Das kenn ich...ich habe ja leider noch Schulsport und am Anfang des Jahres hat es mir echt spaß gemacht, wir hatten so einen tollen Sportlehrer! es war echt anstrengend für alle selbst unsere Sportskanonen und wir haben schlimm geschwitzt (bei den ersten 2 Stunden Sport von 8 Schulstunden nicht sehr angenehm) aber er hat uns zu nichts unmöglichem gezwungen und immer gesagt wir sollen es sogut machen wie wir es schaffen.
Dann wurden wir mit eine anderen Klasse gemischt und bekamen ihren Sportlehrer der von allen immer Höchstleistungen erwartet mit schnellen Sprints oder Fangspielen, und das ist echt erniedrigend wenn man unsportlich ist. Außerdem verlangt er von uns das wir genau so gut Volleyball spielen wie die andere Klasse obwohl wir eigentlcih mit Basketball angefangen haben und dann auch keine Einführung bekommen haben sondern direkt spielen mussten.
Als ich 2007 aus meiner Therapie wieder in die Schule kam und wir Sport hatten habe ich mich die ersten Stunden geweigert mitzumachen, weil ich das in diesem Moment psychisch einfach nicht ertragen hätte.
Ich war in Sport auch immer eine Niete. Ich wurde immer bzw. sehr oft als letztes ausgewählt bei Gruppenspielen. Es war immer peinlich. Obowhl ich zwischendurch immer wieder so Phasen hatte, wo ich total gut war. Keine Ahnung wie das zusammenpasst. Aber irgendwie...bei mir ist Sport immer eine "Pflicht" ich warte immer auf dieses "Glücksgefühl" das sich mit der Zeit einstellen soll...aber bisher warte ich vergeblich...
Ich werde im Sport bis heute (ich bin 21!!) grundsätzlich als letzte in Manschaften gewählt, das deprimiert schon leicht aber inzwischen lach ich meistens drüber, weil die "Jungs" scheinbar keine "Mädchen" mögen. Man sollte meinen, dass die langsam erwachsen sind
Der beste Sportlehrer den ich hatte (weil er total cool drauf war), hat immer gesagt:
Ich jedesmal jammernd: Ich kann das nicht...!
Er darauf grundsätzlich: Warum kommst du dann überhaupt zur Schule??
Für ihn war Sport das wichtigste Fach überhaupt, dabei wog er selbst bestimmt 150 Kilo
Ich hab Sport auch immer gehasst, aber inzwischen macht es mir relativ Spaß. Je nach dem was man halt sportliches macht (machen muss).
Es ist sicher gut, eine Art "Wurzel des Problems" ausfindig machen zu können. Damit das aber nicht zu einer immerwährenden Ausrede und Entschuldigung für mangelnde Aktivität wird würde ich dir raten wahrzunehmen, dass das "Unterbewusstsein" kein eingerosteter, statischer Apperat ist, der aus dem dunklen Hintergrund irrationale Befehle erteilt.
Nur das ich jeden Tag Sport mache, zu Hause Übungen ohne Geräte und 2 mal die Woche Krafttraining im Fitnessstudio also kann von Ausrede schlecht die Rede sein.
Ich kenn dafür doch nur ein Wort: Globalisierung/Massenmord. Es ist zu spät um zu verzeihen und dein betroffen sein. Wir zahlen dafür mit ihrem Blut, denn Menschen gibt es dort genug. Ein ganzes Land das weiter stirbt weil es verachtet wird. -> Mantus: Tansania
ich war schon immer übergewichtig ... kindergarten/volksschule ging noch ... aber danach gings richtig los mit den kilos. als ich noch klein war, bin ich sogar in einem kinderturnverein und in einer kinderballettgruppe gewesen. auch in meiner freizeit hab ich mich gerne bewegt. aber der schulsport wurde mehr und mehr zu einem problem. ich hatte angst zu scheitern, irgendwelche übungen nicht zu schaffen, mich völlig zu blamieren. aber ich hab mich nur selten vor den turnstunden gedrückt und bin natürlich auch bei einigen dingen gescheitert (reck, seil, ringe etc. - alles, wo man halt sein gewicht in der gegend rumschupsen musste ). zum glück hatte ich trotz meiner kilos eine nicht ganz so schlechte kondition und bekam immer gute turnnoten (1-2).
ich treibe heute noch gerne sport - mittlerweile natürlich mit einer ganz anderen "leichtigkeit" . ich bin einfach nur gerne in bewegung und hoffe, dass mir diese begeisterung noch lange erhalten bleibt
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liebe grüße, nelli
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem *rsch klarkommen
Gegen Sport hatte ich auch jahrelang eine Abneigung, die bei mir vom Sport in der Schule kam.
