huhu,
schönheit liegt doch immer im auge des betrachters und hängt auch sehr von den gefühlen ab, die man für jemanden hat.
ich merke das besonders, wenn ich dabei bin, mich in jemanden zu verlieben. je mehr die gefühle für "ihn" wachsen, desto schöner und anziehender wird er für mich. und plötzlich wird ein eher durchschnittlich aussehender typ für mich zum schönsten mann der welt.
zum selbstbild:
wenn man sich selbst nicht leiden mag, findet man sich selbst auch nicht hübsch. und das strahlt man einfach auch nach außen hin aus. das führt zu einem verschlossenen, schlecht gelaunte gesichtsausdruck etc.
im spiegel finde ich mich ganz nett. nicht gerade modelmäßig-umwerfend, aber ich muss mich nicht verstecken.

auf fotos finde ich mich aber auch total grottig. ees gibt einfach leute, die total fotogen sind und andere sind wiederum total unfotogen...damit habe ich mich abgefunden.
@monchi
so ein erlebnis von selbstbild und fremdbild hatte ich neulich auch. ich war bei einem rhetorik-seminar, wo wir auch mit kamera aufgezeichnet und von den anderen ausgewertet wurden. ich kann mir selbst auch kaum zuschauen...
ich habe aus dem seminar mitgenommen, dass ich doch gar nicht sooo schlimm wirke, wie ich immer glaube. ich bin sogar ziemlich gut angekommen mit meiner rede.

seitdem bin ich weniger nervös, wenn ich referate halten muss.
das sollte sicher auch sinn und zweck deines seminars gewesen sein.