Wenn gar nichts mehr geht, geht immernoch:
"Wenn du sie nicht überzeugen kannst, dann verwirre sie"
Nein, ernsthaft:
Ich musste beruflich schon zwei, drei solcher Kurse besuchen (wurde allerdings von der Firma bezahlt) und da bringen die einem eigentlich auch nicht viel mehr bei, als es einem der eigene gesunde Menschenverstand nicht auch geraten hätte

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Ganz wichtig ist ein souveränes und selbstbewusstes Auftreten. Ist nicht immer einfach, aber wenn man es erstmal dauf hat, klappt alles andere eigentlich automatisch. Vorausgesetzt natürlich, man hat Ahnung von dem, was man erzählt

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Stell dir einfach mal vor, die Leute kommen alle, um etwas von dir zu lernen oder zu erfahren. Stell dir einfach mal vor, es wäre keine Prüfungssituation, in der du "der Kleinere" bist, sondern eine Infoveranstaltung, für die die Leute gezahlt hätten. Sie würden also kommen, weil sie dich für kompetent genug halten, ihnen noch etwas beizubringen. Sowas hilft echt!
Was auch wichtig ist, ist der Blickkontakt zum Publikum. Auch wenn man es selbst nicht merkt, aber es wirkt extrem unsicher und unsympathisch, wenn man quasi ständig nur in die Luft oder auf einen Punkt hinten an der Wand guckt beim sprechen. Such dir immer mal wieder eine Person aus, der du beim Vortragen in die Augen guckst. Nicht lange, aber eben dass Augenkontakt vorhanden ist.
Gegen Nervosität helfen meiner Meinung nach nur zwei Dinge:
1. sehr gutes Fachwissen, das man vermitteln will und
2. etwas in der Hand haben beim Vortragen
Bei Punkt zwei meine ich keinen Glücksbringer in Kuschelteddyform, sondern einfach nur einen kulli oder Edding. Probiere einfach mal aus, mitten in einem Raum stehend frei zu jemandem zu sprechen. Jeweils 1x mit leeren Händen und 1x mit einem Stift in der Hand. Du darfst ihn anfassen, wie du willst. Auch mit beiden Händen gleichzeitig. Ich finde, das beruhigt sehr. Denn es ist so, dass die meisten Menschen, wenn sie mit oder vor Fremden sprechen, nicht wissen wohin mit ihren Händen.
Ach ja, du musst nicht die ganze Zeit über wie ein Schimpanse im Kreis grinsen, aber so ein kleines, kurzes Lächeln hin und wieder (am besten zu dem, zu dem du beim Vortragen gerade Blickkontakt hast oder hattest) wirkt Wunder. Auch kleine Schwächen wirken durchaus sympathisch. Z. B. zugeben "Ich muss mal eben auf meinen Zettel schielen, ich habe nämlich gerade den Faden verloren". Etwas offen zugeben ist immer besser als sich einen abzustottern oder zu schweigen.
Na ja, alle anderen Punkte wurden ja schon genannt.
Ich wünsche gutes Gelingen!
