, die nicht so alltäglich waren (z.B. Kanu-Wildwasser, Klettern, Surfen)...
Aber immer nur als Fun, nie als Leistungssport. Immer wenn Sichtungslehrgänge waren habe ich meinen Kopf ganz eingezogen oder mich da voll blöd angestellt...
das ist gut möglich. ich hab auch den sportunterricht aus schulzeiten in sehr sehr unangenehmer erinnerung. bis heute hasse ich jede art von mannschaftssport. fitness studio ganz allein mit musik in den ohren ist aber ok, das stört mich gar nicht.
ich glaube daher, dass der schulunterricht bleibende negative auswirkungen hatte, weil ich mir zb auch nur sehr ungern im fernsehen sportübertragungen ansehe, die mit turnen zu tun haben. das reck, der balken, der bock.... *buäh* da kommen heute noch grausige erinnerungen hoch.
selbst würde ich diese sportarten auch nie und nimmer ausführen. zusehen ist schon unangenehm genug *g*
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Blöd kannst sein wie'st willst, nur zu helfen musst dir wissen.
Ich glaube, ich habe in der Hinsicht noch Glück gehabt. Ich konnte als kleines Kind schon keine Bälle leiden, dementsprechend war ich im Sportunterricht natürlich meist eine Niete, weil ich auch nicht sonderlich schnell und/oder gelenkig war. Hatte zwar keine Angst vor den Dingern, aber in die Richtige Richtung befördern konnte ich sie auch nie...
Ich hatte halt meine Gnaden-drei minus meistens. Als letzte gewählt wurde ich ohnehin...
Aber zumindest hatte ich bis auf eine Ausnahme immer nette Sportlehrer und empfand den Unterricht so nie als sonderlich unangenehm - eigentlich war es meist eine ganz angenehme Abwechslung. Sonderlich anspruchsvoll wars bei uns auch nie, Turnen und so haben wir mal kurz gemacht, konnte aber eh kaum eine von den Mädchen, da war ich also auch nicht allein. Meist gabs nen Ball und es hierß "spielt mal", Fußball oder Basketball. Die Mädchen haben dann so vor sich hingespielt und gut wars.
In der Oberstufe hatte ich Badminton, da waren die Bälle wenigstens anders geformt...
Nebenbei habe ich aber immer irgendwelchen Sport gemacht, zuerst Schwimmen, dann Reiten (in ersterem war ich zwar im Verein eher grottig, hat mich aber beim Schulschwimmen natürlich gerettet), später Tennis (ebenfalls eher grottig, zum Spaß halt), bis ich dann mit 15 mit Aikido angefangen hab. Da hatte ich dann auch ausnahmsweise mal Talent und bin auch relativ ehrgeizig geworden - Prüfungen sind bei uns jetzt nicht so ne furchtbar große Sache, aber ich hab mich schon irgendwie reingestürzt. Wettkämpfe gibts ja keine, sonst wäre ich da bestimmt auch aktiv.
Mittlerweile hab ich meinen schwarzen Gürtel und trainiere ca. dreimal die Woch, hab nebenbei mit Karate angefangen und versuche, ab und an zu laufen (war ein echter Schock vor kurzem: ich dachte immer, ich kann keine fünf Minuten durchlaufen, und auf einmal hab ich ohen vorheriges Training 5 km geschafft. Da hat der andere Sport meine Gesamtfitness wohl doch etwas verbessert...)
Irgendwann zwischendurch hab ich ja auch fast 20 kg abgenommen, das allerdings eher durch Ernährungsumstellung. Sport hab ich ja vorher auch schon gemacht.
Mittlerweile komm ich sogar mit Ballspielen klar, wenns unter Freunden im Urlaub oder so ist, sind Fußball oder Basketball kein Problem. Das Einzige, womit ich mich wohl nie werde anfreunden können, ist Volleyball...:/
Aikido ist für mich aber irgendwie auch kein Sport, es ist ja ganz anders als die typischen Schul-Sachen, Ballspielen, Leichtathletik und so. Da könnte ich auch jetzt wohl noch nix reißen (von Langstrecke VIELLEICHT mal abgesehen...)
ich glaube daher, dass der schulunterricht bleibende negative auswirkungen hatte, weil ich mir zb auch nur sehr ungern im fernsehen sportübertragungen ansehe, die mit turnen zu tun haben. das reck, der balken, der bock.... *buäh* da kommen heute noch grausige erinnerungen hoch.
selbst würde ich diese sportarten auch nie und nimmer ausführen. zusehen ist schon unangenehm genug *g*
Naja, ansehen und selber aktiv werden ist ein großer Unterschied...
Ich muss mir ehrlich gesagt auch nicht irgendwelche Surfer am Strand ansehen, obwohl ich schon gerne selbst aufs Brett gehe...
Und ob das nun unbedingt mit dem Schulsport zu tun hat? Ich finde Turnen auch schnarch-langweilig, aber das geht mir auch so mit Synchronschwimmen (Wasserballett) oder Turmspringen, obwohl ich das selbst nie machen musste...
Nichts desto trotz waren die meisten Sportlehrer echte Nieten. Vielleicht konnten sie Bewegungsabläufe erklären, aber Spaß am Sport haben die wenigsten übermittelt... Und die Pubertät mit allen ihren Eigenheiten (z.B. Schamgefühl) hat dann ihr weiteres getan...
Komisch finde ich, dass ich den Sport echt schleifen lasse, denn wenn ich Bewegung hatte, dann bin ich eigentlich immer gut drauf. Bei mir wirken dann die Glückshormone