Ich finde diesen Satz als Betroffene immer noch unmöglich!!
Ich kenne soviele Menschen, die mit Behinderten zusammen leben. Wenn du dann unter "deinesgleichen" bist und weißt, der andere hat genau die selben Alltagsprobleme, wie man selbst, dann wird man offener. Dann sieht es wirklich so aus, als ginge grundsätzlich das Leben der Geschwister und Eltern "kaputt". Nicht auf voller Linie, sondern jeder trägt seine eigenen Steine, die aus der Behinderung resultieren.
Frag meinen gesunden Bruder, der würde nie im Leben zugeben, dass sein Leben durch die Behinderung meines behinderten Bruders "kaputt" gegangen wäre, aber schau ihn dir von außen an und man sieht es total.
Niemand der nicht selbst in der Lage ist, kann sich in Familien mit behinderten Kindern hineinversetzen. Dieses "kaputt gehen" findet unter der Oberfläche statt und wie bei Eisbergen sieht man nur die oberste Spitze. Ab und zu lässt man mal einen Leidensgenossen mal unter diese Oberfläche schauen!
Tina, ich glaube dir das doch! Dass das eine große Belastung ist, ist doch klar! Aber ich bin nun mal sehr eng an zwei Familien dran, die natürlich auch belasteter als z.B. ich sind, aber die ihr Leben trotzdem genießen können, die Beteiligten sind nicht an der Behinderung des Kindes/Geschwisterteils "kaputt" gegangen, warum soll ich das nicht sagen? Die Bandbreite des Leidensdrucks wird auch hier sehr breit gefächert sein, ich habe mich nur gegen dieses Pauschalurteil gewehrt!
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AufdemDomplatzumherirrende und mehrfache Domumrunderin 2011
bei mir ist es zwiespätig
meine "lebenspläne" sind "kaputt"(falsches wort eigentlich...da nur anders)
also anders als ich es mir vorgestellt habe
es geht alles langsamer
nicht so wie ich es mir gewünscht habe
aber innerlich bin ich daran gewachsen
ich sehe das leben mit ganz anderen augen dank ihr
ich schätze viel mehr
mein äußeres leben (viel mehr arbeit..stress mit ämtern...ausbildung machen wird schwierig da ich sie nur die 3 1/2 stunden im kiga allein lassen kann...der 100% geregelte tagesablauf) ist zwar "kaputt"
aber meine seelenwelt ist gewachsen
jeder empfindet das anders
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Ich habe meine ernährung umgestellt!
Die Schokolade steht nun links am PC!
Eine Beleghebamme bringt einem aber nur etwas, wenn man weiss, in welches KH man geht. Ansonsten, wer einmal Komplikationen hatte, darf sowieso nicht mehr in ein GH. Passieren kann leider immer etwas, wobei das doch wirklich die Minderheit der Geburten ist. Aber die Erfahrung aus dem Umfeld sagt auch, dass die Hebammen meistens mehr Ahnung haben als die Ärzte, trotzdem heisst das nicht, dass alle Ärzte schlecht sind.
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Stolze Mama seit 2009, klitzekleine Hoffnung für Juni 2012 im Bauch
Tina, ich glaube dir das doch! Dass das eine große Belastung ist, ist doch klar! Aber ich bin nun mal sehr eng an zwei Familien dran, die natürlich auch belasteter als z.B. ich sind, aber die ihr Leben trotzdem genießen können, die Beteiligten sind nicht an der Behinderung des Kindes/Geschwisterteils "kaputt" gegangen, warum soll ich das nicht sagen? Die Bandbreite des Leidensdrucks wird auch hier sehr breit gefächert sein, ich habe mich nur gegen dieses Pauschalurteil gewehrt!
Ich sage ja auch nicht, dass alles "kaputt" ist! Alle die mich kennen, wissen, dass ich ein sehr lebenslustiger Mensch bin und alles andere als kaputt!
Aber letztes Jahr hatte ich so eine komische Depressionsphase, die wegen meines Bruders ausgebrochen ist. Meine Mutter hat Herzrhythmusstörungen, jedesmal 2 Tage bevor mein Bruder nach Hause kommt und so lange er zu Hause ist. (Er wohnt in einer Wohngruppe 300km weit weg). Mein gesunder Bruder ist nicht wirklich beziehungsfähig. Mein Vater fängt bei "glücklicher Familie-Werbung" immer an zu weinen.
