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27.10.2005, 17:46
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Journalismus studieren.....
Ich bin noch jung, aber es hat mich jetzt sicher schon ein jahr geplagt: ich wusste nach meiner Tierarzt-Traumkarriere nicht, was ich später mal machen sollte....nicht mal irgendeine Richtung....und da es ja bald ans Leistungkurswählen geht und ich dann nur noch zwei jahre Schule habe, wollte ich unbedingt mehr wissen....ich interessiere mich seit neuestem für Journalismus.....also Arbeiten in einer Redaktion, Artikel für Zeitschriften kreieren....am Besten für eine Frauenzeitschrift ^^
Das würde mir garantiert Spaß machen....nur:
Ich lass mich so schnell unterkriegen...ich hab schon gehört: Man muss ein Top Durchschnitt haben (Abi 1,5) und eine Stelle bekommt man ohne professionelle Kenntnisse auch nicht mehr so schnell...
Das macht mich so unsicher...dann hab ich keine Ahnung, wo man das studieren kann und welche Städte gut dafür sind....möglichst sollten sie nahe Dresden liegen (auch so ein problem....will ja in Dresden bleiben)
Ich sag mir immer: Du kannst doch mehreres Studieren....man muss das ja dann letztlich nicht sofort in einen beruf umsetzten,a ber mich interessiert es schon und obwohl ich in Deutsch nicht besonders gut bin, schreibe ich gerne, mache Listen, lese viele Zeitschriften und so weiter.....
was haltet ihr davon? Was spricht bei so einem Beruf dagegen, was dafür? Ich möchte auf keinen Fall so ein verrückter Kameratyp sein, der jedem Star hinterherrennt....das ist dann noch was anderes...aber es wäre irgendwie ein Ziel...Mediengestaltung: ist das eigentlich etwas anderes??? Ich kenne mich so überhaupt nicht aus ^^
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27.10.2005, 17:58
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Spitzen Naschkatze
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ich will dich nicht desillusionieren. ich habe mit meinen 1,6er abi z.b. in dortmund an 256 wartestelle gestanden für den studiengang diplom-journalsitik.
journalist kannst du nur werden, wenn du bereits spätestens!!! zu beginn deines studiums praktika und freie mitarbeit bei zeitungen und zeitschriften machst. der ganze medienbereich ist total überschwommen (ich kann ein lied davon singen). ich würd dir in jedem fall abraten. mach einstudium das thematisch interessant für dich ist, oder besser noch studier kommunikationswissenschaft (da braucht ma allerdings auch einen einser scnitt) und qualifizier dich über praktika. ohne gehts eh nicht und der markt ist zur zeit hammer hart! das sagt dir eine die gerade evrsucht fuß zu fassenund das mit wirklichenvielen guten zeugnissen, einem haufen praktika und freer mitarbeit und perönlichen empfehlungen! wenndu noch alternativen hast, such dir lieber etwas anderes, wenn das dein traumjob ist, dann bereite dch gut darauf vor, denn halbherzig kommt man in diese branche leider nicht rein
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27.10.2005, 18:10
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Jaja, journalistin.... *g* seit ich 7 war wollte ich so sein wie karla kolumna werden. ich hatte irgendwie das glück schlau genug zu sein, mich zu bemühen. so kam es also, das ich schon mit 14 mein erstes praktikum gemacht hab und mit 15 dann bei der zeitung wo ich mein erstes praktika gemacht hab fest angestellt wurde.., ich kann mein glück heut noch kaum fassen :cher:
mein traum war und ist immernoch die uni in leipzig, musst mal googlen, die aufnahmeprüfung ist allerdings der hammer....
