Auch ich kenne das leidige Problem der Schilddrüse. Bis das mal erkannt wurde und nicht als blöde Wehwehchen abgetan war, hatte ich schon einige Kilo mehr drauf. Kriege das aber mittlerweile dank einer kompletten Nahrungsumstellung in Griff. Zwar ist das Abnehmen immernoch langsam aber ich fühle mich besser. Verzichte komplett auf Fleisch und bin auf Bio-Lebensmittel umgestiegen. Ich denke es ist besser dem Körper das zugeben was er möchte. Und wenn mein Körper einen z.B Erdbeerjoghurt möchte, dann ist es Unsinn einen Joghurt mit Geschmacksverstärkern und Aromen ohne Erdbeeren zugeben
Es Hilft auch sehr sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wenn man sich richtig Bewusst macht was man sonst so in sich rein stopft, fängt man an genauer drüber nachzudenken und die Willenskraft ist gleich ein Stück größer
Zumindest ist es bei mir so...aber vielleicht Hilft es ja auch anderen hier.
Hallo!
Bei mir wurde Hashimoto-Thyreoiditis im September 2007 festgestellt. leider ist immer noch kein ausgeglichener hormonspiegel erreicht, sodas es wohl noch ein paar Dosiserhöhungen geben wird. Momentan bin ich bei 125mg L-Thyrocin angelangt (Henning). Meine Ärztin gibt aber nicht mehr als 25mg alle 8 Wochen dazu, da der Stoffwechsel es sonst nicht richtig verarbeiten kann. Bei mir funktioniert es auf jedenfall leider nicht anders. Ich habe diese krankheit schon viel länger unerkannt mit mir herumgeschleppt, so das ein starkes Übergewicht entstanden ist. Es war eine ziemlich frustierende Zeit! Aber nun bin sehr froh zu wissen was mir fehlt und was ich dagegen tun kann. Da ich hoffe nun bald richtig eingestellt zu sein, habe ich gestern begonnen Tagesesspläne zu erstellen, um mich und meinen Körper zu kontrollieren (was mir gut tut und was nicht).
Leider habe ich immernoch mit extremer Müdigkeit (mindestens 10 Stunden Schlaf) und Konzentrationsstörungen zu kämpfen. Wenn ich Krankheitsschübe habe kann ich keine Buchseite lesen und bin den ganzen Tag sehr müde, fühle mich als wen ich Grippe habe und die Augen drücken.... Bin immer froh wenn ich einen einigermaßen geregelten Tagesablauf aufrechterhalten kann. Hoffentlich bessert es sich noch, da ich mein Studium gerne abschließen möchte.
Ich habe auch schon gelesen, das eine Ernährung mit wenigen Kohlenhydrat bei Hashi hilft die Abnahme zu unterstützen. Aber die Kohlenhydrate sind schon sehr wichtig, es ist eben wichtiger die höheren Kohlenhydrate zu essen und kein Weissbrot oder pseudo Vollkornbrot ("Volkornbrot" mit Zuckerrübensirup oder so).
Ich versuche jetzt eine Vollwerternährung.
Auf alle Fälle ist es sehr wichtig seine Esspläne genau zu prüfen und festzuhalten, da man als Hashi in Schubzeiten schneller zunimmt und schlechter abnimmt als ein gesunder Mensch.
