Also vom Bafög muß man eh nur die Hälfte zurückzahlen und da gibt's auch Höchstgrenzen und auch gesetzliche Hilfestellungen [zB bei fehlender Zahlungsfähigkeit], der Kredit ist [zumindest gehe ich mal davon aus] auf die Bedürfnisse von Studenten angepasst. Und für mich persönlich ist es ein großer Unterschied, ob ich in meine Zukunft investiere oder Schulden wie Handyvertrag oder so einen Blödsinn habe.
Manche Wege fordern halt Opfer, aber wenn ich mir sicher wäre, dass ich den Weg gehen möchte, dann würde ich diese Opfer auf mich nehmen. Immerhin macht man so eine Arbeit [im angestrebten Fall] ja auch sein Leben lang
..das man abwägen muß, versteht sich natürlich, da geb' ich Dir völlig Recht
Zum Thema Ausbildung und dann Studium:
So habe ich das gehandhabt. Hab erst eine 3jährige Ausbildung gemacht und dann im Anschluss daran ein Studium im selbigen Bereich. Vorher Abi. Bin also mit 23 Jahren ins Studium und nu mit 26 Jahren dann fertig und für mich ists perfekt so.Bei uns haben unglaublich viele eine Ausbildung vorab absolviert.
Zu meiner Berufsrichtung bin ich übrigens eher zufällig gekommen. Nachdem mir das Arbeitsamt leider nach mehrmaligen Treffen sehr wenig helfen konnte, hab ich über Bekannte vom Beruf der Diätassistentin erfahren und mich dann im Inet informiert und es war mir direkt klar "Das ist es!". Danach war das Studium der Oecotrophologie die nächste Konsequenz
Ein Berufszweig, von dem mir übrigens die Berufsberaterin dringendst abgeraten hatte *g* Aber ich will nicht abstreiten, dass es da auch kompetentere Leute gibt.
Gibt es übrigens noch die Programme im BIZ, die einem Berufe vorschlagen??? Die waren auch sehr witzig. Bei mir stand mehrmals Gärtnerin an 1. Stelle, wobei ich so quasi alles zum Eingehen bringe
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Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen. (Goethe)
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt. (Gandhi)
Ich habe selbst das Studium gewechselt: Habe zuerst Politikwissenschaft studiert, habe nach einem Semester aufgehört und zu BWL gewechselt und bin damit super glücklich.
Ich bin auf BWL gekommen, weil ich bei meinem Politikwissenschaftsstudium schon eine Vorlesung Personal&Organisation hatte, die mir als einzige gefallen hat.
Zitat:
Zitat von avis
ich kann dir nur einen tipp geben...studier nicht bwl sondern z.b. betriebswirtschaft oder personalwirtschaft ...
schau einfach, dass dein studiengang nicht zu allgemein ist...
Ich verstehe nicht ganz warum... In jedem Studium kann man seine eigenen Schwerpunkte legen und damit in bestimmte Richtungen gehen.
Ich fände es eher schwer sich schon vor Beginn des Studiums festzulegen, wenn man die Richtungen noch nicht genau kennt.
In meinem Studium muss man im Grundstudium in allen Bereich ein Grundwissen erwerben, dadurch kann man sich orientieren und herausfinden welcher Bereich einem am meisten Spaß macht. Noch dazu ist dieses Grundwissen wichtig für jeden Betriebswirtschaftler.
Zitat:
Zitat von sidney2000
Ich bin auch leider jemand der sehr schwer Anschluss findet und wenn mein Umfeld nicht stimmt leiden meine Leistungen leider direkt darunter.
Dieses Risiko will ich wirklich nicht eingehen, ich möchte nicht nochmal sagen müssen ich will wechseln.
Ich kann dich sehr gut verstehen, die Tatsache, dass ich wahnsinniges Heimweh hatte war einer der Gründe wieso ich gewechselt habe.
Andererseits gibt es im Studium wirklich wahnsinnig viele Möglichkeiten Leute kennen zu lernen....ich will dir also keine Angst machen.
Und ich weiß auch (genauso wie du), dass spätestens bei der Jobsuche evtl. ein Umzug angesagt ist. Ich habe das Glück in einer großen Stadt zu leben in der es eine Menge Jobs gibt, da ist natürlich die Chance auch höher hier was zu bekommen.
