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Umfrageergebnis anzeigen: Ausbildung oder Studium?
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Studium
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27 |
62,79% |
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Ausbildung
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16 |
37,21% |

18.09.2006, 09:31
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 30.05.2005
Ort: Ruhrpott
Beiträge: 2.721
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Also ich stand nach dem Abi genau vor der gleichen Entscheidung.
Ich wollte unbedingt zur Zeitung, für ein Volontariat brauchte ich aber ein Studium. Bis zu dem Zeitpunkt war für mich sicher, dass ich nicht studieren werde, habe mich dann doch fürs Studium entschieden. Ich studiere jetzt seit 5 Jahren (Regelstudienzeit 10 Semester) und ich kann dir nur sagen, wenn ich heute noch einmal vor der Wahl stünde, würde ich mich für einen Ausbildungsberuf entscheiden!
Ganz einfach: Du verdienst schonmal dein eigenes Geld, es ist eine sehr sehr lange Zeit, du kommst aus dem Lernen quasi gar nicht raus. Ich weiß, dass du für eine Ausbildung auch lernen musst, aber dsa ist wohl noch ein wenig anders, als für ein Studium.
Außerdem solltest du für dich abwägen, ob du für ein Studium geeignet bist. Es ist mittlerweile zwar schon ziemlich verschulischt, aber du musst schon die Fähigkeit besitzen dich selbst motivieren zu können!
Überlege, was dir das Studium für Vorteile brächte? Und, ob du es wirklich möchtest!
Ich würde sagen, erstmal Ausbildung, da haste was in der Hand und wenn du dann keinen Job bekommst, kannst du immer noch studieren.
Wenn du aber in jedem Fall studieren möchtest, dann kannste das auch jetzt schon machen, denn jünger wirst du ja in den 2,5 Jahren Ausbildung auch nicht.
Hoffe, du triffst die für dich richtige Entscheidung
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18.09.2006, 10:04
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 02.07.2006
Ort: coburg
Beiträge: 509
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meine antwort war ganz spontan sudieren.
aber wenn du schon die ausbildung angefangen hasst dann zieh sie durch, du kannst dannach immer noch studieren! du kannst dadurch vorteile und nachteile haben. wenn du dann ein fh sudium machst spaarst du beispiels weiße die vorpraktika, d.h du hast deine semsesterferien für dich. und wenn du jetzt 19 bist bist du in 3 jahren auch nicht soo alt. ich kenne viele die erst mit 26 oder gar 30 ein studium beginnen. ich hab auch eine ausbildung gemacht zwar nur 2 jahre und das auch nur schulisch, aber bereut hab ich es bisher noch nicht. in 2 wochen beginne ich mit meinem studium mal sehn ob sich die ausbildung auszhalt
lg lady
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lg Katrin
Meine Ziele: 100 ~ 97,5 ~ 95 ~ 92,5 ~ 90 ~ 87,5 ~ 85 ~ 82,5 ~ 80 ~ 77,5 ~ 75 ~ 72,5 ~ 67,5 ~ 65 ~ 63
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18.09.2006, 10:29
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 07.06.2005
Beiträge: 13.922
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wenn ein studium für dich in frage kommt (im sinne von "es reizt dich."), dann lass die ausbildung sausen.
ich habe damals eine ausbildung gemacht direkt nach der schule und es sehr bereut.
klar kann es bei dir ganz anders kommen, aber wenn du jetzt schon zweifelst ...
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18.09.2006, 14:37
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Wohnt hier
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Beiträge: 1.608
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ich habe für "Ausbildung" abgestimmt. Ich studiere jetzt im 4 Jahr und hoffentlich bin irgendwann mal fertig, aber ich bereue es, dass ich keine Ausbildung vorher gemacht habe. Und die arbeitswelt ist tatsächlich ganz anders als man denkt...kommt aber auch auf den Bereich, den man auswählt.
ich hoffe, du triffst die für dich richtige enscheidung 
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Es gibt bereits alle guten Vorsätze - man muss sie nur anwenden. (Blaise Pascal)
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18.09.2006, 14:53
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Hmm.. ich bin mit nem 2,5er Abi in eine Ausbildung gestartet. Grund dafür war damals, dass ich keine Lust hatte noch 4 oder 5 Jahre länger finanziell mehr oder weniger am Rockzipfel meiner Eltern zu hängen.
