Ich bin auch bis zur Geburt unseres Sohnes ca. 60km einfache Strecke gefahren. Wir wollten nicht in München wohnen, sondern ländlich. Ich habe das bis heute nicht bereut. Man gewöhnt sich an die Pendelei. Probleme gabs bei mir allerdings im Winter, da war es ab und zu unmöglich durchzukommen. Schneeverwehungen und dazwischen liegengebliebene LKW's auf Sommerreifen....Allerdings ist das ein PRoblem, dass sich in eurer Gegend nicht stellen dürfte.
Hallo,
ich denke einfach, dass es darauf ankommt, wo man genau wohnt. Wenn man in der Nähe einer Großstadt wohnt bedeutet auch pendeln was ganz anderes, als hier im Wald.
Mein Mann fährt (wenn er in der Firma arbeitet) ca. 75km einfache Strecke, aber er arbeitet viel im Ausland oder von zu Hause aus. Ich habe nur 1km zur Arbeit, könnte also zu Fuß gehen. Da wir beide unseren Job nicht verlegen können, haben wir uns so entschieden.
Aber wenn beide pendeln müssen, dann finde ich das sehr schlecht, weil zuviel Zeit drauf geht. Bei uns ist klar, dass ich mich um Essen und Haushalt kümmere, einfach in der Zeit, in der er im Auto sitzt. Wenn er hier ist, macht er automatisch mit. Wenn beide im Auto sitzen, bleibt jegliche Arbeit liegen und muss auf später verschoben werden.
Es ist auch total schwer einzuschätzen, was einem der Freundes- und Bekanntenkreis wert ist. Will man den durch einen Umzug aufgeben? Die Nähe zur Familie, zum Heimatort?
Da muss sehr viel individuell entschieden werden!
Tina
PS: Letztes Jahr habe ich mir von dem durch den Umzug eingesparten Benzingeld (von 10km auf 1km Strecke) einen ca. 100qm großen Vorgarten von einem Gärtner anpflanzen lassen können. Man glaubt gar nicht, was für große Summen da rein kommen.
also hier in Lev wohnen wir erst seit einigen Monaten und sind vom Exil (Schweiz) wieder hierher gekommen weil es hier halt Arbeit gab.
Unsere Große kommt nächstes Jahr in die Schule und bis dahin wollen wir uns entschieden haben, denn die Maus mußte schon so oft umziehen und ein Umzug mit Wohnortwechsel in der Grundschulzeoit geht gar nicht (wenn es sich nicht irgendwie vermeiden lässt).
Hier haben wir keine Familie, die wohnen alle am Niederrhein, das ist ja auch nicht sehr weit, unsere Eltern sehen wir jetzt auch einmal wöchentlich.
Die Grundstückspreise sind am Niederrhein günstiger- hier zählt ja alles wo es schon etwas ländlicher und grüner wird zum Kölner und Düsseldorfer Einzugsgebiet, so daß es damit grade wenn man etwas raus will aus der Stadt schon wieder sehr teuer wird.
Ich bin hin und hergerissen, dort am Niederrhein haben wir unsere Familien und auch noch einige Freunde, dort kommen wir her, kennen uns aus und nach den Jahren der Umzüge wäre das zum ersten Mal wieder sowas wie ankommen...
Wir häten auch direkt Kontakte zu vielen menschen, da unsere Eltern und Schwiegereltern dort ja auch noch wohnen, das würde (hört sich doof an) irgendwie viel Zeit sparen, weil man sich nicht wieder ALLES neu aufbauen müsste...
Andererseits sind wir, auch als Familie nie den Weg des geringsten Widerstandes gegangen, das Pendeln kostet sehr viel Zeit und sehr viel Geld.
Ich denke mal das ist ne Gewissensfrage und wegen der EInschulungsgeschichte habe ich das Gefühl mir würde jemand die Pistole auf die Brust setzen.
Hallo,
also mein Mann pendelt täglich gute 50km (einfach). Er steigt vom Bahn in den Bus um und ist insgesamt etwa 90min unterwegs. Aber seit seine Mitfahrgelegenheit verstorben ist, war mit dem Auto zu pendeln finanziell indiskutabel. Das Schöne an seinem Monatsticket ist, dass wir am Wochenende und an Feiertagen zusammen damit fahren können.
SleeP
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Never let them know that you're scared
Ich muß nicht pendeln und wohne in der Stadt (also einem Vorort).Da ich Bus fahren muß bin ich trotzdem täglich 2 Stunden unterwegs um auf die Arbeit und wieder nach Hause zu kommen.
Viele Kollegen kommen von "außerhalb" mit dem Auto.......das ist im Sommer ok,im Winter aber hat das so seine Tücken.Um unsere Stadt herum gibt es einige Steigungen und jedes Jahr genügt ein Idiot mit Sommereifen im Winter um den ganzen Verkehr lahm zu legen.......Dann haben meine pendelnden Kollegen extra viel Spaß..........
ich fahre ca. 25 minuten zur arbeit und ich habe mich bewusst dazu enschieden so wenig wie möglich zu pendeln. es hätte auch die möglichkeit gegeben mich in der schweiz oder in liechtenstein zu bewerben, da wäre die gehälter höher...aber auch die benzinkosten um einiges. und mehr als doppelt so viel fahrtzeit. jedenfalls..nach nem übelst stressigen tag, will ich nicht noch ne stunde nachhause fahren, sondern bin froh um jede minute, die ich weniger fahre.
ich bin eine weile gependelt während dem studium. das ist hart. für mich wärs nix.
aber in der Schweiz ist das Tanken doch sooooo günsig, das ist hier bei den Spritpreisen ein echter Wehmutstropfen
Ich denke mir, man muß auch überlegen, wie viel es im Endeefekt an Mehrfahrzeit ist, jetzt sind es 25 Minuten für 10km pro Strecke, weil es eben komplett durch die Stadt ist...
ich wollte auf dem Land wohnen. 3 Jahre Großstadt haben mir gereicht. Ich bin halt wirklich ein Landei
Ich lebe jetzt ca. 60 km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Klar hätte ich den Job auch wechseln können, aber dafür ist er in heutigen Zeiten zu sicher und zu gut Ich fahre jeden Tag mit der Bahn. Mein Bahnhof ist die erste Station der Tour und so bekomme ich immer einen Sitzplatz. Es ist eine saubere Bahn mit Klimaanlage (ist nicht DB sondern eine private Bahngesellschaft). Fahrzeit: 1 Stunde +/- Meine Aussteigestation ist die letzte Station der Tour und von da laufe ich nur ca. 5 Minuten zu Fuß zur Arbeit.
Ich wollte immer ein Haus mit großem Grundstück. In Großstadtnähe kaum zu bezahlen. Daher musste ein Kompromiss eingegangen werden.
Nachteil des Ganzen: Ich muss um 5:00 Uhr aufstehen, um um 07:45 h auf der Arbeit zu sein. Komme ich pünktlich weg, bin ich gegen 18 Uhr zuhause. Man muss dadurch viele Dinge ins Wochenende schieben, was ja eigentlich Erholung sein sollte