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19.01.2008, 12:55
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hat heute jemand die doku über anorexie gesehen?
wenn ja, eure meinungen dazu würden mich interessieren?!
DANKE
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19.01.2008, 13:02
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ich habe die dokumentation gesehen, jedoch den anfang verpasst.
ich muss sagen, dass ich das konzept der klinik für sehr gut halte und es schade finde, dass die klinik geschlossen werden musste. es ist wohl wahr, dass dort sehr in die privatsphäre eingedrungen wurde, aber letztlich hat es doch gezeigt, dass die patienten nur so gerettet werden konnten.
mir ist jedoch aufgefallen, dass die patienten danach immer noch sehr dünn waren.
positiv an der dokumentation selbst ist mir aufgefallen, dass der fokus nicht auf das essverhlaten der patienten gelegt war, sondern auf die auswirkungen der magersucht und die therapie.
erstaunlich, was die leiterin peggy vollbracht hat.
lG =)
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19.01.2008, 13:49
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Kennt sich schon aus...
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ich hab leider zu spät reingeschaltet und nur noch das Ende mitbekommen. Einen Teilvon der kanadischen Klinik hab ich noch mitbekommen, das Konzept hat mir gut gefallen.
Es ging sehr um die Probleme, die zur Magersucht geführt haben, hatte ich den Eindruck, und das fand ich gut. Sonst geht es immer nur um "wiegt nur noch" "sollte mehr essen" usw...
Ich hätte gerne mehr von der Sendung mitbekommen.
Die Darstellung der Charaktere haben mir gut gefallen, den Umgang mit den Mädels fand ich sehr sensibel.
Die Therapeutin am Ende der Sendung fand ich etwas merkwürdig, aber die Hauptsache ist, daß sich die Patienten bei ihr wohl fühlen und Erfolge haben, und das scheint der Fall zu sein.
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19.01.2008, 15:03
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Wohnt hier
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Ich habe einen männlichen bekannten, der anorexie hat. Ich bin - naja, leicht geschockt gewesen als er mir davon erzählt hat. Hatten sehr lange eine Brieffreundschaft, was sich nachher zu einer E-Mail freundschaft entwickelte.
Als ich ein aktuelles Foto gesehen habe, habe ich scherze darüber gemacht, das er nix auf den Rippchen hat etc. Dann hat er mir das erzählt, und ganz offen mit mir darüber geredet.
Ich finde das ein Thema, welches gar nicht oft genug angesprochen wird. Ich muss zugeben, das ich irgendwie Angst, oder sowas ähnliches verspürte. Gewisse unsicherheit, weil ich dieses Thema, diese Problematik nicht kannte. Und naja. War eine sehr komische Situation, und ich finde es schade das so wenig darüber erzählt, bzw. informiert wird.
Er lebte eine Zeit in einer WG für Männer die Anorexie haben, er hat fortschritte gemacht, ist dann aber leider wieder stark "rückfällig" geworden, und ist nun wieder in einer Klinik, wo er langsam seinem Ziel, "normal" leben zu können - näher gekommen.
Schade das ich die Dokumentation nicht gesehenhabe.
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1. Ziel = U 90
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19.01.2008, 19:43
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Spitzen Naschkatze
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Zitat:
Zitat von kleineprinzessin
Schade das ich die Dokumentation nicht gesehenhabe.
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Da kann ich mich nur anschließen!
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Einen richtigen Abschied erkennt man daran, daß er nicht mehr weh tut. (Hans Noll)
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19.01.2008, 20:08
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Naschkatzen Goldi
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wo lief die denn?
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bis es knallt ^^
3 Punkte
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19.01.2008, 21:05
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die lief heute morgen um 10.10 uhr auf vox ... aber da ja immer protestiert wurde, dass alles schon gezeigt wurde - habe ich den tv tipp gestern auch nicht mehr gepostet 
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19.01.2008, 23:08
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Kennt sich schon aus...
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Was sagst du denn zu der Sendung,wo Du schon fragst, wie andere die fanden? 
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20.01.2008, 00:41
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Naschkatzen Goldi
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Ich habe die Sendung auch gesehen und fand sie wirklich ergreifend.
Wie extrem dünn diese Mädchen in der Klinik waren und vorallem das eine Mädchen, die immer einen Dämon in sich sah, tat mir sehr leid.
Finde aber sonst, dass die Dokumentation dieses Thema echt gut veranschaulicht hat!
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20.01.2008, 08:49
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Ich hab die Doku auch gesehen und ich fand die Doku an sich gut, aber die kanadische Klinik total unheimlich.
Die kanadischen Mädels waren glaube ich sehr sehr weit von einer reinen Essstörung entfernt. Da ging es garnicht mehr ums Essen. Diese Personifizierung der Anorexie als Dämon fand ich bedenklich. Da fallen mir Worte wie Teufelsaustreibung ein.
Mir würde es Angst machen mein Leben derart aus der Hand geben zu müssen wie diese Mädchen es getan haben und ich würde niemals wollen, daß ich so abhängig von nur einer Person bin. Vielleicht brauchten diese Mädchen sowas um nicht mehr unter Druck zu stehen, aber ich fand es fast sektenhaft, weil es so sehr an dieser einen Frau orientiert war. *grusel*
Die Mädchen in der deutschen Klinik fand ich irgendwie näher an einer Essstörung, weil sie eher "normale" seelische Probleme hatten die sie falsch zum Ausdruck brachten. "Nicht Essen" als eine Art Ventil um mit sich selber zurecht zu kommen wobei gleichteitig das Bild, daß man von sich hat immer mehr ins Negative verzerrt wird.
Naja und die Emotionstrainerin fand ich auch eher merkwürdig. Hätte vielleicht auch eine gängige Psyschotherapie geholfen ohne, daß man sich gleich Emotionstrainerin nennt.
Ich habe mich am Ende gefragt wo genau wohl der Punkt sein mag wann das so umschlägt. Irgendwie hab ich in dem Bericht zwei verschiedene Formen der Anorexie gesehen.
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