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27.10.2005, 19:23
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Frischling
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jaja... wollte bis vor 2 jahren oder so auch noch unbedingt journalistin werden~ und dann hab ich mich echt ziemlich intensiv drüber informiert, und hab dan nach und nach dasselbe bild bekommen, dass conley hier vermittelt hat. volontariatsplatz soll wohl sowas wie ein sechser im lotto sein *kopfschüttel* nee, deshalb machs ich nun auch wahrscheinlich so: sprachwissenschaften bzw. linguistik und theater-, film- und fernsehwissenschaften studieren~ praktika machen um heruaszufinden was mir zusagt, denke das muss mittlerweile für mich gar nicht mehr so unbedingt journalistin sein~ naja irgendwas mit medien soltle es schon zu tun haben~ aba die branche ist riesig, die möglichkeiten heute undendlich...
ich würe dir auch raten, dir was zu suchen was dich wirklich interessiert [ist bei mir nu ma theater/filme und die sprache an sich] und dann kannst du später immernoch versuchen in irgendwelche fachredaktionen reinzukommen~heutzutage muss man eh flexibel sein, ich denke quereinsteigen is da eh nichst ungewöhnliches mehr....
wo liegen denn deine stärken? an welche LKs denkst du? [hab englisch und deutsch und bereue meine wahl net ^.~]
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27.10.2005, 21:43
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naja, Deutsch...da gibts für mich keine andere Wahl...und dann Französisch oder Bio...
scheint wirklich hart zu sein......welche Bereiche gibt es denn noch in der Rubrik "Medien"? Irgendetwas leichteres wäre ja wirklich klasse...nennt man sich eigentlich "Journalist", wenn man für irgendwelche Teeny-Zeitschrift Liebestips schreibt????
Ich hatte halt dran gedacht, so Modezeitschrift zu machen....Mode interessiert mich ungemein, aber Design ist schon wieder zu künstlerisch....Model kann ich auch nicht werden...
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27.10.2005, 23:48
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 05.06.2004
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der medienbereichist vielfältig. als ich früher (übrigens auch mit 15) als freie mitarbeiterin bei der lokalen tageszeitung angefangen habe war das mein traumjob.
dann habe ich mir unternehmenskommunikation angeschaut, was mich stärker angesprochen hat als das reine schreiben, öffentlichkeitsarbeit ist noch vielfältiger.
tja und dann gibt es noch agenturen die pr und medienarbeit leisten. ind em bereich bemühe ich mich grade um ein trainee oder volontariat, da so der schritt in die unetrnehmens pr am einfachsten ist.
ich will hier niemanden desillusionieren, aber ich kann wirklich nicht zu einem journalismus studium raten. ich war immer der absolute überflieger bei unserer zeitung. aber sie stellen keine volontäre ein! wer journalismus studiert hat, dem traut man zwar zu, dass er das nötige handwerkszeug besitzt, aber leider keine gute allgemeinbildung hat, die gerade im alltäglichen journalismus (und das ist der größte teil der journalisten: redakteuer bei einer lokalzeitung, zum stern oder spiegel kommen die wenigsten).
das habe ich nicht nur durch persönliche gespräche erfahren,s ondern auch vona bsolventen solcher studiengänge.
am ehestenkannman wohl noch raten, sich bei einer journalsitenschule zu bewerben, wie z.b die henri nannen schulde, oder die des burda verlages etc. allerdings schafft man die anfnahmeprüfungen meist erst wenn man etwas älter ist und mehr lebenserfahrung hat, sprich nach einem abgeschlossenen studium. ist auch meistens vorraussetzung für ein volontariat, wobei die fachrichtugn nebensache ist. ganz ganz wichtig ist die praxiserfahrung. und zwar möglichst umfassen, zielstrebig und punktgenau!
wünsch dir viel glück, auch wenns schwer ist, es ist nicht unmöglich, merk ich ja selber. aber es gibt immer jede menge top-konkurrenten....
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28.10.2005, 00:32
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 15.09.2005
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soweit ich gelesen hab, ist die berufsbezeichnung "journalist" nicht geschützt. daher ist es egal, ob du journalismus studiert hast oder anders den einstieg gefunden hast. es soll jedoch sehr wichtig sein ein abgeschlossenes hochschulstudium zu haben. ohne studium scheints so gut wie unmöglich zu sein reinzukommen..
inwieweit das wirklich stimmt, kann ich aber nicht sagen.
