Wir haben aber auch in der ersten ziemlich kleinen Wohnung jeder sein eigenes Zimmer gehabt, in den größeren dann natürlich erst recht, und vermuten, dass das durchaus gut getan und dazu beigetragen hat, dass wir es immernoch total schön finden. Kann ich nur empfehlen. Außerdem unternehmen wir auch öfters getrennt was mit unterschiedlichen Freunden oder Vereinen - um so schöner ist es dann, wieder heimzukommen und dem anderen davon zu erzählen!
Genau dieser Punkt macht mir ein wenig Sorgen. Mein Freund sagt ja schon jetzt, dass er unbedingt sein eigenes Zimmer haben möchte. Das kann er von mir auch auch gerne, aber 3 Zimmer Wohnungen sind fast immer teurer welche mit 2 Zimmern....da müssen wir dann bei anderen Dingen zurückstecken, also vor allem bei der Lage (und damit evtl. höhere Kosten für Transport) und ein Garten wäre dann wahrscheinlich auch nicht drin.
Wie wichtig waren denn bei euch anderen Rückzugsräume in der Wohnung? Reichen zwei Zimmer für 2 Personen?
wir waren grad etwa 7-8 Monate zusammen, als wir überlegt haben, nach einer gemeinsamen Wohnung zu schauen... Ich war grad 20 und mein Mann 25. Wir haben beide noch zu Hause gewohnt, mein Mann war vorher schon "halb" ausgezogen in der vorherigen Beziehung... Ich hatte nie Bedenken oder dergleichen, grad vielleicht weil wir noch nicht so lange zusammen waren! ICh bereue es bis heute nicht!
Auf was wollt ihr warten? Ihr seid 5 Jahr liiert, ihr liebt euch doch? Hast du "Angst", dass du deine "Freiheit" verlierst? War bei uns nicht so, mein Mann ist damals 3 mal die Woche ins Handballtraining, und ich zwei bis drei mal die Woche ins Fitnessstudio usw... und die gemeinsame Zeit haben wir einfach genossen
@ zu Thema Platz... also wir hatten Glück, hatten von Anfang an eine 4 Zimmer WOhnung, gut 90qm! Zu zweit hatten wir da toll Platz... wir wohnen heute noch dort, zu viert, das ist jetzt schon enger... also ich finde idealerweise sollten es 3 Zimmer sein, Schlafzi, Wohnzi und Arbeitszi, nebst Küche Bad etc. Zwei Zimmer wären uns zu wenig gewesen, hätte ich nicht gemacht!
Danke für die vielen Beiträge
Das hört dich ja alles sehr positiv an, was ihr zu berichten habt! Ich hatte Bedenken, dass man vll. das Interesse aneinander verliert. Außerdem bin ich auch eher als mein Freund der Typ, der seinen Rückzugsort (z.B. Zimmer) braucht und der sich auch gut mal allen beschäftigen kann und nich ständig aufeinander hocken muss. Trotzdem habt ihr natürlich Recht; man kann auch trotz gemeinsamer Wohnung seine Freiheiten haben! Und WARUM WARTEN? Wir kennen uns; wir haben einen ähnlichen Geschmack, gleiches Sauberkeitsbedürfnis; ähnliche Ansichten und die Fernbeziehung fällt uns sowieso nicht leicht. Mittlerweile freue ich mich drauf!! Die Wohnungssuche is dann wieder ein anderes Thema (bestimmt nich einfach in `ner begehrten Großstadt )...
Dann viel viel Erfolg bei der Suche nach dem passenden Nest Man kann nie garantieren, dass es für immer gut geht, aber wer nicht "wagt", der nicht "gewinnt"... bislang halten wir es noch gut aus... nach 12 Jahren zusammen in einer Wohnung und 10 Ehejahren...
wir sind im mai 2006 zusammengekommen und im november relativ spontan zusammengezogen. erst hat es gut geknallt, dann war es super. noch ein bisschen besser wurde es, als wir dann aus der 2-zimmer-wohnung ohne küche (also niesche im wohnzimmer) in eine dreizimmer-wohnung umgezogen sind und den anderen nicht ständig ertragen mussten.
Zur Größe der Wohnung kann ich auch noch kurz was sagen:
wir haben die erste Zeit übergangsweise in meiner 2-Zimmer-Wohnung (54qm) gewohnt... war okay, aber auf Dauer wäre das zu eng gewesen... von den qm eigentlich nichtmal, wenn die Wohnung ein halbes Zimmer mehr gehabt hätte.
Jetzt wohnen wir in einer 3,5-Zimmer-Wohnung auf 84qm, das ist um einiges entspannter. Wir haben jetzt ein extra Arbeits-/Gästezimmer, in dem auch ne Couch und ein Fernseher steht, also hat man da auch mal eine Ausweichmöglichkeit... und gerade weil mein Freund wegen seines Fernstudiums zur Zeit viel lernen muss, wäre es ne Zumutung, wenn er dies im Wohnzimmer machen müsste, wo ich gleichzeitig beim Fernsehen auf der Couch liege...