[quote=trino;3145824
Ich denke, man sollte schon nach seinen Neigungen gehen. BWL an sich fände ich gar nicht so schlimm, wenn man sich dann "etwas besonderes" im Fächerkanon aussucht (oder meintest Du das?...) Klar, wenn man Controlling wie jeder macht und sich nicht aus dem Masse hervorhebt sieht es mit den Chancen schlecht aus, geht man allerdings ins allgemein verhasste Rechnungswesen oder macht sogar den Wirtschaftsprüfer (da muss man allerdings schon ne Menge in der Birne haben) sieht es auch anders aus
[/quote]
Naja, für BWLer gibt es ja auch viele Jobs, gerade im Controlling werden eigentlich viele gesucht... ja man muss gute Noten haben und Praktika machen, aber auch wenn man etwas "gewöhnliches" macht stehen die Chancen nicht schlecht.
Die Frage ist ja auch: Was möchtest du mal arbeiten? Das musst du nämlich wesentlich länger machen als das Studium.
Ich schätze mal, sie meint mit 'eng' eher den Radius, den Du da in Erwägung ziehst.
Genau den - und eben auch die fehlende Flexibilität.
Zitat:
Zitat von Tira
Manche Wege fordern halt Opfer, aber wenn ich mir sicher wäre, dass ich den Weg gehen möchte, dann würde ich diese Opfer auf mich nehmen. Immerhin macht man so eine Arbeit [im angestrebten Fall] ja auch sein Leben lang
..das man abwägen muß, versteht sich natürlich, da geb' ich Dir völlig Recht
Jo Tira, genau das habe ich auch gedacht...
Übrigens muss man ja auch nicht gleich eine eigene Wohnung mit allem PiPaPo haben. Ich habe übrigens mein studienbezogenes Praktikum (ich benötigte 2 Jahre) in einem begehbaren Kleiderschrank (wirklich!) zwischen fremder Wäsche angefangen, in den ich nur eine Matratze geschmissen habe. Und das ganze, nur um pünktlich mein Praktikum anfangen zu können... Aber sobald ich ein richtiges (und eben bezahlbares) WG-Zimmer gefunden hatte bin ich dort ausgezogen...
Wenn Du wirklich wolltest würdest Du das auch schaffen.
Eine Freundin von mir musste sich alles selber finanzieren, hat sogar ihr Kindergeld zu Hause abgegeben. Genau als sie studieren wollte hat ihr Vater seinen Betrieb schließen müssen und die Mutter (ohne Ausbildung) war ein Fall für Hartz. Da war wirklich nicht mal ein Lebensmittelcarepaket der Eltern drin! Und sie hat es auch geschafft - mit elendigen Gesprächen mit der GEZ dass sie ja unter dem Sozialhilfesatz leben würde und dass das doch nicht sein könne und lauter solcher Dinge...
Zitat:
Zitat von VanillaVerena
Naja, für BWLer gibt es ja auch viele Jobs, gerade im Controlling werden eigentlich viele gesucht... ja man muss gute Noten haben und Praktika machen, aber auch wenn man etwas "gewöhnliches" macht stehen die Chancen nicht schlecht.
Die Frage ist ja auch: Was möchtest du mal arbeiten? Das musst du nämlich wesentlich länger machen als das Studium.
Naja, deshalb hab ich auch nicht BWL studiert, obwohl die BWLer mehr als das doppelte verdienen als ich. Ein Jahresverdienst von 70 000 EUR werde ich wohl nie haben, egal wieviele Aufträge ich an Land ziehe
Aber ich würde eben verkümmern, immer nur am Schreibtisch sitzend mit diesen ganzen Zahlen
wie schon einmal im Forum erwähnt möchte ich mein Studium wechseln.
Nun sind meine Interessen sehr breit gefächert und ich kann mich einfach nicht für eine Sache entscheiden.
Wie habt ihr euch für euer Studium oder die Ausbildung entschieden?
Wusstet ihr immer genau was ihr machen wollt oder habt ihr zwischen mehreren Möglichkeiten ausgewählt?
Ich hatte mich eigentlich schon so gut wie für etwas entschlossen, allerdings ist dieser Studiengang nur als Fernstudium oder etwa 300km von mir zu hause weg möglich.
Wegziehen kommt für mich absolut nicht in Frage und das Fernstudium wollen meine Eltern nicht so gerne weil da der geregelte Altag fehlt und man keinen richtigen Ansprechpartner oder Lernpartner hat.
