ich hab ihn gelesen..und was soll am ende die liebe zu ihm ausdrücken? etwa dieser abschnitt?
"Eaaheaah", macht der Ludwig jetzt gut gelaunt und greift nach Herrn Senges Nase. "Er gehört halt doch irgendwo zu uns", sagt der. Und wer weiß: "Wenn der Ludwig mal geistig so fit sein sollte, dass er danach fragt, werd ich es ihm sagen. Dass mir'n abtreiben hätten lassen. Das ist damals so gewesen, da steh ich auch dazu. Und dass wir heut froh sind, dass er dasitzt und wir ihn ganz gern haben." ?
als mutter einer geistig behinderten tochter die wohl nie das geistige alter von 6 überschreiten wird hab ich sehr wohl das recht zu urteilen
und meine meinung kund zu tuen
Ich glaube nicht, dass man die Behinderung deiner Tochter mit dem vergleichen kann, was hier der Fall ist, Jacy.
__________________
Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
Was wäre das für ein Leben in einem Heim?
Lies dir den Bericht bitte nochmal durch, das Kind hätte niemals "Adoptiveltern" gefunden.
Sehr interessant fand ich auch die Gegenüberstellung.
Im Jahr werden 115.000 gesunde Kinder abgetrieben, aber ein behindertes Kind DARF nicht abgetrieben werden.
Das Gesetz sollte schnellstens geändert werden!
Wenn sich Eltern dann für das Leben des behinderten Kindes entscheiden, ist in Ordnung, jedoch sollten auch die berücksichtigt werden, die das eben nicht können/wollen.
wenn ichs nicht haben will, muss ich mit den konsequenzen leben.
den eltern war das kind doch egal - sie haben ja darüber rumgejammert, dass sich keiner um sie gekümmert hat.. was juckt es sie dann, wie das kind aufwächst und lebt.
der egoismus der eltern ist grenzenlos - und auch wenn sie das kind behalten, das gejammer ist unerträglich und vielleicht wär das kind in einem guten heim mit liebevollen pflegern, die es nicht täglich angucken und denken, "die ärzte wollten dich nicht wegmachen" besseer aufgehoben.
wir leben ja nun auch nicht mehr im mittelalter, wo die gute pflege von behinderten menschen nicht gewährleistet wurde.
warum nicht? weil ich vor der geburt nicht wusste das sie nie ein eigenständiges leben führen kann? weil ich nicht wusste das sie 3 stunden täglich spezialförderung braucht? weil ich allein erziehen d bin?weil ich keine "chance" hatte vorher abzutreiben?
wer über sein eigenes kind SAGT "dann könnte es vielleicht mal vom tisch fallen..." ...egal ob behindert oder nicht..auch wenns nicht so gemeint ist..ein absolutes no go
__________________
Ich habe meine ernährung umgestellt!
Die Schokolade steht nun links am PC!
wenn ichs nicht haben will, muss ich mit den konsequenzen leben.
den eltern war das kind doch egal - sie haben ja darüber rumgejammert, dass sich keiner um sie gekümmert hat.. was juckt es sie dann, wie das kind aufwächst und lebt.
der egoismus der eltern ist grenzenlos - und auch wenn sie das kind behalten, das gejammer ist unerträglich und vielleicht wär das kind in einem guten heim mit liebevollen pflegern, die es nicht täglich angucken und denken, "die ärzte wollten dich nicht wegmachen" besseer aufgehoben.
wir leben ja nun auch nicht mehr im mittelalter, wo die gute pflege von behinderten menschen nicht gewährleistet wurde.
Ich finde deine Flapsigkeit hier ehrlich gesagt unangebracht und zu behaupten den Eltern sei das Kind egal gewesen genauso.
Nebenbei: es HAT sich niemand um die Eltern gekümmert und die haben irgendwie auch mit der ganzen Sache zu tun, oder?
Wenn der Egoismus so grenzenlos wäre, würde Ludwig jetzt sicher nicht bei seiner Familie leben. Ich kann die Mutter verstehen: wie kann man ein Kind auf die Welt bringen und abgeben in der Gewissheit, dass es in einem Heim aufwachsen und niemals Pflegeeltern finden wird? Die Vorstellungen von einem tollen Heim mit liebevoller Atmosphäre ist doch etwas mehr als naiv, meinst du nicht?
__________________
Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
warum nicht? weil ich vor der geburt nicht wusste das sie nie ein eigenständiges leben führen kann? weil ich nicht wusste das sie 3 stunden täglich spezialförderung braucht? weil ich allein erziehen d bin?weil ich keine "chance" hatte vorher abzutreiben?
wer über sein eigenes kind SAGT "dann könnte es vielleicht mal vom tisch fallen..." ...egal ob behindert oder nicht..auch wenns nicht so gemeint ist..ein absolutes no go
Stand bei deiner Tochter zur Debatte ob sie jemals selbständig atmen werden oder überhaupt ihre Umwelt wahrnehmen kann? Soweit ich weiss nicht, oder?
__________________
Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
wenn ichs nicht haben will, muss ich mit den konsequenzen leben.
den eltern war das kind doch egal - sie haben ja darüber rumgejammert, dass sich keiner um sie gekümmert hat.. was juckt es sie dann, wie das kind aufwächst und lebt.
der egoismus der eltern ist grenzenlos - und auch wenn sie das kind behalten, das gejammer ist unerträglich und vielleicht wär das kind in einem guten heim mit liebevollen pflegern, die es nicht täglich angucken und denken, "die ärzte wollten dich nicht wegmachen" besseer aufgehoben.
wir leben ja nun auch nicht mehr im mittelalter, wo die gute pflege von behinderten menschen nicht gewährleistet wurde.
Meine Freundin hat eine schwerstbehinderte Tochter (jetzt 12) und noch einen etwas jüngeren gesunden Sohn (...
Das Mädchen kann gar nichts selbst, nichtmal sitzen, aber wenigstens Breikost essen... Zudem ist sie Diabetikerin etc. ...
Ich kenne ja das Kind, es ist ein richtiger Sonnenschein, lacht viel...
Meine Freundin hatte sie jetzt 12 Jahre lang zuhause, nun ist das Mädchen unter der Woche in einer Einrichtung und am Wochenende daheim (kann aber für Urlaube etc. auch mal länger in der Einrichtung bleiben).
Sie hat sie in diese Einrichtung gegeben nach längerem Zögern, weil sie es körperlich nicht mehr alleine geschafft hat das Kind zu heben etc. (am Wochenende ist ihr Mann mit da)
Der kleinere Bruder liebt seine Schwester, das Mädchen war immer willkommener Teil der Familie und wird es immer bleiben, auch wenn sie jetzt unter der Woche aushäusig betreut wird... Und natürlich zahlt das jede Kasse bzw. Versicherung!!!
Ich habe Hochachtung vor meiner Freundin und ihrer Familie!!!
Ich möchte nochmal darum bitten sich in alle Beteiligten hineinzuversetzen und davon abzusehen, die Eltern pauschal zu verurteilen oder ihnen zu unterstellen sie seien unglaublich egoistisch - immerhin sind SIE es, die ihr Leben mit einem schwerstberhinderten Kind verbringen werden (müssen).
Es ist vollkommen normal, dass sich dazu nicht jeder in der Lage fühlt und es ist anmaßend hier so zu tun, als sei es kein Thema sein Leben komplett umzukrempeln.
Ich weiss auch nicht wie ich handeln würde, aber ich denke nicht, dass die Eltern Kommentare in bereits gefallener Art verdient haben.
__________________
Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.