Als Informationsquelle kann ich folgendes Buch empfehlen: "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis - Ein Ratgeber" von Leveke Brakebusch und Armin Heufelder, W. Zuckschwerdt Verlag, ISBN: 978-3-88603-917-3
ich habe auch hashimoto. schon jahrelang. klar, das ist nicht leicht richtig eingestellt zu werden. das ist langwierig und braucht zeit. ich bin nach mittlerweile fast sechs jahren auch oft noch falsch eingestellt. das bringt das ganze halt mit sich.
aber ich denke, jeder, der richtig eingestellt ist, kann ganz normal abnehmen!
ich nehme zzt 225l-thyroxin henning. stressbedingt schwankt das. naja gut. ist nicht schön, aber sorry, jammert nicht rum. man kann doch trotzdem abnehmen. beschäftigt euch nicht so viel damit, dass wir es so schwer haben! auch so bücher wie "mein leben mit hashimoto" finde ich überzogen:/
im normalfall merkt man doch nich wirklich was davon
lasst euch richtig einstellen und es geht doch!
ich will damit nicht sagen, dass ich keine symptome habe. ich hab den ganzen mist ja auch aber versteift euch nciht darauf, dass es so schwer ist gewicht zu verlieren...
was die oben genannten leistungseinbrüche betrifft. ja die hat man aber dann gehts doch auch weiter
schafft ihr schon!
Ich denke, wie bei anderen Krankheiten auch gibt es schwere und leichte Verläufe. Und nicht jeder findet den passenden Arzt. Ich denke, man sollte hier den Leidensdruck nicht runterspielen.
Wenn ich mal in die UF falle, kann ich nix mehr: Ich werde depressiv, kann meine Hände nicht mehr benutzen, friere, bin übermüde, kann mich nicht konzentrieren etc.
Wenn ich auf meine Ärzte hören würde, ginge es mir wahrscheinlich ständig so. Natürlich gibt es da auch eine psychosomatische Komponente, aber halt nicht nur. Da kann man nicht alles durch positives Denken ausgleichen.
e: Ich glaub, das geht ein bisschen am Thema vorbei, sorry
Da hatte ich wohl meine istdochallesnichtschlimm-Hasskappe auf
nee das ist ja klar, also wenn man nicht richtig eingestellt ist, dann geht es einem nicht gut.
das kenn ich doch auch...! da kann man nichts mehr. das wollte ich auch nicht runterspielen.
das ding ist halt nur, dass ich finde, man sollte sich nicht zuviel dran aufhalten, dass es schwerer ist abzunehmen..
also die symptome sind doof. keine frage.
mein beitrag ging mehr um die einstellung zum abnehmen. das braucht geduld bis man die richtige dosis gefunden hat...
vielleicht müsst ihr mal eure ärzte interviewen, ob ihr nicht einfach niedriger eingestellt werden könnt.(ich meine nich uf, aber im unteren bereich..) mir geht es auch verdammt schlecht, wenn ich zwar im richtigen bereich, aber an der obergrenze eingestellt bin. wer herz-kreislauf-vorbelastet ist, sollte eh darauf pochen sich bei den werten an der unteren grenze zu bewegen. außerdem ist man dann fitter und motivierter.
was habt ihr denn sonst so für auswirkungen von hashimoto?!
Sag ich doch! Die Ärzte finden eine 'passende ' Einstellung für Dich, wenn die Blutwerte stimmen, aber interessieren tut es nicht, ob Du Dich dabei schlecht fühlst.
Blutwert ok heisst Mensch ok!
So ein Quatsch. Meine Werte sind mit 175 top, aber fühlen tu ich mich trotzdem schlecht. Nur glaubt das so ein Schulmediziner leider nicht! Und einen Zusammenhang Gewicht-Hashi sieht mein dürrer Doc auch nicht.
Deswegen kann der mich bald gern haben....
Macht einer von euch etwas in ganzheitlicher Medizin?
die Wirkung von Hashi im Moment bei mir:
Gelenkststeifigkeit in den Fingern den ganzen Tag, Müdigkeit,Konzentrationsschwäche,gefühlte Halsenge,
Verstärkter Erkältungsgefahr (bin jetzt auch schon wieder am Husten usw), Schweissausbrüche, eingeschränkte Belastbarkeit und Gereiztheit.
Am Schlimmsten ist es im Moment in den Fingergeleken, aber das lasse ich zur
Zeit überprüfen, ob es wirklich von Hashi kommt, denn alles darf man ja auch nicht drauf schieben- sonst übersieht man viell. etwas wichtiges!
