wie schon einmal im Forum erwähnt möchte ich mein Studium wechseln.
Nun sind meine Interessen sehr breit gefächert und ich kann mich einfach nicht für eine Sache entscheiden.
Wie habt ihr euch für euer Studium oder die Ausbildung entschieden?
Wusstet ihr immer genau was ihr machen wollt oder habt ihr zwischen mehreren Möglichkeiten ausgewählt?
Ich hatte mich eigentlich schon so gut wie für etwas entschlossen, allerdings ist dieser Studiengang nur als Fernstudium oder etwa 300km von mir zu hause weg möglich.
Wegziehen kommt für mich absolut nicht in Frage und das Fernstudium wollen meine Eltern nicht so gerne weil da der geregelte Altag fehlt und man keinen richtigen Ansprechpartner oder Lernpartner hat.
Die zweite Möglichkeit die im Raum stand ist lediglich an einer privaten Universität möglich und da kostet ein Monat schon 600 Euro zu teuer!
Meine Eltern hatten dann die Idee ich solle zu meinem Favoriten also der Studiengang der als Fernstudium möglich wäre etwas studieren oder als Ausbildung machen was dazu passt und hinter her dann wenn ich einen Job habe das Fernstudium nebenbei laufen lassen so wie es eigentlich auch üblich sei, das ist eben der Sinn eines Fernstudiums.
Ist eben auch ein teurer Spaß monatlich fast 400 Euro!
Ich habe nur die Sorge das ich wenn ich zwei Dinge studiere nachher als überqualifiziert gelte in dem Falle wäre wohl die Ausbildung sinnvoller. Oder?
Ich hatte mir überlegt vielleicht mal Rat bei der Agentur für Arbeit mir zu holen weil ich eben soviele Möglichkeiten und Interessen habe. Ich hab mir mal eine Liste gemacht mit Ausbildungen und Studiengängen die in Frage kämen und da kam richtig was bei raus und auch wirklich sehr unterschiedliche Richtungen.
Einschränkungen habe ich so keine außer das meine Eltern nicht mal eben 400 oder mehr monatlich für das Studium aufbringen können, normal liegen Studiengebüren ja bei rund 700 Euro in 6 Monaten.
Hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben woher ihr wusstet was das richtige ist.
Hat vielleicht sogar schon jemand erfahrungen mit der Agentur für Arbeit in solch einem Fall gemacht?
In diesem Berufsinformationszentrum war ich schon mal und das war absolut keine Hilfe.
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1. Ziel unter 140kg ---> 12.6.2010
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In früheren Jahren haben meine Berufswünsche desöfteren gewechselt, aber im Hinterkopf hatte ich immer den Traum, Deutschlehrerin zu werden. Da ich allerdings dachte, dass die Berufsaussichten eher schlecht wären (und später auch aus Gründen wie Aufstiegschancen, Gehalt, etc.) habe ich den Gedanken immer wieder verworfen.
Ich bin jung Mama geworden und habe mich jetzt entschlossen, diesen Traum doch zu erfüllen. Weil es ein relativ sicherer Job ist, er familienfreundlich ist, die Berufsaussichten mittlerweile doch ganz gut sind und ich mich nicht dem permanenten Konkurrenzkampf der Privatwirtschaft ausgesetzt sehe. Durch meine Mutter habe ich gelernt, was ein stressiger Beruf ist. Ich wünsche mir das nicht ständig für meine Familie und mich
Ein bisschen schade finde ich es schon, dass ich nie die Möglichkeit haben werde, in einem Unternehmen mein Können zu zeigen, Zeugnisse und Diplome vorzuweisen, bei einem Bewerbungsgespräch zu punkten. Aber mal sehen, vielleicht kann ich ja auch neben meiner Tätigkeit als Professorin selbstständig durchstarten. Und ich würde gerne Autorin werden...
Ich selbst habe also schon lange etwas Konkretes im Kopf. Am 1. Oktober startet dann mein Studium - Lehramt für die Unterrichtsgegenstände Deutsch und Englisch.
Mir persönlich war das Arbeitsamt eine große Hilfe.
