ich habe mich damals gegen ein studium entschieden und es bis zum abschluss der banklehre bitter bereut

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irgendwie habe ich mich nie wohl damit gefühlt, in der ausbildung in jeder abteilung neue "vorgesetzte" zu haben, weil viele von denen eher dümmlich waren und ich große probleme damit habe, mir von jemandem etwas sagen zu lassen, den ich nicht als vorgesetzten hinnehmen kann. speziell der chef unseres geschäftsbereiches war RICHTIG ätzend. ein furchtbarer vorgesetzter ... (unser ausbilder allerdings war ein traum.)!
ein gutes hatte die ausbildung: ich war vorher kein lerntyp, aber DAS hat sich geändert. immer noch lerne ich auf den letzten drücker, aber ich habe durch die ausbildung soviel zeit verloren, dass ich nun wirklich wert auf richtig gute noten lege und dementsprechend auch mehr lerne als je zuvor, weil ich schnell fertig werden möchte und dann auch einen job brauche in dem bereich, denn zurück in die bank zieht mich nichts.
schau dir also beides an; die gelegenheit hatte ich damals nicht, weil ich nie auf die idee gekommen wäre, nach der schule nochmal freiwillig eine art "schule" zu besuchen. habe mich also gar nicht an den unis beworben.
überleg auch, mit welchem typ mensch du am besten auskommst - es ist ein unterschied, ob du in einer ausbildung von menschen verschiendener altersklassen mit unterschiedlicher bildung umgeben bist oder an einer uni vor allem von jungen abiturienten. das stellt übrigens keine wertung dar; ich weiß aber von mir, dass ich in der bank als allererstes meinen wortschatz reduziert habe - ist kein witz. das hat mich enorm gestört. (sicher gab es auch dort einige ausnahmen. und im geschäftskundenbereich, der mich neben wertpapieren als einziger gereizt hätte, sah das auch wieder anders aus.)