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Olivenöl
Das Olivenöl gilt als Klassiker unter den Speiseölen und wird im Allgemeinen hochgeschätzt wegen seines ausgeprägten und fruchtigen Geschmacks. Es verfeinert Salate und gibt südlichen Gerichten die typische Note. Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, die den Stoffwechsel sehr günstig beeinflussen und dabei helfen, dass "schlechte" LDL-Cholesterin zu senken. So haben Studien ergeben, dass in den Ländern des Mittelmeerraumes trotz einem recht hohen Fettkonsums Erkrankungen des Herz-Kreislaufssystems weitaus seltener vorkommen, als dies bei uns der Fall ist.
Gewonnen wird das dickflüssige Speiseöl aus dem Fruchtfleisch des Olivenbaumes, der in den Mittelmeerländern auf großen Plantagen angebaut wird und über 12 Meter hoch werden kann.
Man erzeugt Olivenöl in sehr unterschiedlichen Verfahren, was wiederum unterschiedliche Qualitäten ergibt.
Naturreines Olivenöl bezeichnet man auch als "natives Olivenöl", da es bei oben bereits beschrieben durch ein sehr schonendes Pressverfahren und ohne Zufuhr von Wärme und ohne chemische Behandlung gewonnen wird. Als höchste Qualitätsstufe gilt "natives Olivenöl extra" und z.T. können auch noch die Qualitätsbezeichnung "extra vergine" im Handel vorkommen. Diese Öle sind recht dickflüssig, haben einen sehr exquisiten Geschmack und sind in ihrer Färbung von einem leichten hellgrün gekennzeichnet.
Mischungen aus nativem und raffiniertem Olivenöl werden zumeist unter der Bezeichnung "reines Olivenöl" angeboten.
Des weiteren ist noch "einfaches Olivenöl" im Handel und nur dieses eignet sich auch zum Braten und Frittieren, da nur dieses Temperaturen bis über 210 Grad Celsius verträgt...
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