Ich verstehe allerdings nicht, warum wegziehen für Dich so gar nicht in Frage kommt. Mir war mein Traumberuf das auf jeden Fall wert - man kann ja wieder zurückkehren. Nyah.. muß ja jeder selbst wissen.
mein traumberuf stand seit meinem ersten schultag fest: grundschullehrerin =)
und diesen beruf nehme ich jetzt in angriff
dafür muss ich aber auch einige hürden auf mich nehmen- 4stunden zugfahrt (hin und rückweg) täglich!
klar könnte ich dahin ziehen, hab da auch ein jahr gewohnt, aber mir hat es überhaupt nicht gefallen-
die familie und freunde haben mir zu sehr gefehlt.
aber mittlerweile macht mir das zugfahren nichts mehr aus- durch das nrw-ticket komm ich auch umsonst dahin,
irgendwelche kompromisse muss man ja eingehen, um sein ziel zu erreichen
und irgendwann is es ja auch vorbei
ich würd mir mal überlegen, ob es keine fahrgemeinschaft gibt, mit der du mitfahren könntest, um doch noch dein traumstudium nachgehen zu können
ich finde das wirklich schade, wenn du aufgrund der entfernung das studium nich beginnst und später wirst du dich sicherlich mal ärgern
das du da nich hinziehen wilst kann ich teilweise verstehen-mir gefällt meine studienstadt auch nicht, dafür muss ich wie gesagt jetzt lange zugfahrten auf mich nehmen
ich wünsche dir viel glück bei deiner entscheidung
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...es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
[Alexis Carrel]
in kleinen Schritten geht`s zum Ziel: September '11 - Mai '12
Also ich hab erst durch Praktika meinen Traumberuf entdeckt, hatte aber dann das Problem, dass er mit knapp 400-500 Euro im MOnat für mich zu teuer war und das günstigere Schule zu weit weg waren und ich mir keine Wohnung etc leisten konnte.
Dann hab ich gott sei Dank noch einen anderen Beruf gefunden, der genauso schön ist und damit werde ich wohl glücklich werden
soweit ich mich erinnern kann, wollte ich eigentlich immer anwältin werden.
meine eltern wollten dann aber, das ich mich in der 13. klasse doch auf eine ausbildung bewerbe, falls das mit dem studium nix wird. mittlerweile hatten wir dann auch einen kurs in der schule, wo so einige themen für die Jura-Studium-Interessierten besprochen wurden. Inklusive div. besuchen im Gericht. Da hab ich dann gesehen, das Gerechtigkeit leider nicht immer was mit Recht-Bekommen zusammen hängt. Ein Praktikum hat dann aber auch den Ausschlag gegeben, das ich mich nach was anderem umsehe, da ich eigentlich immer ein Anwalt werden wollte, der für Gerechtigkeit kämpft und auch genügend Zeit für seine Mandanten. Leider sieht die Realität so ganz anders aus.
Also hab ich damals dieses Buch vom Arbeitsamt durchgesehen, was alle Ausbildungsberufe und Studiengänge enthielt. Das Arbeitsamt selbst und das BIZ waren aber selbst keine Hilfe.
Zum Schluss habe ich eine Ausbildung angefangen, die 700km weit von meinen Eltern entfernt war und nix aber auch so absolut nix mit meinem vorherigen Berufswunsch zu tun hatte.
Damals gab es diese Ausbildung nur in 3 Bundesländern und keines davon war Brandenburg oder Berlin also bin ich nun in Aachen.
Ich muss sagen, ich bin sehr glücklich mit meiner jetzigen Berufswahl als Programmierin auch wenn ich meine Familie nur noch sehr selten sehe und so ziemlich keine freunde mehr in der 'alten heimat' habe (sie akzeptieren oft nicht, das wenn man nur dreimal im jahr zu hause ist, man nicht die ganze zeit mit ihnen party machen will). Aber ich würde den Schritt immer wieder machen auch mit dem wissen, was ich jetzt habe. Denn ich habe jetzt nicht nur einen beruf der mir liegt und mir spass macht, ich bin auch wesentlich selbstständiger und selbstbewusster geworden.