Bislang hab ichs nicht bereut. Ich bin mit der Ausbildung durch, hab nen Job, verdiene mein eigenes Geld, finanziere mein eigenes Leben ( und das meines studierenden Freundes *hust* ).
Ich denke, ich könnte auf jedenfall wesentlich mehr verdienen, wenn ich studiert hätte... aber Geld hat für mich nur eine sekundäre Bedeutung, wichtig ist mir, dass mich mein Leben und mein Job ausfüllen (tuts zwar manchmal nicht, aber meistens  )´
Aber ich finde ja, Industriekkauffrau ist durchaus ein Ausbildungsberuf, wo man nochmal mit nem Studium nachsetzen kann. Die Ausbildung vorweg zu machen hätte auch den Vorteil, dass du, wenns schlecht läuft (weil halt schlechte rüfungen/ kein Bock mehr...), nicht mit 27 ungelernt auf der Straße stehst sondern schonmal ne Grundlage hast.
Daher meine Wahl für die Ausbildung.
Viel Glück bei deiner entscheidungsfindung 
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18.09.2006, 14:58
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Ist öfters hier...
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Registriert seit: 22.05.2006
Ort: Köln
Beiträge: 204
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Ich studiere auch und hätte auch lieber vorher eine Ausbildung gemacht 
Deswegen wäre mein Rat in dieser Sache zuerst diese Möglichkeit einer recht guten kaufmännischen Ausbildung zu nutzen. Du verdienst in der Zeit, hast schon mal eine Grundlage und kannst schon mal für die Studiengebühr sparen
Wenn ich noch mal die Wahl hätte, würde ich vor meinem Studium eine Ausbildung machen, studieren kann man später noch. Ich hätte auch eine Ausbildung zur Industriekauffrau machen wollen 
Bis du mit der Ausbdilung fertig bist, hast du genug Wartesemester und bekommst wahrscheinlich direkt einen Studienplatz (je nachdem, was du studieren willst).
Meine Mutter hat mit Anfang 40 nochmal angefangen zu studieren und ihren Magisterabschluss gemacht, nachdem sie ihr Studium Anfang der 80er kurz vorm Examen geschmissen hat  Es ist also nie zu spät 
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Viele Grüße, Zebra
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18.09.2006, 15:32
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Ich habe keine Matura gemacht.
War in einer HBLA und hab dann zu arbeiten angefangen mit 14.Ich bereue es nicht. Bin jetzt 20 Jahre jung und hab eine eigene Wohnung, Führerschein selbst bezahlt und hab ein eigenes Auto.
Würde/hätte ich studiert, wäre ich jetzt gerade im Studium und hätte wahrscheinlich nix.....
Wenn meine Eltern mehr Geld hätten, dann wäre es vielleicht auch anders gewesen. Aber ich wollte nie unbedingt studieren. Bin so auch glücklich.
Finde natürlich jeden toll der es durchzieht und studiert!!!!!!! und es es schafft. So "Ewigstudierer" kann ich garnicht ab. sorry
Jetzt bin ich 20, verdiene so um die 1300 €, finde das nicht so schlecht.
Aber jeden das seines!!!!!!!!!!!!!!! Viel Glück bei deiner Entscheidung!
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18.09.2006, 16:09
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Hallo Schmolline!
Ich würde studieren gehen. Klar stimmt's, dass dir eine Ausbildung plus späteres Studium dank Berufserfahrung mehr Türen offen hält, aber ich würde das Studium jetzt anpacken, wo du die Chance hast dazu. Dies erst recht, wenn es dich mehr in die Richtung des Studiums zieht und du jetzt schon an deiner Ausbildung zweifelst. Das Wichtigste ist, dass du etwas machst, das dich erfüllt! Natürlich kommt es schlussendlich noch darauf an, ob deine Ausbildung etwas mit deinem Studienwunsch zu tun hat oder in eine komplett andere Richtung geht. Wenn Ausbildung, würde ich darauf achten, dass du dir erhebliche Vorteile gegenüber späteren Jobkonkurrenten verschaffen kannst, wenn diese Vorteile zu gering - gemessen am Aufwand - sind, würde ich ganz klar das Studium vorziehen. Akademiker rechnen schätzungsweise eine frühere Ausbildung nicht in dem Masse an, in dem man es sich vorstellt bzw. wünscht. Es erleichtert dir "lediglich" den Einstieg in deinen späteren Beruf, mehr nicht. Wenn du gut bist und an dich glaubst, wirst du irgendwann auch so den Einstieg schaffen...meine Meinung! Wenn du aber gewillt bist, einen solch langen Weg (ich sag jetzt nicht Umweg) auf dich zu nehmen, nur zu. Aber vielleicht hast du irgendwann keine Lust mehr, ewig lange in der "Ausbildungsphase" zu stecken. Die Vor- und Nachteile abzuwägen, steht allerdings dir zu. Ich hoffe, dass du dir genug Zeit nimmst für diese wichtige Entscheidung und ja das Richtige wählst. Diese Entscheidung kann dir leider niemand abnehmen und ich wünsche mir für dich, dass du auch in ein paar Jahren eine positive Bilanz aus deinem heutigen Tun ziehen kannst!
