Da es mit meinen Einkünften aus der Selbständigkeit vorne und hinten nicht mehr reicht, habe ich mich bei der Firma "Innovex" als Pharmaberaterin beworben.
Bin ja examinierte Krankenschwester und die Firma will für ganz Deutschland 500 Leute einstellen.
Also genau genommen, ist Pharmaberater nicht genau das, was ich machen will, denn da werden nur Leute gesucht, die sowas schon gemacht haben.
Die Stellenanzeige lautet: Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekraft für Patienten-Service-Programme
Meine Aufgabe besteht darin, ein neues Produkt - beispielsweise Insulinspritze ohne Kanüle - den Ärzten und den Patienten vorzustellen, ihnen die Handhabung zu erklären und für Fragen, Probleme immer da zu sein.
Oder bei bestimmten Medikamenten Nebenwirkungen zu erfragen, die nicht im Beipackzettel stehen, um diese dann darin aufzunehmen.
Meine Frage:
Kennt jemand diese Firma und/oder übt diesen Beruf aus?
Was möchtest du denn wissen? Soll das nur dem Erfahrungsaustausch dienen?
Ich weiß nur von meinem Chemieprofessor, der in der Pharmazie tätig ist und viel mir Ärzten zu tun hat, dass Pharmaberater bei Ärzten nicht besonders beliebt sind. Der Großteil empfindet sie angeblich als störende Klinkenputzer. Die Straßenhändler der Medizin nennt er es
Ich möchte dich nicht entmutigen, aber vielleicht ist das ja gut zu wissen. Vielleicht trifft das aber ja auch nicht für alle Mediziner zu.
Sie bekam ein minimales Festgehalt und der Rest bestand aus Verkaufsprovisionen, gemessen an der Nachfrage in ihrem Einsatzgebiet.
Leider lief die Sache nach der Gesundheitsreform nicht mehr so rund, da die meisten Medikamente von den Kassen nicht mehr bezahlt wurden und die Nachfrage dementsprechend gering war.
soweit ich weiß, sitzt man oft im auto und muss halt immer von arzt zu arzt oder klinik zu klinik fahren. termine machen, ständig mit den kunden in kontakt bleiben und neue dazu gewinnen. es ist wichtig, dass man eine verkäufernatur ist und man spaß daran hat, da es sonst nicht rüber kommt. man muss seriös wirken, damit die ärzte sich gut aufgehoben fühlen.
es ist eben ein verkaufs- und vermarktungsberuf.
wobei es beim pharmaberater ja schwerpunktmäßig beratung ist und der verkauf weniger gefragt ist als beim referenten.
viel reden und überzeugen muss man aber in beiden berufen.
ich bin mir grad nicht sicher, aber muss man nicht eine schulung zum pharmaberater/referenten dafür gemacht haben von der IHK z.b?
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(Start: 90,2 kg ->aktuell: 75,4 kg ->Ziel: 69,0 kg)
05/09-01/10 = Weight Watchers (-12,5 kg)
02/10-heute = Kalorienzählen (-2,3 kg) hier gehts zu meinem Ernährungstagebuch
Geändert von kugelkatze (05.07.2009 um 18:23 Uhr).
soweit ich weiß, sitzt man oft im auto und muss halt immer von arzt zu arzt oder klinik zu klinik fahren. termine machen, ständig mit den kunden in kontakt bleiben und neue dazu gewinnen. es ist wichtig, dass man eine verkäufernatur ist und man spaß daran hat, da es sonst nicht rüber kommt. man muss seriös wirken, damit die ärzte sich gut aufgehoben fühlen.
es ist eben ein verkaufs- und vermarktungsberuf.
wobei es beim pharmaberater ja schwerpunktmäßig beratung ist und der verkauf weniger gefragt ist als beim referenten.
viel reden und überzeugen muss man aber in beiden berufen.
ich bin mir grad nicht sicher, aber muss man nicht eine schulung zum pharmaberater/referenten dafür gemacht haben von der IHK z.b?
Die Notwendigkeit der Pharmareferentenausbildung hängt von der Vorbildung ab: Wenn man Pharmazie, (Human- oder Veterinär-) Medizin, Biologie oder Chemie studiert hat oder eine entsprechende Ausbildung als TA in einem der genannte Gebiete hat, geht es auch ohne die Pharmareferentausbildung, ansonsten ist sie quasi Voraussetzung.