Aber ganz ehrlich... bei einer entfernung von 300km... da gibt es doch bestimmt gute verbindungen mit der bahn dahin. ansonsten reden wir hier von 2,5h autofahrt.
ich würde hin ziehen und freitag nach der uni direkt nach hause fahren und montags früh direkt zur uni. nach einem jahr kann man auch nicht unbedingt immer eine aussage über einen ort treffen. ich brauchte wesentlich länger um mich in aachen einzugewöhnen, weil die menschen hier komplett anders sind als in berlin.
außerdem lernt man im studium ja auch leute kennen, die selbst nicht von dort kommen und so kann man sich zusammen schließen und so ist das dann auch viel einfacher.
überleg dir wirklich, ob du wegen 300km dich vielleicht nicht für deinen traum entscheiden willst. keiner sagt dir, das du später nicht sowieso für deinen job von deiner familie weg ziehen musst.
die option deiner eltern klingt aber auch gut. eine ausbildung machen, die verwandt ist mit dem studium, danach wenn du eine gute anstellung gefunden hast, machst du das fernstudium. die ausbildung und arbeit wirst du dann als praktikum anrechnen lassen können. bei so einem weg, brauchst du dir auch keine gedanken zu machen, bzgl. überqualifikation. nur ist das ein wesentlich steinerner weg, denn deinen arbeitgeber interessiert es nicht, ob du abends noch für klausuren lernen musst oder nicht und du deshalb total müde zur arbeit kommst.
Das wegziehen kann ich mir nicht leisten, dann könnte ich vom Geld her genauso gut das Fernstudium in betracht ziehen. Was am Ende wohl noch günstiger wäre
Ich bin auch leider jemand der sehr schwer Anschluss findet und wenn mein Umfeld nicht stimmt leiden meine Leistungen leider direkt darunter.
Dieses Risiko will ich wirklich nicht eingehen, ich möchte nicht nochmal sagen müssen ich will wechseln.
Hat denn jemand von euch schon eine Ausbildung gemacht und danach studiert? Wäre ja auch eine Option!
Das diese Option sicher nicht einfach ist weis ich, kenne schon ein paar Leute die das auf diese Weise gemacht haben, meine Nachbarin zum Beispiel hat das Studium in der Schwangerschaft als Fernstudium gemacht. Sie wollte bis das Kind mit 3 in den Kindergarten geht zuhause bleiben und in dieser Zeit hat sie dann noch studiert.
Da gehört natürlich auch viel Disziplin zu!
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Geändert von sidney2000 (16.09.2009 um 15:06 Uhr).
ich kann dir nur einen tipp geben...studier nicht bwl sondern z.b. betriebswirtschaft oder personalwirtschaft ...
schau einfach, dass dein studiengang nicht zu allgemein ist...
Du meintest wohl Volkswirtschaft, oder?
Ich denke, man sollte schon nach seinen Neigungen gehen. BWL an sich fände ich gar nicht so schlimm, wenn man sich dann "etwas besonderes" im Fächerkanon aussucht (oder meintest Du das?...) Klar, wenn man Controlling wie jeder macht und sich nicht aus dem Masse hervorhebt sieht es mit den Chancen schlecht aus, geht man allerdings ins allgemein verhasste Rechnungswesen oder macht sogar den Wirtschaftsprüfer (da muss man allerdings schon ne Menge in der Birne haben) sieht es auch anders aus
Ich habe recht viele Freunde aus dem Bereich. Komischerweise haben alle, die ein Unistudium angeschlossen haben entweder vorher in der Bank gelernt oder beim Steuerberater. Die Fh-ler dagegen haben gleich studiert...
Allerdings sind die Uni-Leute heute in wesentlich besseren Positionen untergekommen...
Was wäre denn Dein Wunschstudium und was würdest Du denn lernen wollen?
Mein Wunschstudium wäre entweder Wirtschaftspsychologie oder Fahrzeugtechnik, auf Platz drei käme dann Sozialpädagogik.
Sind halt wie man sieht sehr breit gefächerte Richtungen und das macht es eben auch so schwer.
Zu jedem Studium gäbe es auch etwas das man vor ab als Ausbildung absolvieren könnte. Fahrzeugtechnik und Sozialpädagogik könnte ich allerdings dort wo ich zur Zeit noch bin direkt studieren.
Wirtschaftspsychologie leider nicht da es wohl noch ein sehr neuer Studiengang ist.
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