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Alt 16.05.2007, 15:09
royalgrey royalgrey ist offline
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 3
Hallo, ich habe für's Studium mal ein Referat darüber geschrieben,
hier ein Auszug:

1.2. Berechnung

Der glykämische Index, (abgeleitet vom griechischen glycos=süß)
wird in Prozent ausgedrückt. Um ihn zu ermitteln, wird der Verlauf des Blutzuckeranstieges nach Verzehr von 50 Gramm Kohlenhydraten aus einem Lebensmittel (z.B. Roggenbrot) gemessen. Als Vergleichswert wird der Blutzuckeranstieg nach Aufnahme von 50 Gramm Glucose (Traubenzucker) ermittelt, da Glucose mit den höchststen Blutzuckeranstieg auslöst. Dieser Referenzwert wird gleich 100 Prozent gesetzt. Mittels Berechnung der Integrale läßt sich das Verhältnis der Flächen in Prozent errechnen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die einen schnellen und/oder hohen Blutzuckeranstieg auslösen, haben somit einen hohen glykämischen Index. Da das Ausmaß der glykämischen Reaktion auch von der Kohlenhydratmenge abhängt, wurde die glykämische Last (GL) definiert.

150g gegarte Möhren haben z.B. einen Glykämischen Index von 60,
was recht hoch erscheint, wenn man nicht bedenkt, dass Möhren
keine guten Kohlenhydratlieferanten sind. Da eine Portion von 150g gekochte Möhren nur 12g verwertbare Kohlenhydrate enthalten, errechnet sich die Glykämische Last wie folgt:

>> GI multipliziert mit KH in Gramm/Pro Portion geteilt durch 100


In diesem Fall ergibt sich eine glykämische Last von
gerade mal 7. Für 50g Kohlenhydrate müsste man dementsprechend
625g Möhren hintereinander essen, damit man auf einen GI von 60 kommt.
Solche Mengen sind aber kaum praxistauglich.

Damit man in der täglichen Anwendung eine Übersicht bekommt, welcher GI gut oder schlecht ist, gibt es allgemein die Einteilung:
· Schlecht ist ein GI größer als 70
· Mittel sind GI-Werte zwischen 50 und 70
· Gut ist ein GI kleiner als 50
...


usw.

Falls du noch mehr wissen willst, dann schreib ruhig..

Liebe Grüße,

Marc
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