Die zweite Möglichkeit die im Raum stand ist lediglich an einer privaten Universität möglich und da kostet ein Monat schon 600 Euro zu teuer!
Meine Eltern hatten dann die Idee ich solle zu meinem Favoriten also der Studiengang der als Fernstudium möglich wäre etwas studieren oder als Ausbildung machen was dazu passt und hinter her dann wenn ich einen Job habe das Fernstudium nebenbei laufen lassen so wie es eigentlich auch üblich sei, das ist eben der Sinn eines Fernstudiums.
Ist eben auch ein teurer Spaß monatlich fast 400 Euro!
Ich habe nur die Sorge das ich wenn ich zwei Dinge studiere nachher als überqualifiziert gelte in dem Falle wäre wohl die Ausbildung sinnvoller. Oder?
Ich hatte mir überlegt vielleicht mal Rat bei der Agentur für Arbeit mir zu holen weil ich eben soviele Möglichkeiten und Interessen habe. Ich hab mir mal eine Liste gemacht mit Ausbildungen und Studiengängen die in Frage kämen und da kam richtig was bei raus und auch wirklich sehr unterschiedliche Richtungen.
Einschränkungen habe ich so keine außer das meine Eltern nicht mal eben 400 oder mehr monatlich für das Studium aufbringen können, normal liegen Studiengebüren ja bei rund 700 Euro in 6 Monaten.
Hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben woher ihr wusstet was das richtige ist.
Hat vielleicht sogar schon jemand erfahrungen mit der Agentur für Arbeit in solch einem Fall gemacht?
In diesem Berufsinformationszentrum war ich schon mal und das war absolut keine Hilfe.
Du hast doch schon gefunden was du machen willst und lässt es dir a) von deinen Eltern ausreden, und bist b) nicht bereit für diesen neuen Lebensabschnitt umzuziehen.
Verstehe ich nicht, sorry.
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Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
Man kann nicht alle Menschen miteinander vergleichen nur weil andere Leute mit Umzügen und nebenher Arbeiten klar kommen heißt es nicht das andere Leute daran nicht scheitern. Viele die mit mir angefangen haben zu studieren sind durch die finanzielle belastung und das einsame Gefühl gescheitert und niedergeschlagen zurück nachhause gegangen.
Jeder Mensch ist anders, die einen haben kein Problem mit sowas die andere schon, deswegen kann man nicht sagen wenn du das wirklich wollen würdest würdest du umziehen.
Diesen Satz halte ich für eher engstirnig.
Genauso ist es mit dem Fernstudium, viele versuchen es und scheitern aber es gibt auch genug die sich da durch beißen und es schaffen.
Und wenn ich für das Studium umziehe kann ich genauso gut die 380 Euro für die privat universität die direkt um die ecke ist bei mir auf den Tisch legen. Wahrscheinlich sind die 380 Euro monatlich dann noch günstiger als umzuziehen.
Bafög bekommne ich keins, mein Vater verdient zu viel. Ich habe nicht gesagt das meine Eltern mich nicht unterstützen aber sie können nicht alles komplett zahlen sie zahlen Studiengebüren und halt alles was ich so brauch. Umzug und sowas ist da nicht mehr drin da wir auch noch andere Sachen zu zahlen haben.Kredit ist ein Risiko da man wenn man es nicht schafft Schulden hat die schwer Rückzahlbar sind und der Kredit muss auch in einer gewissen Zeit abgezahlt werden.
Ich hab mich bei meiner Bank erkundigt und das wären pro Monat 100 Euro Zuschuss.
Auserdem ist es ein Unterschied für mich ob ich wegen einem Job umziehe oder wegen eines Studiums.
Bei einem Job hab ich was in der Hand ich verdiene Geld wenn das mit dem Studium nicht klappt steh ich doof da.
Und wenn ich eine Ausbildung machen wollen würde erst einmal wäre das kein Problem hier bei mir in der Nähe das richtige zu bekommen.
Ich denke das wenn man ein Studium oder eine Ausbildung gut absolvieren möchte man sich wohl fühlen sollte und nicht mit anderen Sorgen belastet werden sollte. Das wurde uns aus ganz am Anfang von der Psychologin der Hochschule gesagt. Sie hat gesagt das man nur einen guten Abschluss schafft wenn man sich auch darauf voll und ganz konzentrieren kann und nicht abgelenkt wird.