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28.10.2005, 01:59
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hiho,
ich habe insgesamt 2 jahre als journalistin (und fotografin) für 2 verschiedene tageszeitungen gearbeitet, daher kann ich mal kurz berichten. also journalist kannst du immer werden, dafür brauchst du im prinzip auch kein studium und nichts. die frage ist nur, ob dich jemand anstellt, und ohne referenzen ist das schon sehr problematisch. außerdem arbeitest du immer freiberuflich, d.h. dein einkommen ist nicht gesichert und schwankt erheblich je nachdem wie viele aufträge du von deinem arbeitgeber im monat bekommst.
anders sieht es aus, wenn du ~redakteur~ werden möchtest. dafür brauchst du ein abgeschlossenes studium, und zwar ganz egal welcher art. im anschluss machst du ein jahr ein volontariat (unbezahlt) und bist dann redakteurin.
vom journalismus-studium würde ich dir allerdings abraten. es mag absurd klingen, aber die absolventen eines solchen studiums werden in der regel nicht genommen, vermutlich weil sie zu einseitig und festgefahren sind. daher solltest du am besten irgendetwas anderes studieren. germanistik würde sich anbieten. aber alles andere tut es auch. also studier das, was dich am meisten interessiert, denn vielleicht findest du ja an dem beruf auch interesse. wenn es dann immer noch journalistin (redakteurin) sein soll, kannst du dich jederzeit um ein praktikum bemühen, dann hast du zumindest mal einen einblick und auch einen einstieg.
ist schon ein interessanter job, aber wohl nicht (immer) so spannend wie du ihn dir vielleicht vorstellst. allerdings könnte ich mir schon vorstellen später wieder in dem beruf zu arbeiten, aber dann wahrscheinlich als wissenschaftsjournalistin
lg,
light
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28.10.2005, 09:28
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 05.06.2004
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ja light,
ist genau die erfahrung die ich auch gemacht habe. studium auf jeden fall. was ist nebensächlich. das mit den dpl. journalisten ist auch meine erfahrung, also besser nicht studieren.am besten etwas was dir viel einblick in alle möglichen potentiellenthemen gibt. zum glück sind volontariate nicht unbezahlt, schlecht bezahlt, ja das ist wahr, aber man kann grad davon leben. andere haben da ausgelernt noch weniger. es gibt sogar tarifverträge für volontäre. die regel sind zwischen 1200 und 1500 euro, das gilt übrigens auch für volontäriate in einer agentur oder in unternehmen. ist auch die empfehelung des deutschen presseverbandes.
für mich wäre das erst mal genug geld um über die runden zu kommen....
für eine bewerbung braucht man injedem fall arbeitsproben, also bitte frühzeitig praktika machen!!! ganz wichtig
arbeitszeiten sind unmöglich, agenturen und zeitungen kennen keine überstunden, das heißt du fängst in der regel gegen neun an und ob du um sieben, acht oder zehn gehst weißt du morgens noch nicht, vor sechs gehst du aber nie.
komisch, trotzdem will ich das machen, für mich ist heute tag der entscheidung, es geht um ein volontariat in einer agentur, also drückt mir die daumen. ich werd zwar erst nächste woche erfahren ob es geklappt hat, aber heute muss ich meine probeaufgabe abliefern....
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28.10.2005, 09:35
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tja, dann kann ich ja auch noch was dazu sagen: ich hab kommunikationswissenschaft studiert, wollte allerdings nie journalistin werden.
und ich muss dir widersprechen, conleys: bitte nicht kw studieren, wenn man in den journalismus will! viele, die mit mir studiert haben, haben kw nur gemacht, weil sie in münchen (journalistik) oder auf der henri-nannen-schule nicht genommen wurden! und die haben sich alle total schwarz geärgert, weil kw ihnen nicht das geben konnte, was sie wollten.... also lieber finger weg von kw, wenn man eigentlich was anderes will.
wenn du wirklich journalistin werden willst, hippie, fang jetzt schon an, in diesem bereich zu arbeiten, kontakte zu knüpfen und arbeitsproben zu sammeln. und mach ein abi mit mindestens 1,3! dann hast du den hauch einer chance an der henri-nannen genommen zu werden. und fast keine andere schule ist in der deutschen journalistenlandschaft so anerkannt wie diese. oder geh nach münchen zum studium. in dresden kannst du auf jeden fall nichts in diese richtung werden. sorry, aber ich hab selbst im osten studiert und ich weiß, dass da journalistisch echt nix zu holen ist! dazu musst du nach berlin, hamburg oder münchen.
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