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Reis
Für rund die Hälfte der Erdenbewohner bedeutet Reis, wie für uns das Brot, schon seit Jahrtausenden Nahrung und Leben. Funde lassen den Schluss zu, dass bereits seit 5.000 Jahren in Asien Reis angebaut wurde und das erste bebilderte Fachbuch über den Reisanbau entstand bereits um 800 v. Chr. in China. Kaufleute brachten den Reis über Indien und Persien nach Nordafrika und die Mauren schließlich legten um das Jahr 1000 in Europa die ersten Reiskulturen an; seit ungefähr dem 15. Jahrhundert wächst er auch in Italien. Kolumbus wiederum brachte den Reis um die gleiche Zeit nach Amerika und heute wird jenes schlanke Rispengras, wie der Reis auch genannt wird, in zahlreichen unterschiedlichen Sorten in allen tropischen und subtropischen Gebieten der Welt angebaut. Die botanische Zahl jenes Sortenreichtums wird auf ungefähr 8.000 geschätzt und in jedem Jahr züchten internationale Saatzucht-Institute neue Typen, die noch wiederstandsfähiger gegen etwaige Schädlinge und Witterungseinflüsse sind, sowie größere Hektarerträge einbringen sollen. Ebenso angestrebt werden höhere Mühlenqualitäten und stetig zu verbessernde Kocheigenschaften. Als wichtigste Erzeugerländer gelten China, Indien, Indonesien und Japan. Der hierzulande angebotene Reis hingegen kommt in der Hauptsache aus den Vereinigten Staaten, sowie aus Italien.
Heute ist der Reis auch für den modernen Menschen die ideale Nahrung, denn er gilt als leicht bekömmlich, gesund und diätetisch wertvoll, sowie als vielseitig, zeitsparend und preiswert.
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