Natürlich leben wir unser eigenes Leben, mit Erfolg in Beruf und unseren eigenen kleinen Familien, aber irgendwo sind Narben, irgendwo waren Abzweigungen auf unserem Lebensweg, die andere Leute nicht bedenken mussten.
Mein heutiger Freundeskreis weiß nicht, dass ich einen behinderten Bruder habe, weil meine Kindheitsfreunde immer "anders" waren. Man baut sich seine Mauern, seinen Schutz, seine eigene Welt.
Ich stehe mit beiden Beinen voll auf der Erde, deswegen kann ich auch so darüber reden. Aber dafür waren viele Therapiestunden (selbst bezahlt, da gab es keine Unterstützung von außen), viele Tränen innerhalb der Familie, viel Vertrauensvorschuss von gewissen Freunden für nötig.
Aber, stellt euch vor: Bis zum Abitur war noch ausgemacht, dass mein Bruder mein Leben lang bei mir in der Wohnung leben muss, wenn die Eltern mal nicht mehr können. Was habe ich für einen Tanz aufgeführt, als er einen lebenslangen Heimplatz bekam.
Nicht das ganze Leben ist kaputt, aber das was kaputt ist, trägt man auch nicht gerne zur Schau!
Ich sage ja auch nicht, dass alles "kaputt" ist! Alle die mich kennen, wissen, dass ich ein sehr lebenslustiger Mensch bin und alles andere als kaputt!
Aber letztes Jahr hatte ich so eine komische Depressionsphase, die wegen meines Bruders ausgebrochen ist. Meine Mutter hat Herzrhythmusstörungen, jedesmal 2 Tage bevor mein Bruder nach Hause kommt und so lange er zu Hause ist. (Er wohnt in einer Wohngruppe 300km weit weg). Mein gesunder Bruder ist nicht wirklich beziehungsfähig. Mein Vater fängt bei "glücklicher Familie-Werbung" immer an zu weinen.
Natürlich leben wir unser eigenes Leben, mit Erfolg in Beruf und unseren eigenen kleinen Familien, aber irgendwo sind Narben, irgendwo waren Abzweigungen auf unserem Lebensweg, die andere Leute nicht bedenken mussten.
Mein heutiger Freundeskreis weiß nicht, dass ich einen behinderten Bruder habe, weil meine Kindheitsfreunde immer "anders" waren. Man baut sich seine Mauern, seinen Schutz, seine eigene Welt.
Ich stehe mit beiden Beinen voll auf der Erde, deswegen kann ich auch so darüber reden. Aber dafür waren viele Therapiestunden (selbst bezahlt, da gab es keine Unterstützung von außen), viele Tränen innerhalb der Familie, viel Vertrauensvorschuss von gewissen Freunden für nötig.
Aber, stellt euch vor: Bis zum Abitur war noch ausgemacht, dass mein Bruder mein Leben lang bei mir in der Wohnung leben muss, wenn die Eltern mal nicht mehr können. Was habe ich für einen Tanz aufgeführt, als er einen lebenslangen Heimplatz bekam.
Nicht das ganze Leben ist kaputt, aber das was kaputt ist, trägt man auch nicht gerne zur Schau!
Das hört sich irgendwie abgedroschen an, aber ich weiß nicht, wie ich's anders ausdrücken kann: Das tut mir alles sehr leid!
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AufdemDomplatzumherirrende und mehrfache Domumrunderin 2011
Ich finde es generell immer sehr schade, wenn man von sich auf andere schließen muss. Denen gehts gut, die anderen, in der "selben" Situation sollen sich nicht so anstellen.
Ich finde es generell immer sehr schade, wenn man von sich auf andere schließen muss. Denen gehts gut, die anderen, in der "selben" Situation sollen sich nicht so anstellen.
Mann, Mann, Chips, das hab ich doch überhaupt nicht geschrieben...
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AufdemDomplatzumherirrende und mehrfache Domumrunderin 2011