Liebe Grüsse
castellana
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18.09.2006, 17:03
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 26.07.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 541
Geschlecht:
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hey 
erstmal danke für die vielen antworten. sie enthalten in etwa die gedanken, die ich mir auch gemacht habe.
so weit ich weiß, hätten sie wohl noch einen kandidaten,der nachrrückt und auch wenn nicht, muss ich ja die entscheidung treffen, die für mich persönlich am besten ist und nicht die die es für andere wäre. Ich kann nichts dafür,dass deutschland zu wenig ausbildungsplätze/studienplätze hat. ich bin ab heute auch erst in der 3 woche und hab bisher auch noch nichts getan, was für den betrieb von riesiger bedeutung war(also bin nicht irgenwo eingespannt, wo danach ein Loch bleiben würde).
Ich möchte gerne Verpackungstechnik studieren und hege diesen Wunsch bereits seit 4 oder 5 Jahren. Die Ausbildung würde thematisch gut passen aber es dauert dann eben auch 8 anstatt 5 Jahre, bis ich komplett fertig bin. Ich hab aber auch überlegt,weil es eben als "Arbeitserfahrung" zählt und daher sicherlich Vorteile hätte. andererseits ist es auch blöd, erst geld zu verdienen udn dann wieder ohen da zustehen und soviel kann man von dem bisschen awas ich bekomem auch nicht sparen...erst recht nicht bei den fahrtkosten.
Ich bn ehrlich gesagt auch der Meinung, dass ich es jetzt nicht zu meiner 100% Zufreidenheit entscheiden kann, denn so oder so wird es phasen geben, in denen ich mir wünsche, dass ich es anders gemacht hätte.
Wo vor ich allerdings angst habe...was ist wenn der NC weiter steigt und ich in 3 Jahren nicht das Glück hätte einen Studienplatz zu bekomme, so wie jetzt?!
Meine Eltern überlassen mir die Entscheidung würden mich aber in beiden Fälle unterstützen, weil das Ausbildungsgehalt sowieso nicht reichen würde.
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Liebe Grüße Schmolline
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18.09.2006, 17:27
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Wie gesagt, ich spüre irgendwie heraus, dass du zum Studium tendierst!  Nicht zuletzt, weil du fürchtest, der Numerus Clausus könnte dir zur Last fallen. Im übrigen rate ich dir, dich nicht vom Azubi-Lohn beeindrucken zu lassen, insbesondere nicht, wenn du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast und sie dir gerne unter die Arme greifen (und dies auch können). Zeit um Geld zu verdienen ist in 5 Jahren noch genug...bis ins Rentenalter...mach dir deswegen keine Sorgen! Und noch eins sollst du bedenken: Jetzt bist du so schön im Lernrhythmus drin, in der Ausbildung musst du das zwar auch, aber das ist doch ein erheblicher Unterschied, denke ich. Je "älter" du bist, um so mehr Energie/Kraft kostet es dich, dich aufzuraffen, da können dann noch weitere erschwerende Faktoren in deinem Umfeld hinzukommen, die dich daran hindern könnten, nach deiner Ausbildung ein Studium anzupacken.
Ich schreib dir dies nicht, um dich in Richtung Studium zu lenken, sondern weil ich ein bisschen aus Erfahrung sprechen kann: Ich hab eine kaufmännische Ausbildung mit Berufsmatura absolviert und hole auf steinigem Weg jetzt mit 25ig meine Matura nach (bin im 4. von total 7 Semestern)...da kommt einem alles in die Quere...Job, Freund, Finanzielles, Hobbies, Haushalt...alles mögliche...ich will 2008 beginnen zu studieren und sehe einen langen aber nicht unfruchtbaren Weg vor mir.
Entscheidungsfördernde Grüsse
castellana
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