__________________ **Was lange währt, wird endlich gut**
Bei uns war's völlig anders als bei jedem anderen Paar was ich kenne... Wir waren seit 3 Jahren zusammen, jeder wohnte noch zu Hause. Es war zwar in Planung, dass wir zusammenziehen, heiraten und auch Kinder wollen, aber wir haben es dann genau umgekehrt gemacht- ich wurde schwanger, wir haben geheiratet und sind erst DANN zusammengezogen (unsere Wohnung war noch nicht fertig, so dass wir als verheiratetes Paar noch 2 Monate in unseren Zimmern bei unseren Eltern gewohnt haben )
Geklappt hat es dennoch wunderbar, wir haben nächsten Monat 10. Hochzeitstag.
Bei uns war es so ähnlich, nur ohne schwangerschaft!
Wir waren 5 jahre zusammen und haben nach der hochzeit noch 6 wochen in unseren "kinderzimmern" gewohnt weil sich die fertigstellung unserer wohnung immer weiter hinausgezögert hat.
Geplant war dass wir schon VOR der hochzeit einziehen können. Die hochzeit absagen wollten wir aber auch nicht weil ja schon alle einladungen verschickt waren, band reserviert etc.
Bei uns hat es auch wunderbar funktioniert. Wir hatten diesen monat 3. Hochzeitstag!
Wie wichtig waren denn bei euch anderen Rückzugsräume in der Wohnung? Reichen zwei Zimmer für 2 Personen?
uns war das ganz wichtig, dass jeder einen rückzugsraum hatte.
also wir hatten nicht wie in in der wg ein eigenes zimmer, aber ich hatte das wohnzimmer mit TV und laptop auf dem schoß und er hatte seinen pc im arbeitszimmer.
ich saß oft bei ihm und er auch oft bei mir, die türen waren nur gaaaaaaanz selten zu, aber es war schon gut, allein den gedanken zu haben, sich zurückziehen zu KÖNNEN, wenn man wollte..
wir sind nach 4 jahren zusammen gezogen, haben dann drei jahre in der gemeinsamen wohnung gewohnt (miete) und jetzt wohnen wir im sanierten eigenheim..
Ich hab die Hochzeit lange aufgeschoben, weil ich nach der Hochzeit nicht ausdiskutieren wollte, zu wem man nun geht "Zu Dir oder zu mir?"...
Deshalb haben wir uns 10 Jahre in Fernbeziehung "ausprobiert". Dann sind wir nach Australien geflogen und haben in einem Landcruiser mit Einbaubetten das Land bereist. Nach 2 1/2 Monaten Enge, die wir nicht so empfunden haben, haben wir uns dann das Ja-Wort gegeben.
In unserer ersten Wohnung (Wohnung ist etwas untertrieben) hatten wir
einen riesengroßen Arbeitsraum (mit 2 Schreibtischen, vielen Regalen und Couch), ein Schlafzimmer, ein halbes Zimmer (Kleiderschrank), Wohnzimmer, eine kleine Werkstatt, Küche und Bad. Außerdem einen Gartenschuppen und Garagen - also Rückzugsmöglichkeiten ohne Ende...
Das war aber nicht das Problem. Wir hatten eher "Anfangsschwierigkeiten" mit unterschiedlicher Ordnungsliebe und Reinlichkeit. Irgendwie blieb alles an mir hängen, weil mein Mann immer meinte, es müsse doch noch nicht gemacht werden, ist sei doch noch soweit in Ordnung...
Nach einem Ortswechsel in einer neuen Wohnung haben wir zwar weniger Quadratmeter, aber dafür eine ganz gute Zimmereinteilung.
Jetzt ist ja auch noch ein Kind dazugekommen, also mussten wir schon etwas mehr Ordnung rein bekommen...
Wir haben jetzt einen ganz guten "Plan". Also nicht schriftlich, aber eben so eine Einteilung.
Wir haben jeder unsere Aufgaben und die dann immer. Also gibt es keine Diskussion mehr, wer wofür Sorge tragen muss. Ich fuhrwerke nicht in seinen Aufgaben rum, weil es mir nicht schnell genug weggeräumt ist oder der Rasen zu lang ist, er hört sich auch meine Sprüche an, was wieder nicht geklappt hat - weil er jetzt sieht, dass er wirklich manchmal etwas faul ist... Und wenn abends der Müll nicht raus gebracht wird, dann gibt es eben viele Fruchtfliegen...
Ich musste aber auch lernen, wenn mein Mann meint, dass er heute Abend nicht die Post durchforsten und ins Arbeitszimmer bringen will, dann geht das auch morgen (dafür hab ich ihm jetzt ein Ablagefach auf der Anrichte plaziert).
Klar, man wird schon irgendwie "altes Ehepaar" und mufft sich wegen alltäglicher Dinge an, aber die Liebe kommt trotzdem nicht zu kurz und wenn sich jeder nebenbei etwas am Riemen reißt und versucht, es etwas dem anderen Recht zu machen, dann geht das schon
Wir sind jetzt 17 Jahre "zusammen", davon 10 Jahre Fernbeziehung und 7 Jahre verheiratet in gemeinsamer Wohnung (OK, mittlerweile im spießigen Reihenhaus )
Wir sind auch nach 3 Jahren Fernbeziehung zusammen gezogen. Mein Vater hat mit mir gesprochen ob ich mir das vorstellen könnte und so...
Gab aber keine Probleme, wir beide haben den Haushalt geteilt und auch das Geld, da mein Mann studierte musste ich viel zahlen. Nach weiteren 4 Jahren haben wir uns dann das JA Wort gegeben