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Koriander
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Koriander



Koriander
Der kugelförmige und braune Samen der im Orient beheimateten Korianderpflanze, die man wegen ihres recht eigenartigen Geruchs auch als "Wanzendill" bezeichnet, leistete bereits im Altertum gute Dienste als Gewürz, aber auch als Arzneimittel. So wird der Koriander bereits im "Alten Testament" als Gewürz benannt und z.B. die Ägypter gaben es ihren Toten mit ins Grab. Karl der Große wiederum ordnete den Anbau von Koriander als Arznei gegen vielerlei Gebrechen an - wissenschaftlich erwiesen ist inzwischen, dass Koriander bei Magen- und Darmbeschwerden hilft. In der heimischen Küche kennen wir ganze und auch gemahlene Koriandersamen als Gewürz zum Beizen, für eingelegtes Gemüse wie Gurken oder Rote Bete, alle Arten von Kohl, bei fettem Schweinefleisch, sowie für Brot und Brötchen. Der gemahlene Koriander schmeckt gut zu Weihnachtsgebäck, im Apfelkompott, sowie im Apfelkuchen, bei Gulasch, Geflügelfüllungen und zu Kartoffelgerichten. Ebenso gilt der Koriander als beliebtes Gewürz für diverse Wurstsorten. Seit mediterrane und vor allem die fernöstlichen Gerichte und Spezialitäten auch hierzulande immer beliebter werden, findet man in zahlreichen Läden auch frischen Koriander. Seine zarten Blättchen besitzen ein recht herbes Aroma, was wiederum sehr gut zu gegartem Gemüse, wie Möhren, Zucchini, Bambus oder Sprossen, sowie auch zu diversen Fleischarten passt. Um das Aroma entsprechend zu erhalten, gibt man den frischen Koriander erst am Ende der Zubereitung über die fertige Speise.



 
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