ich habe da mal 'ne Frage: Ist es realistisch mit einem Ausgangsgewicht von 93kg bis August unter 80 zu kommen?
Mit einer Formula Diät ist das zu schaffen- aber ich will meinem Körper endlich mal was Gutes tun & verzichte weitgehend auf Zucker, Weißmehl, Alkohol, ,,böse'' Fette & gehe mindestens 3x die Woche joggen. Ich esse 5 mal am Tag Obst & Gemüse und achte darauf weder über noch unter 1500 Kalorien zu kommen.
Deshalb an alle Diäterprobten : Meint ihr das ist zu schaffen???
das, was Du beschreibst klingt nach low carb, weshalb ich Dir antworte.
Ich praktiziere LOGI - verzichte aber auf Brot, Reis, Mais, Kartoffeln komplett.
Ich begann mit 86 kg Ende Januar, als ich mit einem riesigen Plateau nach low fat kämpfte. Meine - persönliche - Erfahrung: Mit ca. 30g KH pro Tag waren bis zu 2kg die Woche möglich, bei 60g KH im Monat 2kg, ab 100g KH blieb das Gewicht gleich. Trotzdem zähle ich Kalorien, weil ich - wohlgemerkt bei mir - festgestellt habe, daß ein Kaloriendefizit notwendig ist. Allerdings macht bei mir der Körper unter 800 kcal täglich dicht und es tut sich nichts. Über 1.300 kcal nehme ich zu. Klingt wenig - aber wenn man die rauen Mengen Gemüse und Obst sieht, die man essen "muß", ist man schon aufgrund der Mengen satt.
@ KH= ? Kohlenhydrate???
Auf Brot & Nudeln mag ich nicht verzichten-ich glaube dann wäre eine Heißhungerattake vorprogrammiert...ich habe mir immerhin schon Süßes komplett abgewöhnt aber mein Käsebrot oder meine VK-Nudeln möchte ich weiterhin auch essen. Diese Ernährungsform möchte ich ewig so weiterführen & ich hätte Angst wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe dann von Brot oder Nudeln, auch in geringen Mengen, zuzunehmen.
Aber Respekt das Du das durchhältst!!!
In der tat, bei BMI > 30 denke ich schon man sollte am Anfang ein Ziel von 3-4kg/Monat ansetzen. Dennoch jedes kilo weniger zählt auch wenn es etwas langsamer geht!!! Somit sind die 80kg denkbar.
ja, KH sind Kohlenhydrate. Ich dachte früher wie Du, konnte mir nicht vorstellen, daß ein Leben ohne Nudeln überhaupt möglich ist...
Bis ich feststellte, daß bei mir der Heißhunger von den Kohlenhydraten kam. Bestätigung für diesen Gedanken fand ich dann bei Glyx & Co, die eben propagieren, daß der Heißhunger mit dem Abfall des hohen Insulinspiegels einher ging. Der hohe Insulinspiegel wiederum wird - nach Ansicht der low-carbler - von den Kohlenhydraten ausgelöst. Bleiben diese An- und Abstiege aus und damit der Insulinspiegel konstant, hat man keinen Heißhunger mehr (wohl aber Lust auf Pizza & Co... ). Jetzt habe ich keinen Heißhunger mehr, aber eben das Problem, was ich kochen soll...
Den Effekt habe ich bei Zucker festgestellt-es fällt mir superschwer nur ein Stück Schoki zu essen-esse ich einfach gar keine gibt es keine Probleme.Wenn ich totale Lust auf Süßes bekomme frage ich mich selbst was ich möchte, schöne Figur oder Schokolade & dann ist gut.
Aber mein Lieblingsgericht ist, glücklicherweise, ein VK-Käsebrot mit Paprika.Das will ich mir nicht verbieten. Ich finde das würde sonst meine Lebensqualität einschränken. Dann nehme ich lieber langsamer ab aber dafür besteht die reele Chance das ich die Ernährungsform beibehalte.
Aber nochmal Respekt!!! Wielange hast Du insgesamt für Deine Abnahme gebraucht?
angefangen habe ich bei 99,9 kg am 01.01.2004 (paßte ja) mit low fat und viel Sport. Die ersten 13 kg purzelten relativ zügig innerhalb eines halben Jahres. Dann ging nichts mehr. Der Doc, der mir als Abnahmearzt von der Krankenkasse empfohlen worden ist, verordnete immer mehr Sport und immer weniger kcal. Als ich bei 7x Sport und 400 (!) kcal pro Woche war und immer noch 86 kg wog, reichte es.(Er unterstellte mir, ich würde heimlich essen ...)
Ich wechselte die Ärztin. Die empfahl - angesichts der Allergien und Unverträglichkeiten - low carb, gab mir zig Bücher an die Hand. Mitte Januar begann ich umzustellen und hatte das Gefühl, daß der Körper erst einmal Fett brauchte. Ich nahm nicht zu, sondern blieb konstant. Nach der Fettladephase, die mir die Ärztin auch vorher gesagt hatte, begann ich - ganz genau - am 29. Januar mein LOGI-Tagebuch. Seit dem bin ich von 86 kg auf - gestern- 73 kg runter - obwohl ich dank eines Bandscheibenvorfalls derzeit nullkommanix an Sport mache. Das höchste der Gefühle sind Spaziergänge.
Motiviert hatte mich übrigens eine Dame aus dem lowcarbforum, die sage und schreibe 100 kg in zwei Jahren abgenommen hatte. Allerdings ernährt sie sich nach Atkins, was mir doch zu hart ist, da ich ungern auf Obst verzichte.