Abgesehen davon kann ich im Prinzip allem oben gesagten nur zustimmen (arbeite in der pharmazeutischen Industrie, zwar nicht als Pharmaberaterin, aber man bekommt ja auch einiges aus dem Außendienst mit ). Wie erwähnt muß man sich halt darüber klar sein, daß man im Prinzip ein Produkt an den Mann bringen soll, egal wie wolkig die Pharmafirmen das auch umschreiben mögen- wenn man also keine Freunde am Verkaufen hat bzw. kein Verkäufertyp ist, sollte man sich einen Einstieg in diesen Beruf gut überlegen. Ein größerer Anteil des Einkommen hängt daher auch von Prämien/Boni oder ähnliche erfolgsabhängigen Bestandteilen ab. Außerdem herrscht wohl in nicht wenigen Firmen ein gewisser Druck, etwa daß man jeden Tag x Ärzte besuchen muß oder einen bestimmten Umsatz zu erbringen hat. Wenn Du dann z.B. ein eher dünnbesiedeltes oder wirtschaftsschwaches Arbeitsgebiet hast, kann das schon ziemlich anstengend bis schwer erfüllbar werden, weil einfach die Voraussetzungen schlecht sind.
Ich würde jedenfalls generell sagen, daß es ein Beruf ist, in dem man gut verdienen kann, wenn man ein kommunikativer Verkäufertyp ist (und wenn man beispielsweise Marketingambitionen hat und eine entsprechende Vorausbildung mitbringt, ist es u.U. ein guter Einstieg ins Marketing im Pharmabereich; ich weiß von einigen Leuten, die jetzt im Marketing arbeiten, daß sie vorher als Pharmaberater/-referenten gearbeitet haben). Wenn man allerdings eher introvertiert ist, ungern verkauft, nicht gerne Auto fährt oder abends immer gerne pünktlich den Griffel fallen läßt (Veranstaltungen am Abend und am Wochenende, die man betreuen muß, kommen als Pharmaberater/-referent oft auch auf einen zu), sollte man sich vielleicht lieber ein anderes Tätigkeitsfeld suchen.
Was möchtest du denn wissen? Soll das nur dem Erfahrungsaustausch dienen?
Ich weiß nur von meinem Chemieprofessor, der in der Pharmazie tätig ist und viel mir Ärzten zu tun hat, dass Pharmaberater bei Ärzten nicht besonders beliebt sind. Der Großteil empfindet sie angeblich als störende Klinkenputzer. Die Straßenhändler der Medizin nennt er es
Ich möchte dich nicht entmutigen, aber vielleicht ist das ja gut zu wissen. Vielleicht trifft das aber ja auch nicht für alle Mediziner zu.
Dern Eindruck habe ich auch gewonnen durch das Blog eines Arztes was ich lese. (Ist allerdings ein Arzt in den USA.)
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Neustart am 2.12.09 mit WW ProPoints.
Ich danke euch erst mal recht herzlich. Nun schrieb ich ja schon im Eingangspost, daß ich nicht die Voraussetzungen für "Pharmaberater" habe, aber ich mich auf die Stellenanzeige:
Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekraft für Patienten-Service-Programme
Meine Aufgabe besteht darin, ein neues Produkt - beispielsweise Insulinspritze ohne Kanüle - den Ärzten und den Patienten vorzustellen, ihnen die Handhabung zu erklären und für Fragen, Probleme immer da zu sein.
Oder bei bestimmten Medikamenten Nebenwirkungen zu erfragen, die nicht im Beipackzettel stehen, um diese dann darin aufzunehmen.
bezog.
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.
Also ich meinte, ob es jemanden gibt, der von Patienten-Service-Programmen schon was gehört hat oder sie selber ausführt.
Die Firma hat einen guten Ruf.
.....Damit ist es Innovex gelungen, neben der Mitarbeiterorientierung, die schon seit Jahren mit der Auszeichnung zu einem der besten Arbeitgeber Deutschlands gewürdigt wird, auch seine 100%ige Kundenorientierung unter Beweis zu stellen. Im bundesweiten Wettbewerb belegte das Mannheimer Unternehmen den 24. Platz und konnte bei der Preisverleihung in Hamburg am 28. Mai 2009 darüberhinaus den Sonderpreis des besten Personaldienstleisters in Empfang nehmen.