Schulsport war für mich aus diversen Gründen immer ein absoluter Graus. Ich war total unsportlich und wurde entsprechend auch immer als letzte in die Mannschaft gewählt. Wenn man mit den ganz netten Damen zusammen war, konnte man als ungelenker und unliebsamer Teamkamerad auch sehr leicht mal etwas verbal plattgeklopft werden, weil man ja so schlecht war.
Mit Mannschaftssport kann man mich daher bis heute jagen. Insbesondere alles was mit "Synchronhoppeln" zu tun hat, löst bei mir fast schon einen mittelschweren Brechreiz aus.
Ich gehe mittlerweile allerdings sehr gerne und oft ins Fitnessstudio. Dort entscheide ich nämlich alleine, was ich mache und wie lange.
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1. Ziel: 64 kg 21.01.12 2. Ziel: 62 kg 3. Ziel: 60 kg 4. Ziel: 58 kg
Ich kann das auch nachvollziehen, ich habe Schulsport gehasst wie die Pest. Lehrer und Mitschüler haben mich gleichermaßen traktiert, in die Mannschaft wurde ich sowieso nicht gewählt, stattdessen gab's murren und stöhnen, wenn ich zugeteilt wurde. Meine Unsportlichkeit wurde vom Gegenteam auch gnadenlos ausgenutzt und egal bei welcher Sportart, ich wurde von der Gegenseite gehetzt und von der eigenen beschimpft. Wenn es ausnahmsweise nicht die Mannschaft war, die mir das Leben schwer gemacht hat, sorgten schon die Lehrer dafür. Ich bekomme immernoch Beklemmungen, wenn ich an eine Hochsprungstunde denke - habe als einzige schon die niedrigste Hohe (85 cm, ich erinnere mich bis heute) nicht geschafft und wurde gezwungen, es wieder und wieder zu versuchen, während alle anderen auf der Bank saßen und zusahen. Nach einer geschlagenen Stunde, ich hatte schon lange Tränen in den Augen, bekam ich die Note 6 und wurde von der Lehrerin mit dem Kommentar "kein Wunder, bei dem fetten *****" entlassen. Da war ich 15 und völlig am Ende. Heute habe ich zum Glück ein ganz anderes Selbstbewusstsein, aber ein Knacks ist geblieben. Ich würde heute noch NIEMALS Mannschaftssport anfangen. Ich tanze ziemlich gerne, aber es reicht schon, wenn jemand dort eine blöde Bemerkung macht und es kostet mich beim nächsten Mal Überwindung, wieder hinzugehen. Habe auch eine Abneigung gegen Sportmannschaften, möchte z.B. nicht mit einer Jugendfussballmannschaft im selben Zugabteil sitzen. Und ich halte Sport auch nicht für pädagogisch wertvoll, sondern für ethisch bedenklich wenn er einem beibringt, gezielt auf Schwächere loszugehen und sich an deren Scheitern aufzugeilen statt ihnen zu helfen.
Ich mache Sport alleine für mich, weil ich weiß, dass es gut für mich ist, aber nicht, weil es mir besonders Spaß macht.
Also ja, Frühprägung - das kann ich unterschreiben
Ich finde man sollte vor allem getrennt Sportunterricht machen. Mir ist egal wie man das trennt (Mädchen/Jungs, bessere/schlechtere Kondition, Übergewicht/Normalgewicht wwi.). Weil es da eben Unterschiede gibt. Ich denke auch wenn man dann getrennt Sport macht, sodass jeder in der Klasse das bewältigen kann, dann gäbe es auch nicht so viele die Sport "lernen zu hassen".
Und ja es liegt auch an den Sportlehrern zum Teil (ja, ich schiebe nicht die ganze Schuld denen zu, die können auch nur mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln arbeiten). Klar gibt es gute, verständnissvolle Lehrer aber leider gibt es bis heute auch die Lehrer, die meinen, dass man halt zu tun hat was die sagen, wenn mans nicht kann kriegt man eine 6. So ein Exemplar hatte ich vor ein paar Jahren noch. Und ich gebe gerne zu, dass ich damals ein paar sechsen kassiert habe - weil ich doch tatsächlich gewagt habe mit ihm zu disskutieren.
Ich kenn dafür doch nur ein Wort: Globalisierung/Massenmord. Es ist zu spät um zu verzeihen und dein betroffen sein. Wir zahlen dafür mit ihrem Blut, denn Menschen gibt es dort genug. Ein ganzes Land das weiter stirbt weil es verachtet wird. -> Mantus: Tansania
Bei uns wurde nach Tabelle benotet, ganz "objektiv". Wenn man die vorgeschriebene Zeit/Höhe/Weite nicht erreicht hat, gab's eben die 6. Gab im GK Leichtathletik Leute, die sich abkämpfen mussten für ihren Belegpunkt, weil sie sonst durch's Abi gefallen wären. Zum Glück ist mir das erspart geblieben. Das wäre erst mal ein Trauma, wenn man wegen 2 Sekunden beim 100-Meter Lauf nicht zur Abiturprüfung zugelassen wird