Meine Mutter ist zum Beispiel schwer Herzkrank, ganz ehrlich ich würde mich noch unwohler fühlen wenn ich km entfernt wäre als wenn sie gesund wäre.
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1. Ziel unter 140kg ---> 12.6.2010
2. Ziel unter 135kg --->
3. Ziel unter 130kg --->
Geändert von sidney2000 (16.09.2009 um 23:47 Uhr).
Du hast doch schon gefunden was du machen willst und lässt es dir a) von deinen Eltern ausreden, und bist b) nicht bereit für diesen neuen Lebensabschnitt umzuziehen.
Verstehe ich nicht, sorry.
meine Eltern reden es mir nicht aus, sie sagne nur das man ein fernstudium neben einem beruf machen sollte. so sind diese arten zu studieren auch gedacht.
Das ich nicht umziehen soll haben die nie gesagt das kommt von mir und das hat auch Gründe die ich schon genannt habe.
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1. Ziel unter 140kg ---> 12.6.2010
2. Ziel unter 135kg --->
3. Ziel unter 130kg --->
Man kann nicht alle Menschen miteinander vergleichen nur weil andere Leute mit Umzügen und nebenher Arbeiten klar kommen heißt es nicht das andere Leute daran nicht scheitern. Viele die mit mir angefangen haben zu studieren sind durch die finanzielle belastung und das einsame Gefühl gescheitert und niedergeschlagen zurück nachhause gegangen.
Jeder Mensch ist anders, die einen haben kein Problem mit sowas die andere schon, deswegen kann man nicht sagen wenn du das wirklich wollen würdest würdest du umziehen.
Diesen Satz halte ich für eher engstirnig.
In vielen Köpfen geht das aber nicht rein, dass ist das traurige. Ich wollte unbedingt eine Ausbildung machen, die mich zwischen 400-500 Euro im Monat gekostet hätte. Ich bekomme kein Schülerbafög, weil meine Mutter "zu viel" verdient. Also wir können grade so damit leben. Arbeiten wäre ich jedes Wochenende gegangen nur leider ist das auch nicht immer möglich, irgendwann muss ich auch lernen, und ich bin auch nicht die hellste, von daher. Unter anderem wäre die Schule von 8 uhr morgends bis 18 uhr gegangen (ja solche Schulen gibt es, besonders in dem Beruf).
Ich hätte vllt die möglichkeit gehabt, auf eine Schule zu gehen, die entweder nichts gekostet hätte, oder aber viiiiel weniger. Nicht möglich. Ich hätte umziehen müssen, da das nihct eben mal mit mehrere Stunden hin und zurück geklappt hätte. Außerdem muss man überlegen, was dann alles an kosten auf einen zukommen. Nebenjob? Vllt hat man Glück und wenn nicht? In dem Beruf einen Kredit zu bekommen, den ich lange zurückzahlen hätte müssen? Unmöglich, daverdient man am Anfang sehr wenig, kenne viele, die sich durch Nebenjobs so überhaupt über Wasser halten können.
Für mich ist es mittlerweile die richtige Entscheidung, einen anderen Beruf gewählt zu haben.
Tut mir leid, aber das meiste sind [meiner Meinung nach] fadenscheinige Ausreden - da ich aber nicht denke, dass Diskussion einen Sinn hat, wünsche ich Dir einfach mal viel Erfolg im Berufsleben.
Man kann nicht alle Menschen miteinander vergleichen nur weil andere Leute mit Umzügen und nebenher Arbeiten klar kommen heißt es nicht das andere Leute daran nicht scheitern. Viele die mit mir angefangen haben zu studieren sind durch die finanzielle belastung und das einsame Gefühl gescheitert und niedergeschlagen zurück nachhause gegangen.
Da nimmst du dir grad selber den Wind aus den Segeln.
Denn wer sagt dir denn, dass du dich nicht total wohlfühlst im neuen Studiengang in einer neuen Stadt?
Andere haben's nicht gepackt - warum sollte es dir nicht ganz anders gehen?
Woran scheiterte denn das aktuelle Studium?
Fernstudium würde ich nicht machen, wenn ich nicht entweder nebenher einen Job (Vollzeit bzw 75%-Stelle) ausüben würde oder Mutter wäre.
Mir würde der direkte Kontakt zu Uni, den Dozenten und den Kommilitonen fehlen - nur alleine lernen, nö!