Ich habe eine Grammatikexamensprüfung vor mir und muss mich regelrecht dazu zwingen, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Lernen ist ja eh so eine Sache, aber bei so einem staubtrockenen Fachgebiet fällt es mir gleich doppelt schwer, mich wirklich auf meinen Hintern zu setzen.
Ich schiebe das dann imer weiter nach hinten, suche Ausreden was ich noch alles im Haushalt zu tun habe und was JETZT unbedingt erledigt werden muss, weil ich mich sonst nicht konzentrieren kann, gehe in's Internet oder Fernsehen usw.
Wie ist das bei euch?
Wie motiviert ihr euch und geht mit dem Gelerne um?
Am schlimmsten ist es bei mir, wenn ich für mehrere Sachen gleichzeitig büffeln muss. Ich kann es absolut nicht haben, mich nicht ausschließlich auf ein Gebiet konzentrieren zu dürfen.
Aber, welch Wunder: ich weiss ja ganz genau, dass es erstens was bringt und zweitens halb so wild ist, wenn ich dann mal wirklich anfange. Nur bis dahin zu kommen ist jedes Mal wieder ein Akt der Unmöglichkeit ^^.
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Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
Ich schreibe im März Examen und muss dafür auch sieben Tage pro Woche lernen. Ach ja, das macht so viel Spaß.... Es ist so viel Stoff, dass ich immer und immer alles wieder vergesse und manche Sachen schon zum 5. Mal wiederhole und sie mir immer noch nicht merken kann. Das geht jetzt seit Oktober 2008 so und ich könnte nur noch kotzen. Die Krönung des ganzen ist aber, dass ich pro Woche noch 2-3 fünftsündige Probeklausuren schreiben muss.
Motivation ist leider auch nicht mehr allzu viel da, weil das ganze einfach zu ätzend ist...
Wer sich diese unmenschliche Art des Examens ausgedacht hat gehört erschlagen. Es ist einfach nur beschissen, dass das ganze Studium von sechs blöden Klausuren abhängt, die innerhalb von zwei ochen geschrieben werden und bei denen 30-40% durchfallen....
Bei uns sind es insgesamt ich glaube 16 Prüfungen die sich auf x Teilgebiete erstrecken. Ich habe jetzt Grammatik, dann schreibe ich meine Zulassungsarbeit und dann kommen innerhalb von August 2010 bis ich glaube Juni 2011 Psychologie, Pädagogik, Schulpädagogik, Fachdidaktik Sozialkunde, Fachdidaktik Englisch, Sprachwissenschaft Englisch, Literaturwissenschaft Englisch, Sprachbeherrschung Englisch, Soziologie, Politikwissenschaft... Psycho und Päda habe ich jeweils im August und ich glaube Oktober, den Rest komplett zwischen Ende Februar und Juni.
Ich habe echt keine Ahnung wann ich dafür so lernen soll, dass ich alles draufhabe, zumal die Anforderungen extrem hoch sind und wir die Inhalte nichtmal ansatzweise komplett im Studium durchgenommen haben ... da wird man echt bekloppt bei und ich lerne allein für Grammatik insgesamt einen Monat o_O.
Vielleicht können wir uns irgendwie gegenseitig unterstützen?
Oh, und die Krönung ist natürlich, dass die komplette Examensnote von diesen Prüfungen abhängt. Wenn man DA verkackt, war das ganze Studium komplett für den Eimer!
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Geändert von ragamuffin (09.11.2009 um 12:40 Uhr).
Ich muss noch nicht lernen, aber Magisterarbeit schreiben. Danach kommt dann erst das Lernen. Habe nächstes Frühjahr 2 schriftliche und 2 mündliche Klausuren und das ergibt dann mit der Magisterarbeit zusammen meine Magisternote.
Oh, und die Krönung ist natürlich, dass die komplette Examensnote von diesen Prüfungen abhängt. Wenn man DA verkackt, war das ganze Studium komplett für den Eimer!
Wie froh bin ich da, dass ich modularisiert studiere. Wenigstens einen Vorteil den das ganze hat. Bei mir zählen die Examensprüfungen nämlich nur 30 Prozent der Endnote. Sind auch nur vier. Pädagogik schriftlich vier Stunden und mündlich 60 Minuten plus je ein Fach mündl und eins schriftlich - dann halt auch wieder 4 Stunden bzw. 60 Minuten.