Aber es gibt durchaus schlimmere Krankheiten und ich wage es kaum zu jammern vor meinem Freund, der sich mit MS herumplagen darf...
Da wird man als Hashi gaaanz klein mit Hut.....
Lasst es euch ein Trost sein :-/
Habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion die im April 2006 festgestellt wurde. Nachdem ich 17 Wochen am Stück Kopfschmerzen, 60kg in 2 Jahren zugenommen hatte, Schwindelgefühle, Platzängste, Lichtempfindlichkeit, Zyklusstörungen usw. hatte. Naja als dicker Mensch ist man ja nur den ganzen Tag und nimmt davon zu, die liesn mich dann ein Ernährungsprotokoll über einige Wochen schreiben und dann schütteln sie den Kopf kann nicht sein das sie von dem essen zu nehmen.
Dann haben die mich zum Radiologen in die Röhre geschickt wegen den Kopfschmerzen, num Neurologen Gehirnströmemessen usw. nur auf die Idee mir mal Blut zu nehmen und die Schilddrüsewerte zu überprüfen kamen sie nicht bis ich die mal darauf hinwies. Als die Auswertungen kamen, bekamen die total den Schock da die Werte 12fach so schlecht waren wie sie hätten sein dürfen.
Ist schon deprimierend in 2 Jahren soviel zu zunehmen, bzw. dauernd neue Hosen kaufen zu müssen und immer wieder ne Nummer grösser obwohl man weiss das es nicht am essen liegt.
Jetzt versuchen die mich schon seit April 2006 einzustellen, muss alle 6 Wochen zum Blut nehmen. War schon bei 200 L-Thyrox und bin nun wieder bei 150 L-Thyrox aber das geht ständig so hin und her zwischen 150-175. Hoffe das die das langsam in den Griff bekommen.
Zum Glück habe ich schon ein paar Kilos wieder verloren aber will noch einiges mehr runter haben.
Mein Hausarzt würde mich niemals meinen TSH-Wert behalten lassen (0,22 -> eigentlich Überfunktion, wenn nicht Hashi wär). Mir gehts aber im Moment super damit, und da mein Ruhepuls nach wie vor zu niedrig (morgens bei 40) ist, bin ich mir auch sicher, dass ich meinem Kreislauf damit nicht schade. Die anderen Werte sind alle innerhalb der Sollspannen.
Als ich noch auf meinen Arzt gehört habe, hatte ich ein ausgeprägtes Karpaltunnesyndrom (das inzwischen fast weg ist), die schon weiter oben beschriebenen psychischen Probleme, und heftige Ödeme. Meine Blutwerte lasse ich privat kontrollieren.
Ich nehme Staphisagria gegen meine zeitweise Traurigkeit und wegen meiner Gallenkoliken (hab erhöhte Blutfette durch die UF bekommen, und dann Gallensteine angesetzt). Außerdem nehme ich mittags ein Kombipräparat aus Calcium und Magnesium. Selen kann ich mir derzeit nicht leisten, will nächsten Monat mal das billige aus dem Internet versuchen.
Von Selen habe ich auch schon gehört von einer Freundin. Naja mein TSH Wert der schwankt total momentan. Das letzte mal als ich noch 175 nahm hatte ich 1,8 und jetzt wo die mich runtergesetzt hatten war mein TSH bei 0,8. Naja hatte auch schon wieder 2,5 usw. Bin echt mal gespannt wenn das nächste mal die Werte kontrolliert werden was dabei rauskommt. Muss im August wieder hin wenn mein Arzt aus dem Urlaub zurück ist.
Habt ihr nur eure Ernährung umgestellt oder macht ihr irgendeine Form von Diät? Also ich nehme seit Juni 2007 mehr oder weniger erfolgreich ab.