
04.05.2007, 08:52
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Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 05.04.2007
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Beiträge: 12
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*auchmeinenSenfdazugebenmöcht*
Ich habe meine "heftigsten" Abnehmphasen vor einigen jahren durchgemacht: erstmal 20kg runtergehungert, nach und nach aber wieder zugenommen und noch viel mehr.
Danach habe ich nochmals 39kg abgenommen und war schon irgendwie stolz. Habe aber immer, auch heute noch, wo ich eigentlich nicht mehr wirklich 'fett' bin, Hemmungen. Klamotten kaufe ich nach wie vor im Schlabber- und Sacklook, weil ich mich immer noch so fühle wie damals.
Mein Selbstbild ist doch nach wie vor irgendwie getrübt.
Und was mich sehr sehr runtergezogen hat, waren im nachhinein tatsächlich die Reaktionen der anderen!! Klar, im ersten Moment fühlt man sich geschmeichelt über die ganzen Komplimente und so. Aber man wird ja doch völlig auf seinen Körper reduziert! Ich habe die Überzeugung, dass ich auch dick schon ein netter Mensch war. Aber Leute, die mich früher nicht mit dem A... angeguckt haben, wollten sich auf einmal mit mir treffen (gerade auch Männer) oder z.T. auch "schmücken"- weil es ja schon auch eine stolze Leistung war. Und innerlich hatte ich mich ja gar nicht verändert!! Das zu erkennen hat bei mir lange gebraucht. Es war immer eher ein inneres Gefühl, eine Niedergedrücktheit usw. Heute weiss ich, wer mich WIRKLICH mag, als Mensch. Meine Freunde sind immer noch die von ganz früher, und mein Mann hat sich zwischen meinen beiden Abnehmturns in mich verliebt. Also sozusagen in meiner schwergewichtigsten Zeit, als ich auch fast 100kg auf die Waage brachte!
Ich habe auch heute immer noch Panik, wenn ich dicker werde. Weil ich ungern so aussehen möchte wie früher. Aber selbst wenn, weiß ich, dass mein Aussehen nicht meine Persönlichkeit ausmacht, und langsam geht es immer besser.
Und Sebst-Bewußtsein und -Liebe ist etwas, was man nur in sich selbst entwickeln kann. Das kann einem keiner von außen geben. So sehr wir es uns auch wünschen...
Liebe Grüsse,
Fee
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