Der Hauptteil meiner Note - also 60 Prozent - kommt aus den schon gemachten Scheinen und da ist es auch nicht so, dass alle zählen, sondern man schon so ein bisschen sortieren kann. Manchmal das Prinzip der bessere von zwei Scheinen oder was man nicht in die Note eingehen lässt, wird dann in der Prüfung nochmal abgefragt.
Achja, und die Examensarbeit zählt dann auch nur 10 Prozent.
Wie froh bin ich da, dass ich modularisiert studiere. Wenigstens einen Vorteil den das ganze hat. Bei mir zählen die Examensprüfungen nämlich nur 30 Prozent der Endnote. Sind auch nur vier. Pädagogik schriftlich vier Stunden und mündlich 60 Minuten plus je ein Fach mündl und eins schriftlich - dann halt auch wieder 4 Stunden bzw. 60 Minuten.
Der Hauptteil meiner Note - also 60 Prozent - kommt aus den schon gemachten Scheinen und da ist es auch nicht so, dass alle zählen, sondern man schon so ein bisschen sortieren kann. Manchmal das Prinzip der bessere von zwei Scheinen oder was man nicht in die Note eingehen lässt, wird dann in der Prüfung nochmal abgefragt.
Achja, und die Examensarbeit zählt dann auch nur 10 Prozent.
Das klingt wie meine Zwischenprüfung .
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Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
Was es wiederum nach meiner neuen Studienordnung nicht wirklich gibt. Man zeigt nur alle Scheine vor, die für die Zwischenprüfung verlangt werden und bekommt dann eine Bescheinigung über seine Zwischenprüfung.
Achja, wenn ich meine zweite mündliche Prüfung für den normalen regulären Schein auch versemmelt hätte, wäre ich ausm Studium rausgewesen. Nur soviel damit man nicht denkt, dass das neue Studium total toll ist. Zweimal eine Modulprüfung in den Sand gesetzt und das wars dann. Achja, und Sitzscheine gibts bei uns nicht mehr - überall wird ein benoteter Schein gemacht.
Was es wiederum nach meiner neuen Studienordnung nicht wirklich gibt. Man zeigt nur alle Scheine vor, die für die Zwischenprüfung verlangt werden und bekommt dann eine Bescheinigung über seine Zwischenprüfung.
Achja, wenn ich meine zweite mündliche Prüfung für den normalen regulären Schein auch versemmelt hätte, wäre ich ausm Studium rausgewesen. Nur soviel damit man nicht denkt, dass das neue Studium total toll ist. Zweimal eine Modulprüfung in den Sand gesetzt und das wars dann. Achja, und Sitzscheine gibts bei uns nicht mehr - überall wird ein benoteter Schein gemacht.
Das war bei uns schon immer so, Scheine gibt es nur gegen Leistung und zweimal durch dieselbe Prüfung gerasselt = tschüss.
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Das war bei uns schon immer so, Scheine gibt es nur gegen Leistung und zweimal durch dieselbe Prüfung gerasselt = tschüss.
Oh ... bei uns war es halt früher nie so. Ist wahrscheinlich so eine Bundeslandabhängige Geschichte.
EDIT: Mit reinspielen kann natürlich auch, dass ich Naturwissenschaften studiere und sie da eigentlich auf Teufel komm raus immer versuchen die Leute durchs Studium zu bringen. Weiß halt nicht wie es bei den Sprachlern früher war.
Oh ... bei uns war es halt früher nie so. Ist wahrscheinlich so eine Bundeslandabhängige Geschichte.
EDIT: Mit reinspielen kann natürlich auch, dass ich Naturwissenschaften studiere und sie da eigentlich auf Teufel komm raus immer versuchen die Leute durchs Studium zu bringen. Weiß halt nicht wie es bei den Sprachlern früher war.
Bei uns gelten diese Regelungen für alle Fächer, soweit ich weiss.
Mehr als zweimal darf man sich normalerweise nicht an Prüfungen versuchen.
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